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UNAISF

Obwohl die Ausbildung und Fähigkeiten des Personals ausschlaggebend für den Erfolg einer Mission sind, werden die Experten der UNAISF durch eine große Bandbreite an Ausrüstung unterstützt. Die Beschaffung dieser Ausrüstung, insbesondere über zivile Kanäle, kann jedoch je nach Operationsgebiet, eine große Herausforderung darstellen.

 

Ausrüstung: Die Beschaffung

 

Die normale Ausrüstung der UNAISF ist von der Schwierigkeit der Beschaffung nicht betroffen. Die Basis kann für ihre Einsatzkräfte sowohl militärische, als auch zivile Gegenstände ohne Probleme besorgen. Einzig in Bezug auf die Beschaffungszeit ist die UNAISF unter normalen Umständen den Gesetzen des Marktes unterworfen, das heißt Gegenstände werden auch für die UNAISF nicht schneller produziert, als für andere Abnehmer.

Es gibt jedoch mehrere Szenarien, in denen auch die UNAISF nicht über offizielle Kanäle an Gegenstände herankommt. Ein Beispiel wären geänderte Waffenkontrollgesetze eines Herstellerlandes. Dies könnte auf Unterwanderung der Regierung durch Aliens zurückzuführen sein, einen diplomatischen Streit des Landes mit der UN, (gefühlte) geringe Unterstützung des Landes gegen Aliens durch die UNAISF, etc. In solchen Fällen muss die UNAISF auch diese Gegenstände über Dritte und nicht direkt beziehen. In diesem Fall kommen die im Folgenden dargestellten Verfügbarkeitsregeln zum Tragen.

Ein anderes Szenario, in dem Verfügbarkeit eine Rolle spielt, wäre der Erwerb durch Mitglieder von UNAISF, die diese Gegenstände nicht in offizieller Funktion für die Basis, sondern für sich selbst beschaffen. Gründe hierfür kann es viele geben, wie zum Beispiel eine Unterwanderung der UNAISF durch Aliens. Die Basis muss nun von einem Außenteam, das nicht betroffen war, zurückerobert werden, ohne dass UNAISF auf der politischen Bühne kompromittiert wird. In so einem Fall müssten die Mitglieder des Teams sich die Waffen selbst auf dem Weltmarkt beschaffen und wären deshalb in vollem Maße der Verfügbarkeit und den Gesetzen unterworfen.

 

Beschaffungswurf

Normalerweise wird für jede Mission die benötigte Ausrüstung bereitgestellt. Wenn jedoch Waffen für einen privaten Zweck oder von Staaten und Organisationen beschafft werden sollen, die ihre Kooperation einstellten, wird ein Beschaffungswurf notwendig. Dieser Wurf (2W6) gegen den Verfügbarkeitswert (siehe dort) wird durch verschiedene Einflüsse modifiziert (siehe Tabelle Umstand für Beschaffungswurf). Bei einem erfolgreichen Wurf ist das Ausrüstungsteil meist innerhalb der angegebenen Zeit verfügbar. Eine Reduzierung (oder Verlängerung) der Beschaffungszeit ist ebenfalls möglich.

Militär und Zivilisten erwerben Güter über unterschiedliche Kanäle:

Beschaffungswurf (Militär): 2W6 + Rang + (Überreden oder Verwaltung) + WM ≥ Verfügbarkeit

Beschaffungswurf (Zivilisten): 2W6 + AG + (Milieu, Diplomatie oder Überreden) + WM ≥ Verfügbarkeit

Erreicht oder übersteigt der Wurf den Verfügbarkeitswert des Gegenstandes, so kann dieser innerhalb des angegeben (möglicherweise erhöhten oder verkürzten) Zeitrahmens beschafft werden.

 

JustizgradDer Erwerb und Besitz bestimmter Ausrüstungsgegenstände kann durch die gesetzlichen Vorschriften von Land zu Land unterschiedlich gehandhabt werden. Dies gilt insbesondere in Bezug auf militärische Ausrüstung, Drogen und Überwachungs- oder Hochtechnologie. Als Maß für die Strenge dieser Vorschriften ist bei jeder Länderbeschreibung ein Justizgrad angegeben. Je höher der Wert, desto restriktiver sind die Landesgesetze. Ausgenommen von diesen Restriktionen sind nur das Militär und andere, lokale Behörden. Verbündete Streitkräfte können ebenfalls von den Beschränkungen durch den Justizgrad befreit sein, dies kann jedoch je nach aktueller politischer Lage durchaus variieren.

Justizgrad

Einschränkungen (Verbote)*

0

Keine Einschränkungen.

1

Massenvernichtungswaffen.

2

Einsatzbereites, militärisches Großgerät (Kampfflugzeuge, Panzer etc.).

3

Unterstützungswaffen (Raketenwerfer, Mörser, Flammenwerfer etc.).

4

Militärische Handfeuerwaffen, „harte“ Drogen.

5

Faustfeuerwaffen (Pistolen).

6

Demilitarisiertes Großgerät.

7

Alle Feuerwaffen in Privatbesitz.

8

Nahkampfwaffen, Überwachungstechnologie (z.B. Wanzen).

9

Besitz/Erwerb von Waffen, Drogen und Überwachungstechnologie ist verboten.

*) Es gelten immer auch die Einschränkungen aller vorhergehenden Justizgrade.

 

Modifikatoren des Beschaffungswurfs

Verfügbarkeit, durchschnittliche Beschaffungszeit und Preis stehen in enger Verbindung zueinander und können erheblichen Einfluss auf den Beschaffungswurf haben.

Umstand für Beschaffungswurf

Umstand WM
Verkürzung der Beschaffungszeit -1 pro Intervall
Verlängerung der Beschaffungszeit +1 pro Intervall
Illegale Ausrüstung +0 (Militär) / -Justizgrad (Zivilisten)
Preis -5 bis +5

 

Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit gibt an, wie oft ein Ausrüstungsteil auf dem Markt angeboten wird oder welche Anzahl dem Arsenal des Militärs zur Verfügung steht. Ein Verfügbarkeitswert von 8 deutet beispielsweise darauf hin, dass ein Gegenstand auf dem Markt standardmäßig erhältlich ist.

Sehr häufig (3-): Ausrüstungsteile dieser Kategorie gehören entweder zum weltweiten, allgemeinen Lebensstandard oder wurden im Laufe vieler Jahre hinweg produziert, sodass sie immer in nahezu beliebiger Menge verfügbar sind.

Häufig (4 – 6): Nicht annähernd so verbreitet wie die sehr häufigen Ausrüstungsteile, lassen sich häufige Gegenstände zumeist kurzfristig und in ausreichender Menge auftreiben.

Standard (7 – 9): Diese Ausrüstungsteile gehören zur üblichen Ausstattung im professionellen Umfeld. Sie werden in großen Stückzahlen produziert und lassen sich im üblichen zeitlichen Rahmen beschaffen.

Selten (10 – 12): Seltene Ausrüstung gehört nicht zum üblichen Standard. Größere Mengen lassen sich meist dennoch beschaffen, erfordern aber einen erheblichen Zeitaufwand.

Sehr selten (13+): Dieser Ausrüstungsgegenstand ist nur in äußerst geringen Stückzahlen erhältlich.

Die Verfügbarkeit eines Gegenstandes ist aber auch immer abhängig von der Anwesenheit eines Verkäufers und der Nähe des üblichen Marktes. Generell ist es nicht möglich einen Gegenstand zu erwerben, wenn niemand vor Ort ist (bzw. erreicht werden kann), der die gewünschte Ware beschafft. So könnte man beispielsweise inmitten einer Wüste nur dann Wasser beschaffen, wenn zufällig ein potentieller Verkäufer angetroffen wird. Durch die große Entfernung zur nächsten Wasserstelle würde die Verfügbarkeit aber sicher eher in die Kategorie sehr selten fallen, obwohl es sich normalerweise um eine sehr häufige Ware handelt. Der Preis wird sich somit höchstwahrscheinlich erheblich erhöhen.

Verfügbarkeit und Beschaffungszeit

Häufigkeit Verfügbarkeit Beschaffungszeit
Sehr häufig 3 oder niedriger 1-6 Stunden
Häufig 4 bis 6 10-60 Stunden
Standard 7 bis 9 1-6 Tage
Selten 10 bis 12 10-60 Tage
Sehr selten 13 oder höher 1-6 Monate

 

Beschaffungszeit

Die in obenstehender Tabelle (Verfügbarkeit und Beschaffungszeit) angegebene Beschaffungszeit ist nur ein Durchschnittswert. Ein Charakter kann sich aber auch dafür entscheiden zu versuchen, Ausrüstung schneller zu erhalten oder auch einfach etwas länger darauf zu warten. Für jede Stufe unter der durchschnittlichen Beschaffungszeit erhält er einen WM -1 auf den Beschaffungswurf, für jede Stufe darüber einen WM +1. Die tatsächliche Beschaffungszeit wird jeweils durch einen Wurf mit einem W6 bestimmt, der die genaue Zeit innerhalb der angegebenen Zeitspanne angibt. Bei einem Intervall von 1-6 Tagen würde ein Wurfergebnis von 3 beispielsweise anzeigen, dass die gewünschte Ausrüstung nach drei Tagen zur Verfügung steht.

 

Beschaffungsdauer

Beschaffungsintervall Beschaffungszeit
Sofort -
1-6 Stunden W6 Stunden
10-60 Stunden W6 x 10 Stunden
1-6 Tage W6 Tage
10-60 Tage W6 x10 Tage
1-6 Monate W6 Monate

 

Preis

Auch der Preis, den ein Kunde bereit zu bezahlen ist, kann Einfluss auf die Beschaffung von Ausrüstung haben. Für jede Stufe über dem Durchschnittspreis eines Gegenstandes erhält ein Charakter einen WM +1 auf seinen Beschaffungswurf. Ein Käufer kann aber auch versuchen, den Preis zu senken, indem er einen Rabatt aushandelt. Für je 10% Rabatt wird der Beschaffungswurf um 1 Punkt erschwert (max. 50%).

 

WM für Beschaffungspreis

Preis WM
Rabatt -1 (je 10%)
Wie angegeben +0
Doppelte Kosten +1
5-fache Kosten +2
10-fache Kosten +3
50-fache Kosten +4
100-fache Kosten +5

 

World Currency Unit (WCU)Die World Currency Unit – kurz WCU –  ist die weltweite Standardwährungseinheit, die nach den großen wirtschaftlichen und politischen Krisen im Jahr 2039 eingeführt wurde. Sie wird ausschließlich für bargeldlose Transaktionen verwendet und erfreut sich aufgrund ihrer mehr als drei Jahrzehnte währenden Stabilität großer Beliebtheit im internationalen Zahlungsverkehr. Sitz der für die WCU zuständigen Organisation, das United Nations World Currency Council (UNWCC), ist die Metropolregion Zürich in der Schweiz. Hier werden alle wesentlichen Entscheidungen bezüglich der WCU getroffen.

 

Ständig verfügbare Ausrüstung (Regeloption)

Zur Vereinfachung des Spielablaufes kann der Spielleiter seinen Spielern erlauben, bestimmte Ausrüstungsgegenstände über Basispunkte einzukaufen. Nach Ausgabe der erforderlichen Basispunktekosten steht diese Ausrüstung immer in ausreichender Menge zur Verfügung und muss nicht nach den oben beschriebenen Beschaffungsregeln organisiert werden. Die Höhe der Kosten richtet sich zum einen nach den Kosten des gewünschten Gegenstandes (in WCU), zum anderen nach seiner Häufigkeit (siehe Verfügbarkeit):

 

Häufigkeit

Kosten (in WCU)

sehr häufig

häufig

Standard

selten

sehr selten

1 – 1.000

1

2

3

4

5

1.001 – 10.000

2

4

6

8

10

10.001 – 100.000

3

6

9

12

15

100.001 – 1.000.000

4

8

12

16

20

1.000.001 – 10.000.000

5

10

15

20

25

10.000.001 – 100.000.000

6

12

18

24

30

100.000.001+

7

14

21

28

35

 

Der Umstand, dass ein über Basispunkte erworbenes Ausrüstungsteil immer zur Verfügung steht bedeutet jedoch nicht, dass seine Zahl unbegrenzt ist. Im Falle relativ seltener, teurer oder großer Gegenstände kann dies auch bedeuten, dass immer genügend Ersatzteile für eine Reparatur vorhanden sind. Die notwendigen Instandsetzungsarbeiten erfordern dennoch ihre Zeit. Der Spielleiter ist angehalten, bei allzu großer Wegwerfmentalität seitens der Spieler, die Verfügbarkeit von Ausrüstung – auch wenn sie über Basispunkte gekauft wurde – bei Bedarf einzuschränken. Hierzu sollte er versuchen, die Wiederbeschaffungszeit nach dem aktuellen Zustand und der relativen Häufigkeit zu bestimmen. Einen Anhaltspunkt kann folgende Tabelle geben:

Zustand der Ausrüstung

Sehr häufig

Häufig

Standard

Selten

Sehr selten

Leicht beschädigt 1 Stunde 1W6 Stunden 1 Tag 1W6 Tage 1 Woche
Schwer beschädigt 1W6 Stunden 1 Tag 1W6 Tage 1 Woche 1W6 Wochen
Zerstört, aber geborgen 1 Tag 1W6 Tage 1 Woche 1W6 Woche 2 Monate
Verloren 1W6 Tage 1 Woche 1W6 Wochen 2 Monate 6 Monate

 

Kontakte und Verbündete

Die richtigen Kontakte oder Verbündeten können die Beschaffung von Ausrüstung wesentlich vereinfachen. Ausschlaggebend ist jedoch, welche Beziehungen der Kontakt/Verbündete besitzt. Ein Kontakt innerhalb einer Behörde/des Militärs kann beispielsweise bei der Beschaffung militärischer Standardausrüstung helfen, während ein befreundeter Ingenieur Zugriff auf Prototypen oder andere Hochtechnologie haben könnte. In der Regel kann ein Kontakt den Verfügbarkeitswert eines Ausrüstungsgegenstandes um 1 reduzieren, ein Verbündeter sogar um 2. Im Gegensatz zum einfachen Kontakt wird ein Verbündeter aber auch strafrechtliche Konsequenzen in Kauf nehmen, um den SC zu helfen.

Das Jahr 2071

Politik/Weltgeschehen: Es war der 24. März 2071, der die Welt für immer veränderte, den Glauben der meisten Menschen an ihre Einzigartigkeit im Universum erschütterte und die Scherze aller belustigten Kritiker verstummen ließ. Die Teleskope auf der Erde und im Orbit nahmen alle plötzlich gegen 8.33 UTC ein Signal wahr, das wie aus dem Nichts jenseits von Neptun aufgetaucht war und sich mit großer Geschwindigkeit der Erde näherte. Drei Stunden später schenkte ein Raumschiff, dessen Bauart auch der UNAISF völlig unbekannt und dessen beeindruckende Größe nicht mit den sirianischen Aufklärungsschiffen zu vergleichen war, in den Erdorbit ein und sandte in Englisch, Chinesisch, Hindi, Russisch und Portugiesisch Grußbotschaften in alle Welt. Um 12.04 UTC erschienen wie aus dem Nichts Aliens von der Spezies der Grauen in den Büros der Regierungschefs der sieben Großmächte der Welt in Washington, London, Brasilia, Peking, Dehli, Moskau und Tokio. Noch bevor die überraschten Sicherheitsdienste eingreifen konnten hatten die Aliens die Botschaft von Freundschaft und Frieden übermittelt – die auch auf den meisten TV-Kanälen zu sehen – war und ihrer Hoffnung auf ein friedliches Kennenlernen Ausdruck verliehen. Sie seien Reisende auf der Suche nach neuen Kulturen und Freunden in der endlosen Weite des Universums.

Während die meisten Regierungen größere Zurückhaltung übten, entschloss sich die Führung Australiens, das Schiff der Aliens unter Einsatz sämtlicher ihr zur Verfügung stehender Militärsatelliten vom Himmel zu schießen, erzielte mit ihren Angriffen jedoch keine Wirkung. Die friedliche und gutmütige Antwort der Aliens, die Verständnis für die Besorgnis der Regierungen der Menschen äußerten und den Angriff als ein natürliches Verhalten betrachteten, sorgte in den meisten Ländern für Aufatmen und die Ansicht, die Aliens seien tatsächlich in Frieden gekommen. Es wurden Gespräche mit den Regierungschefs der Welt vereinbart und am 26. März 2071 hielt ein Botschafter der Grauen eine wortgewandte Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York, in der er der Menschheit anbot, ihr bei der Weiterentwicklung der Technik, dem Verständnis für die Geheimnisse der Raumfahrt und des Kosmos sowie bei der Bekämpfung dringlicher Probleme behilflich zu sein. Er schloss mit den Worten, dass es seit jeher Prinzip der Grauen gewesen sei, ihr erworbenes Wissen mit anderen kulturschaffenden, intelligenten Wesen im ganzen Universum zu teilen.

Besonders verlockend erschien das zwei Tage darauf folgende Angebot der Grauen, die Menschen von ihrer größten Bedrohung, der Seuche FMF, zu befreien. Die Medizin der Grauen, so sagte ihr Botschafter, sei hochentwickelt und erste Untersuchungen hätten ergeben, dass es den Ärzten seines Volkes möglich wäre, FMF zu kurieren. Gleiches gälte für andere Erkrankungen, die die Menschen plagen würden. Allerdings seien für solche Therapien umfangreiche Einrichtungen nötig, so dass er darum bat, die Menschen mögen seinem Volk Gebäude zur Verfügung stellen, in denen die Behandlung durchgeführt werden könnten. Als erstes Land stimmte Indien, das von allen Großmächten am stärksten von FMF betroffen war, diesem Vorschlag zu und am 27. Mai 2071 eröffnete in Mumbai mit dem Medizinzentrum für Frieden und Freundschaft die erste Einrichtung der Grauen auf der Erde. Die Erfolge der Grauen waren überwältigend. Alle 123 Patienten, die sich an diesem Tag meldeten und deren Krankheitsstadium weit fortgeschritten war, wurden vollständig geheilt und alle mit der Erkrankung einhergehende Gebrechen rückgängig gemacht. Die Resonanz in der Weltbevölkerung war überschwänglich und es vergingen keine vier Wochen, bis in jedem größeren Land der Erde nicht wenigstens ein Medizinzentrum der Grauen eröffnet hatte.

Die Reaktion bei der UNAISF war freilich weit weniger euphorisch, hatte man doch vom Sirianer aus Roswell erfahren, dass auch der Eroberung seiner Welt eine friedliche Begegnung mit den Grauen vorausgegangen war. Die Zeit der Invasion war gekommen und die UNAISF musste schnell handeln, wenn sie die Grauen aufhalten wollte.

Warum sind die Außerirdischen überhaupt hier? Was wollen sie von der Erde? Wollen sie die Menschen nur unterjochen? Geht es bloß um Eroberung? Und wenn ja, wieso kommen sie nicht mit militärischer Gewalt? Sie scheinen doch in jeder Hinsicht überlegen zu sein. Es scheint einen Plan zu geben und die UNAISF muss die Hintergründe in Erfahrung bringen, bevor es für die Menschheit zu spät ist.

 

Es gibt jedoch nicht die „eine Wahrheit“. Die Hintergründe sind vielschichtig, wie bei einer Zwiebel. Man arbeitet sich Schicht für Schicht zum Kern des Ganzen, aber es weiß vermutlich keiner, wie viele Schichten es wirklich gibt.

Für den Spielleiter werden im Folgenden die wichtigsten Wahrheiten zusammengetragen. Wenn Sie ein Spieler sind, sollten Sie nicht weiterlesen. Sie nehmen sich damit einen Teil des Spielspaßes. Finden Sie es im Spiel heraus, um was es geht. Sie lesen auf eigene Verantwortung weiter.

 

Die folgenden Wahrheiten sind der UNAISF bereits bekannt.

Wahrheit 1
Die Außerirdischen behaupten zwar alle Teil einer Interstellaren Allianz zu sein, in der jede Rasse gleichberechtigt ist, aber dies ist gelogen. Die Grauen sind die wahren Meister in der Interstellaren Allianz. Außerdem handelt es sich nur dem Namen nach um eine Allianz. Sie haben zuerst die Reptilianer unterworfen und kürzlich (vor einigen Jahrzehnten) die Sirianer. Die genaue Größe des Imperiums ist unbekannt, jedoch wird vermutet, dass es nicht größer als 100 oder 200 Lichtjahre sein kann. Warum die Grauen allerdings vor der Erde als Interstellare Allianz auftreten und sich bei Verhandlungen sogar oftmals im Hintergrund halten ist unbekannt.

 

Wahrheit 2
Die anderen Rassen dienen den Grauen nicht freiwillig. Sie sind durch die Einpflanzung einer bionischen Kontrollkralle zur Gehorsamkeit gezwungen. Ein medizinischer Eingriff zur Entfernung der Kontrollkralle führt im Allgemeinen zum Tod des Opfers. Die Kontrollkralle geht Verbindungen mit dem Großhirn ein und kann sogar bis ins Stammhirn reichen. Auf Hirnscans scheint sie sich dabei nur minimal von normalem Hirngewebe zu unterscheiden. Man muss schon wissen, wonach man sucht, um die Kontrollkralle zu entdecken. Sie ist ganz und gar biologischer Natur. Da sie sich mit den wichtigen Nervenzentren des Gehirns verbindet, kann sie nicht so einfach entfernt werden. Durch ein integriertes Nerventoxin, das bei Verletzung der Nervenbahnen der Kontrollkralle freigesetzt wird, kann der Träger binnen Sekunden getötet werden. Bisher ist noch kein Gegenmittel bekannt.

 

Wahrheit 3
Die Grauen kommen nicht in Frieden, sondern sie scheinen Pläne mit der Erde und den Menschen zu haben. Es steht zu befürchten, dass sie die Menschheit ebenfalls in eine ihrer Sklavenrassen verwandeln wollen, um das Imperium zu stärken. Es scheint, als würden dafür gezielt Schlüsselpersonen auf der Erde durch Replikanten ersetzt oder mit einer Kontrollkralle versetzt.

Seit dem Absturz des Raumschiffes über Roswell und dem Verhör des Sirianers war Majestic-12 die Existenz der Kontrollkralle bekannt. Einmal eingepflanzt, würde die Kontrollkralle das Verhalten der Person bestimmen und sein Bewusstsein kontrollieren. Selbst vormals loyale Personen würden somit zu Verrätern werden. MJ12 suchte nach einer Lösung für das Problem, war sich aber im Klaren, dass sie weder über Kontrollkrallen noch über die nötigen Mittel verfügten, um entscheidende Fortschritte zu machen. Ohne Kontrollkrallen konnte man schlecht ein Gegenmittel entwickeln und prüfen, ob es auch wirklich funktioniert. Es musste also eine alternative Methode der Gedankenkontrolle entwickelt werden. So entschied man sich, gezielt Informationen über Gedankenkontrolle an CIA, FBI und das amerikanische Militär zu spielen – natürlich inoffiziell und alle Verbindungen zu MJ12 und Roswell wurden entfernt.

Zu Beginn des Kalten Krieges der USA gegen die Sowjetunion schlug das Konzept feindliche Spione oder einfache, unbeteiligte Dritte in (Doppel-)Agenten zu verwandeln bei den beteiligten Organisationen ein wie eine Bombe. Es wurden mehr und mehr Mittel zur Verfügung gestellt, besonders seitens der CIA, um entsprechende Verfahren zu entwickeln. Es begann mit Projekt ARTICHOKE, BLUEBIRD und mündete schließlich 1953 in Projekt MKULTRA, das bis 1970 lief. In höchst unethischen und moralisch verwerflichen Experimenten wurden willkürlich ausgewählte Krankenhauspatienten, Gefängnisinsassen und anderen Menschen halluzinogene Drogen verabreicht, sowie physisch und psychisch gefoltert, um sie zu brechen und ihren Verstand zu kontrollieren. Zur selben Zeit wurde das Biowaffenprogramm der USA vorangetrieben, ebenfalls unter dem Deckmantel von MKULTRA. Der ursprüngliche Plan bestand darin, eine Verbreitungsmethode für ein potentielles Gegenmittel gegen die Gedankenkontrolle der Krallen zu finden. Es wurde mit Schutzimpfungen, kontaminiertem Trinkwasser, Aerosolen und gezüchteten Bienenschwärmen experimentiert. Die Biowaffenentwicklung entwickelte jedoch ein Eigenleben und Entglitt der Kontrolle von MJ12. Hier hatten sich die Militärs vor den Schreckensszenarien der biologischen Kriegsführung gegen die Sowjetunion leiten lassen.

Das Projekt wurde 1970 von der CIA eingestellt, ohne nennenswerte Erfolge zu erzielen. Majestic-12 sicherte sich jedoch alle Forschungsergebnisse und kopierte alle Unterlagen, bevor diese von CIA-Direktor Helms vernichtet werden konnten. Die Analysten und Wissenschaftler verbrachten Jahre damit, die Daten auszuwerten und zunächst schien es, als wäre das Projekt auch für MJ12 ein Fehlschlag. Die Akten wurden verpackt und in Sicherheit gebracht. Für Jahre rührte sie niemand mehr an.

Erst 2021 wurden die Akten im Zuge einer Datendigitalisierung wieder geöffnet und den Mitgliedern der UNAISF zugänglich gemacht. Nur zwei Jahre später brachten die MKULTRA-Daten den Durchbruch bei einer neuen Entwicklung: dem Kortexmarker. Dabei handelt es sich um ein binäres Mittel, dessen erster Teil in den Blutkreislauf injiziert wird und die Blut-Hirn-Schranke innerhalb von wenigen Stunden überwindet. Alle sich bildenden Vernetzungen der Neuronen werden ab diesem Zeitpunkt mit einem Marker versehen. Bis zu dem Augenblick, da der zweite Teil des Mittels verabreicht wird, entweder wieder durch den Blutkreislauf oder direkt ins Gehirn. Alle gebildeten neuronalen Verbindungen, die einen Marker tragen werden dadurch aufgelöst. Somit kommt es zu einer Löschung des Gedächtnisses, bis zu dem Zeitpunkt, an dem der erste Teil des Mittels verabreicht wurde. Der Vorgang dauert auch hier wieder einige Stunden bei Zugabe über den Blutkreislauf, ist jedoch binnen weniger Minuten vollzogen, wenn es über eine Spritze direkt ins Gehirn injiziert wird. Letzteres ist natürlich eine sehr schmerzhafte Prozedur. Der Vorgang der Gedächtnislöschung selbst ist nahezu schmerzfrei.

 

Die Entwicklung des Kortexmarkers beseitigt zwar nicht die von den Kontrollkrallen ausgehende Gefahr, aber es löst ein bis dahin großes Problem, das wie ein Damoklesschwert über der UNAISF schwebte: Die Geheimhaltung.

Seit 2026 erhalten alle Mitglieder, bevor sie der UNAISF beitreten oder irgendwelche Geheimnisse erfahren, einen Kortexmarker verabreicht. Außerdem sind sie angehalten den zweiten Teil des Mittels stets bei sich zu tragen. Sollten sie in die Gefangenschaft der Außerirdischen geraten, könnten sie die Organisation so wenigstens schützen und müssten keine Geheimnisse preisgeben.

Die Methode ist sicherlich nicht perfekt, denn nicht jeder würde seine Erinnerung löschen wollen, aber es ist besser als ganz ohne Schutz.

Für weitere Hinweise siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/MKULTRA

Ist der Standort einmal gewählt, geht es an die Ausstattung der Basis. Diese blanke Hardware erwacht aber erst durch “Software” (in Gestalt des Personals) zum Leben.

 

Personal / NSC

Das Personal der UNAISF ist noch wichtiger, als die eigentliche Einrichtung. Die Männer und Frauen der UNAISF sind es, die den Kampf mit den Außerirdischen aufnehmen, nicht die Einrichtungen der Basis. Und daher ist es auch wichtig, dass sie Experten auf ihrem Gebiet sind. Genau wie die Spielercharaktere, haben auch die Angestellten der UNAISF Fertigkeiten, die erworben werden müssen. Die erworbenen Fertigkeitswerte stellen aber nicht den Wert eines einzelnen dar, sondern die durchschnittliche Fertigkeit des Personals in diesem Bereich.

 

Die Kosten der Fertigkeitswerte sind in folgender Tabelle enthalten. Sie beziehen sich auf eine einzige Fertigkeit, bzw. eine Spezialisierung einer Fertigkeit. Wenn eine Fertigkeit Spezialisierungen besitzt, wie zum Beispiel Ingenieur, dann müssen die Spezialisierungen gewählt werden. Im Gegensatz zu den Charakteren liegt das Fertigkeitsmaximum hier bei 6.

 

Das Personal der Basis ist in 7 Bereiche unterteilt. Jeder dieser Bereiche steht für eine bestimmte Aufgabe und bietet eine bestimmte Fertigkeit, die genutzt werden kann. Es müssen nicht alle Fertigkeiten erworben werden, damit der Bereich sinnvoll arbeiten kann, aber wenn beispielsweise die Fertigkeit Pilot bei der Basis fehlt, bedeutet dies, dass eventuell vorhandene Flugzeuge nicht geflogen werden können, außer vielleicht von den Charakteren, wenn sie diese Fertigkeit besitzen.

Außerdem werden in jedem Abschnitt einer oder mehrere NSC vorgestellt. Dabei handelt es sich um potentielle Abteilungsleiter, die ebenfalls für Basispunkte erworben werden können. Diese NSC besitzen jedoch Vorteile, die sonst niemand oder nur wenige haben. Sie sind die Experten auf ihrem Gebiet und können im Kampf gegen die Außerirdischen die Waagschale zu Gunsten der UNAISF neigen. Wenn sie nicht in die Dienste der UNAISF treten, wird es sicher eine andere Organisation geben, die sie mit Kusshand nimmt. Sie können im weiteren Spielverlauf also nochmal auftreten, wenn auch nicht notwendigerweise auf Seiten der Spieler.

 

Durchschnittlicher Fertigkeitswert des Personals

Fertigkeitswert Basispunkte
0 1
1 2
2 4
3 7
4 11
5 16
6 22

 

Medizinisches Personal

Das medizinische Personal besitzt zwei hauptsächliche Funktionen: Das eine ist die Behandlung von Verletzungen und Krankheiten der Mitglieder der UNAISF. Dies sind die Personen, die verletzte Charakter behandeln und pflegen und ggf. operieren werden, wenn diese verwundet aus dem Einsatz kommen. Je besser der Wert des medizinischen Personals in Medizin ist, umso schneller und erfolgreicher kann die Genesung der verletzten Charaktere voranschreiten. Natürlich sind auch sie an die Limitationen der Basis gebunden. Wenn es keine Krankenstation gibt, sondern nur ein Erste Hilfe-Set, wird die Behandlung von schweren Verletzungen schwierig (siehe Kampf).

Die andere Aufgabe des medizinischen Personals ist die Obduktion und Sezierung von außerirdischen Leichen, damit weitere Erkenntnisse über ihre Physis, ihre Schwachpunkte und ihre Stärken gewonnen werden kann. Lebendig gefangene Außerirdische werden ebenfalls von Medizinern, in Kooperation mit den Wissenschaftlern untersucht.

Fertigkeiten: Medizin, Biowissenschaften, Tiere (Tierarzt)

 

Militärisches Personal

Das militärische Personal der UNAISF dient einerseits zum Schutz der Basis. Es bemannt die Verteidigungsstationen, bedient die Waffensysteme und wehrt Eindringlinge ab. Zum anderen nimmt es auch eine sehr offensive Rolle ein. Die Soldaten helfen den Charakteren im Feld bei Missionen, wenn diese Verstärkung anfordern, sie transportieren die Charaktere mit Jets und anderen Fahrzeugen zum Einsatzort und sie sind es meistens, die UFOs vom Himmel abschießen, damit die Special Units die Überreste durchstöbern können. Eine dritte Aufgabe ist das Kampftraining mit den Charakteren in deren Freizeit, damit sie immer fit bleiben.

Fertigkeiten: Athletik, Aufklärung, Bogenwaffen, Bordschütze, Fahrer, Fallschirmspringen, Führung, Handfeuerwaffen, Nahkampf, Navigation, Pilot, Pionier, Schutzanzug, Schwere Waffen, Seefahrer, Sensoren, Sprengstoff, Taktik, Tauchen, Überleben, Verdeckte Operation

 

Geheimdienstpersonal

Das Geheimdienstpersonal ist für die Geheimhaltung der UNAISF Aktivitäten zuständig. Sie kontrollieren Nachrichten und Mitarbeiter und kümmern sich um die Ver- und Entschlüsselung von Nachrichten. Diese Aufgabe erstreckt sich ebenfalls auf abgefangene Nachrichten der Außerirdischen. Das Geheimdienstpersonal ist ebenfalls für die Sammlung von Informationen über Einsatzorte zuständig, also potentielle Bedrohungen vor Ort. Ihre Aufgabe ist es auch so viel wie möglich über die Aktivitäten der Außerirdischen herauszufinden und ggf. mögliche Infiltrationen bei Regierungen und anderen Organisationen aufzudecken. Ihre Arbeit ist essentiell für die Special Units. Je gründlicher die Vorbereitung durch den Geheimdienst ist, desto besser können die Einheiten vor Ort reagieren. Sie sind es auch, die lebendig gefangen genommene Außerirdische verhören, um mehr Informationen zu erhalten.

Fertigkeiten: Aufklärung, Computer, Diplomatie, Ermitteln, Fernsteuerung, Kommunikation, Milieu, Sensoren, Sprachen, Täuschung, Überreden, Verdeckte Operationen, Verhör, Physikalische Wissenschaften (Mathematik)

 

Wissenschaftler

Wissenschaftler untersuchen alle technischen Gerätschaften der Außerirdischen, um ihre Funktionsweise zu verstehen und potentielle Schwachstellen auszumachen, die der UNAISF in ihrem Kampf helfen können. Sie untersuchen aber nicht nur Geräte, sondern auch gefangen genommene Außerirdische, um ihre Physis und ihre Motivationen besser zu verstehen. Zu guter Letzt forschen Sie auch noch an neuen Waffensystemen, neuen Panzerungen, Fahrzeugen, Antriebssystemen und sonstiger Ausrüstung, die den Special Units hilft ihre gefährliche Aufgabe durchzuführen. Je besser die Ausbildung der Wissenschaftler ist, desto schneller kann mit brauchbaren Ergebnissen gerechnet werden.

Fertigkeiten: Computer, Fernsteuerung, Sensoren, Physikalische Wissenschaften, Biowissenschaften, Sozialwissenschaften

 

Ingenieure & Mechaniker

Ingenieure und Mechaniker sorgen für die Instandhaltung der Basis, der Fahrzeuge und der gesamten Ausrüstung. Sie sind es, die defekte und vollkommen zerschossen Flugzeuge wieder reparieren und Computer und Energiesysteme wieder zum Laufen bringen. Darüber hinaus unterstützen sie Wissenschaftler im Bau neuer Gerätschaften und experimenteller Ausrüstung oder erfinden sie gleich selbst. Wenn die Spezialeinheiten außerirdische Artefakte in die Basis bringen, ist es ihre Aufgabe diese fachmännisch zu zerlegen, so dass Wissenschaftler die Details weiter analysieren können.

Je besser die Ausbildung der Ingenieure und Mechaniker, desto schneller steht defekte Ausrüstung wieder zur Verfügung und umso schneller können neue Gegenstände konstruiert werden.

Fertigkeiten: Computer, Fernsteuerung, Sensoren, Physikalische Wissenschaften, Mechanik, Ingenieur

 

Ziviles Personal

Das zivile Personal ist das unsichtbare Herz einer jeden UNAISF-Basis. Ihre Aufgaben sind vielleicht nicht so schillernd, wie die der Wissenschaftler oder Spezialeinheiten, aber ohne sie würde gar nichts gehen. Sie sorgen sich um die alltäglichen Dinge der Basis, damit diese überhaupt ihrer Aufgabe nachgehen kann. Das zivile Personal kümmert sich um die Administration, Lohnbuchhaltung, Überweisungen, Nachschubplanung, Kopierpapier, Kaffee und viele andere kleine Dinge. Je besser die Fertigkeit des zivilen Personals sind, desto schneller und besser kommt die Basis an neue Waren und Güter, oder auch Ausrüstung, die vielleicht schwer zu beschaffen ist.

Fertigkeiten: Computer, Diplomatie, Führung, Geselligkeit, Kommunikation, Milieu, Sprachen, Verwaltung

 

Diplomatisches Personal

Das diplomatische Personal bildet die Schnittstelle zwischen der UNAISF und den Staaten der UNO. Sie sind die Sprecher der UNAISF und sie müssen die Erfolge und auch Niederlagen vor den Geberstaaten rechtfertigen. Sie verstehen es mit ihren Worten und Formulierungen die Geldgeber auf ihre Seite zu ziehen. Wenn die UNAISF vollkommen versagt, können auch gute Diplomanten dies nicht in einen Sieg verwandeln. Aber sie können dafür sorgen, dass die Staaten ihre Gelder vielleicht nicht kürzen, sondern zumindest für eine gewisse Zeit noch weiterzahlen (bis sich hoffentlich wieder ein Erfolg eingestellt hat). Wenn die UNAISF erfolgreich ist, können sie mehr Gelder aus den Geberstaaten locker machen…je nachdem wie geschickt die Unterhändler sind.

Fertigkeiten: Diplomatie, Führung, Geselligkeit, Glücksspiel, Kommunikation, Kunst, Milieu, Sprachen, Verwaltung

 

Ausstattung

Nachdem der Standort für die Basis ausgesucht wurde, muss diese (oder auch mehrere Basen) noch ausgestattet werden. Einrichtungen benötigen Platz und manche auch bestimmte Voraussetzungen. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Einrichtung gebaut und genutzt werden. Einrichtungen sind für den Betrieb der Basis notwendig. Während die Attribute für ein abstraktes Potential der Basis stehen und die Fertigkeiten des Personals für die Ausbildung desselben, sind es die Einrichtungen und Ausstattungen, die ein zielgerichtetes Arbeiten ermöglichen. Geheimagenten können ohne Datenbankanbindungen und Zugriffe auf Überwachungsinformationen ihrer Fertigkeiten nicht einsetzen. Ingenieure und Wissenschaftler sind ohne Labors, Werkräume und das passende Werkzeug aufgeschmissen. Ärzte ohne Krankenstationen können bestenfalls oberflächliche Wunden behandeln. Militärisches Personal ohne Waffenkammern und Trainingsräume sind nur bessere Zivilisten und Zivilisten ohne Computer und Akten können bestenfalls den Kaffee kochen.

 

Einrichtungen sind also notwendig. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Mitarbeiter der Basis ohne die entsprechende Einrichtung ihre Aufgabe nicht oder nicht korrekt ausführen können. Der Spielleiter sollte hier den gesunden Menschenverstand nutzen, was möglich ist und was nicht. Manche Einrichtungen geben auch einfach nur einen Bonus z.B. für den aktiven Einsatz von Special Units. Diese Boni gelten für eine bestimmte Fertigkeit und können von jedem beliebigen Mitglied der Special Units genutzt werden. Die Anzahl der Nutzungen pro Mission ist allerdings begrenzt. Wenn alle Boni aufgebraucht wurden, können sie erst in der nächsten Mission wieder genutzt werden. Diese Boni sind zudem untereinander nicht kumulativ, d.h. zwei WM +1 werden nicht zu einem WM +2, sondern es bleibt lediglich bei einem WM +1.

 

Trainingsraum

Trainingsraum , Grundstufe

Der Trainingsraum ermöglicht den Special Units neue Taktiken und Manöver auszuprobieren und sich dabei im Nah- und Fernkampf zu verbessern. Der Trainingsraum bietet einem beliebigen Mitglied einer Special Unit einmal pro Mission einen WM +1 auf einen Nah- oder Fernkampfangriff mit Handfeuerwaffen, Nahkampfwaffen oder im waffenlosen Kampf. Die Nutzung des WM muss vor dem Angriff angesagt werden. Der WM kann nicht mit den anderen Wurfmodifikatoren der Trainingsräume kumuliert werden.

Voraussetzung: -

Platz: 1

Kosten: 1 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Trainingsraum , Ausbaustufe Ia

Dieser verbesserte Trainingsraum bietet einem Mitglied einer Special Unit einmalig pro Mission einen zusätzlichen WM +2 auf Angriffe im Nah- oder Fernkampf mit Handfeuerwaffen, Nahkampfwaffen oder im waffenlosen Kampf. Die Nutzung des WM muss vor dem Angriff angesagt werden. Der WM kann nicht mit den anderen Wurfmodifikatoren der Trainingsräume kumuliert werden.

Voraussetzung: Grundstufe

Platz: 1

Kosten: 3 BP

Unterhaltskosten: 0 BP

 

Trainingsraum , Ausbaustufe IIa

Dieser verbesserte Trainingsraum bietet einem Mitglied einer Special Unit pro Ausbaustufe einmalig pro Mission einen weiteren WM +2 auf Angriffe im Nah- oder Fernkampf mit Handfeuerwaffen, Nahkampfwaffen oder im waffenlosen Kampf. Die Nutzung des WM muss vor dem Angriff angesagt werden. Der WM kann nicht mit den anderen Wurfmodifikatoren der Trainingsräume kumuliert werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe Ia

Platz: -

Kosten: 4 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Trainingsraum , Ausbaustufe IIIa

Dieser verbesserte Trainingsraum bietet einem Mitglied einer Special Unit pro Ausbaustufe einmalig pro Mission einen weiteren WM +2 auf Angriffe im Nah- oder Fernkampf mit Handfeuerwaffen, Nahkampfwaffen oder im waffenlosen Kampf. Die Nutzung des WM muss vor dem Angriff angesagt werden. Der WM kann nicht mit den anderen Wurfmodifikatoren der Trainingsräume kumuliert werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe IIa

Platz: 1

Kosten: 5 BP

Unterhaltskosten: 0 BP

 

Trainingsraum , Ausbaustufe IVa

Dieser verbesserte Trainingsraum bietet einem Mitglied einer Special Unit pro Ausbaustufe einmalig pro Mission einen weiteren WM +2 auf Angriffe im Nah- oder Fernkampf mit Handfeuerwaffen, Nahkampfwaffen oder im waffenlosen Kampf. Die Nutzung des WM muss vor dem Angriff angesagt werden. Der WM kann nicht mit den anderen Wurfmodifikatoren der Trainingsräume kumuliert werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe IIIa

Platz: -

Kosten: 6 BP

Unterhaltskosten: 0 BP

 

Trainingsraum , Ausbaustufe Ib

Dieser verbesserte Trainingsraum erlaubt eine Wurfwiederholung bei Fernkämpfen mit Feuerwaffen oder bei Nahkämpfen. Ein beliebiges Mitglied einer Special Unit kann einmalig pro Mission einen Wurf wiederholen und sich dann für das bessere Ergebnis entscheiden.

Voraussetzung: Grundstufe

Platz: 1

Kosten: 2 BP

Unterhaltskosten: 0 BP

 

Trainingsraum , Ausbaustufe IIb

Dieser verbesserte Trainingsraum erlaubt eine zusätzliche Wurfwiederholung bei Fernkämpfen mit Feuerwaffen oder bei Nahkämpfen. Ein beliebiges Mitglied einer Special Unit kann zusätzlich einmal pro Mission einen Wurf wiederholen und sich dann für das bessere Ergebnis entscheiden.

Voraussetzung: Ausbaustufe Ib

Platz: -

Kosten: 3 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Trainingsraum , Ausbaustufe IIIb

Dieser verbesserte Trainingsraum erlaubt eine zusätzliche Wurfwiederholung bei Fernkämpfen mit Feuerwaffen oder bei Nahkämpfen. Ein beliebiges Mitglied einer Special Unit kann zusätzlich einmal pro Mission einen Wurf wiederholen und sich dann für das bessere Ergebnis entscheiden.

Voraussetzung: Ausbaustufe IIb

Platz: 2

Kosten: 4 BP

Unterhaltskosten: 0 BP

 

Trainingsraum , Ausbaustufe IVb

Dieser verbesserte Trainingsraum erlaubt eine zusätzliche Wurfwiederholung bei Fernkämpfen mit Feuerwaffen oder bei Nahkämpfen. Ein beliebiges Mitglied einer Special Unit kann zusätzlich einmal pro Mission einen Wurf wiederholen und sich dann für das bessere Ergebnis entscheiden.

Voraussetzung: Ausbaustufe IIIb

Platz: -

Kosten: 5 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Labore

Labor, Grundstufe

Labore werden für die Entwicklung neuer Technologien und Ausrüstungsgegenstände benötigt, ebenso wie die Untersuchung zurückgebrachter außerirdischer Artefakte. Darüber hinaus kann ein beliebiges Mitglied einer Special Unit einmal pro Mission einen WM +1 auf Wissenschaftsproben in Anspruch nehmen.

Voraussetzung: -

Platz: 2

Kosten: 4 BP

Unterhaltskosten: 3 BP

 

Labor, Ausbaustufe Ia

Diese Erweiterung des Labors erlaubt einem beliebigen Mitglied einer Special Unit einmal pro Mission einen zusätzlichen WM +1 auf Wissenschaftsproben in Anspruch nehmen. Der WM ist nicht kumulativ mit anderen Laboren diese Ausbaustufe. Der Bonus dieser Ausbaustufe kann nicht mit dem der Labore der b-Klasse kombiniert werden.

Voraussetzung: Grundstufe

Platz: 1

Kosten: 4 BP

Unterhaltskosten: – BP

 

Labor, Ausbaustufe IIa

Diese Erweiterung des Labors erlaubt einem beliebigen Mitglied einer Special Unit einmal pro Mission einen zusätzlichen WM +1 auf Wissenschaftsproben in Anspruch nehmen. Der WM ist nicht kumulativ mit anderen Laboren diese Ausbaustufe. Der Bonus dieser Ausbaustufe kann nicht mit dem der Labore der b-Klasse kombiniert werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe Ia

Platz: 1

Kosten: 4 BP

Unterhaltskosten: – BP

 

Labor, Ausbaustufe IIIa

Diese Erweiterung des Labors erlaubt einem beliebigen Mitglied einer Special Unit einmal pro Mission einen zusätzlichen WM +1 auf Wissenschaftsproben in Anspruch nehmen. Der WM ist nicht kumulativ mit anderen Laboren diese Ausbaustufe. Der Bonus dieser Ausbaustufe kann nicht mit dem der Labore der b-Klasse kombiniert werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe IIa

Platz: 1

Kosten: 4 BP

Unterhaltskosten: – BP

 

Labor, Ausbaustufe IVa

Diese Erweiterung des Labors erlaubt einem beliebigen Mitglied einer Special Unit einmal pro Mission einen zusätzlichen WM +1 auf Wissenschaftsproben in Anspruch nehmen. Der WM ist nicht kumulativ mit anderen Laboren diese Ausbaustufe. Der Bonus dieser Ausbaustufe kann nicht mit dem der Labore der b-Klasse kombiniert werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe IIIa

Platz: 1

Kosten: 4 BP

Unterhaltskosten: – BP

 

Labor, Ausbaustufe Ib

Diese qualitative Verbesserung des Labors verbessert den Wurfmodifikator von Laboren der Grundstufe für Wissenschaftsproben auf WM +2. Der Bonus dieser Ausbaustufe kann nicht mit dem der Ausbaustufe der a-Klasse kombiniert werden.

Voraussetzung: -

Platz: -

Kosten: 3 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Labor, Ausbaustufe IIb

Diese qualitative Verbesserung des Labors verbessert den Wurfmodifikator von Laboren der Grundstufe für Wissenschaftsproben auf WM +3. Der Bonus dieser Ausbaustufe kann nicht mit dem der Ausbaustufe der a-Klasse kombiniert werden.

Voraussetzung: Grundstufe

Platz: -

Kosten: 3 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Labor, Ausbaustufe IIIb

Diese qualitative Verbesserung des Labors verbessert den Wurfmodifikator von Laboren der Grundstufe für Wissenschaftsproben auf WM +4. Der Bonus dieser Ausbaustufe kann nicht mit dem der Ausbaustufe der a-Klasse kombiniert werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe IIb

Platz: -

Kosten: 3 BP

Unterhaltskosten: 2 BP

 

Labor, Ausbaustufe IVb

Diese qualitative Verbesserung des Labors verbessert den Wurfmodifikator von Laboren der Grundstufe für Wissenschaftsproben auf WM +5. Der Bonus dieser Ausbaustufe kann nicht mit dem der Ausbaustufe der a-Klasse kombiniert werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe IIIb

Platz: -

Kosten: 3 BP

Unterhaltskosten: 3 BP

 

Krankenstationen

Krankenstation, Grundstufe

Mit der medizinischen Versorgung ist es in dieser Station nicht gut bestellt. In kritischen Bereichen ist ein Erste Hilfe Set zu finden, das war‘s dann aber auch schon.

Voraussetzung: -

Platz: -

Kosten: 1 BP

Unterhaltskosten: – BP

 

Krankenstation, Ausbaustufe I

Es steht ein kleiner Raum mit 4 Krankenbetten zur Verfügung. Die medizinischen Gerätschaften entsprechen denen eines Krankenwagens.

Voraussetzung: Grundstufe

Platz: 1

Kosten: 3 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Krankenstation, Ausbaustufe II

Eine kleine Krankenstation mit 8 Betten und der Ausstattung eines Krankenhauses.

Voraussetzung: Ausbaustufe I

Platz: 1

Kosten: 6 BP

Unterhaltskosten: 2 BP

 

Krankenstation, Ausbaustufe III

Die Krankenstation hat eine noch bessere Ausstattung und ein beliebiges Mitglied einer Special Unit kann einmal pro Mission einen WM +1 auf Medizinproben erhalten.

Voraussetzung: Ausbaustufe II

Platz: -

Kosten: 9 BP

Unterhaltskosten: 2 BP

 

Krankenstation, Ausbaustufe IV

Die Ausrüstung wurde qualitativ noch einmal verbessert. Der Wurfmodifikator für Medizinproben wird auf WM +2 verbessert.

Voraussetzung: Ausbaustufe III

Platz: -

Kosten: 12 BP

Unterhaltskosten: 2 BP

 

Fuhrpark

Fuhrpark, Grundstufe

Alle landgebundenen Fahrzeuge mit Verfügbarkeit 4 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Fahrzeuge (in Basispunkten) muss dennoch ganz normal bezahlt werden.

Voraussetzung: Werkraum, Grundstufe

Platz: 5

Kosten: 3 BP

Unterhaltskosten: 4 BP

 

Fuhrpark, Ausbaustufe I

Alle landgebundenen Fahrzeuge mit Verfügbarkeit 5 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Fahrzeuge muss dennoch ganz normal bezahlt werden.

Voraussetzung: Grundstufe

Platz: -

Kosten: 4 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Fuhrpark, Ausbaustufe II

Alle landgebundenen Fahrzeuge mit Verfügbarkeit 6 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Fahrzeuge muss dennoch ganz normal bezahlt werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe I

Platz: -

Kosten: 5 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Fuhrpark, Ausbaustufe III

Alle landgebundenen Fahrzeuge mit Verfügbarkeit 7 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Fahrzeuge muss dennoch ganz normal bezahlt werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe II

Platz: -

Kosten: 6 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Fuhrpark, Ausbaustufe IV

Alle landgebundenen Fahrzeuge mit Verfügbarkeit 8 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Fahrzeuge muss dennoch ganz normal bezahlt werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe III

Platz: -

Kosten: 7 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

SIGINT

SIGINT, Grundstufe

Die Abteilung zur Auswertung von Signalen und zur elektronischen Überwachung. Alle Informationen mit Verfügbarkeit 4 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Informationen muss dennoch entrichtet werden.

Voraussetzung: Computer, Grundstufe

Platz: 2

Kosten: 3 BP

Unterhaltskosten: 2 BP

 

SIGINT, Ausbaustufe I

Die Abteilung zur Auswertung von Signalen und zur elektronischen Überwachung. Alle Informationen mit Verfügbarkeit 6 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Informationen muss dennoch entrichtet werden.

Voraussetzung: Grundstufe

Platz: -

Kosten: 6 BP

Unterhaltskosten: 2 BP

 

SIGINT, Ausbaustufe II

Die Abteilung zur Auswertung von Signalen und zur elektronischen Überwachung. Alle Informationen mit Verfügbarkeit 8 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Informationen muss dennoch entrichtet werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe I

Platz: 1

Kosten: 9 BP

Unterhaltskosten: 2 BP

 

SIGINT, Ausbaustufe III

Die Abteilung zur Auswertung von Signalen und zur elektronischen Überwachung. Alle Informationen mit Verfügbarkeit 10 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Informationen muss dennoch entrichtet werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe II, Anti-Psi

Platz: -

Kosten: 13 BP

Unterhaltskosten: 2 BP

 

SIGINT, Ausbaustufe IV

Die Abteilung zur Auswertung von Signalen und zur elektronischen Überwachung. Alle Informationen mit Verfügbarkeit 12 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Informationen muss dennoch entrichtet werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe III

Platz: -

Kosten: 18 BP

Unterhaltskosten: 2 BP

 

Werkstätten

Werkstatt, Grundstufe

Die Grundstufe des Werkraums ermöglicht die Reparaturen von Ausrüstungsgegenständen und Basismodulen. Darüber hinaus gewährt er keinen besonderen Bonus.

Voraussetzung:

Platz: 1

Kosten: 1 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Werkstatt, Ausbaustufe I

Die Werkstatt ist gut sortiert und gewährt einem beliebigen Mitglied einer Special Unit einmal pro Mission einen WM +1 auf Ingenieur oder Mechanik. Der Wurfmodifikator ist nicht kumulativ mit dem der anderen Ausbaustufen.

Voraussetzung:

Platz: -

Kosten: 2 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Werkstatt, Ausbaustufe II

Die Werkstatt ist hervorragend ausgestattet und wird benötigt, um eigene Ausrüstungsgegenstände zu erstellen (z.B. Nachbauten von außerirdischen Gegenständen) und gewährt einem beliebigen Mitglied einer Special Unit einmal pro Mission einen zusätzlichen WM +1 auf Ingenieur oder Mechanik. Der Wurfmodifikator ist nicht kumulativ mit dem der anderen Ausbaustufen.

Voraussetzung:

Platz: 1

Kosten: 3 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Werkstatt, Ausbaustufe III

Die bisherigen Wurfmodifikatoren werden auf WM +2 aufgewertet.

Voraussetzung:

Platz: -

Kosten: 4 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Werkstatt, Ausbaustufe IV

Ein beliebiges Mitglied einer Special Unit kann einmal pro Mission einen zusätzlichen, bzw. einen zweiten WM +2 auf Ingenieur oder Mechanik erhalten. Der Wurfmodifikator ist nicht kumulativ mit dem der anderen Ausbaustufen.

Voraussetzung:

Platz: -

Kosten: 5 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Lager

Lager, Grundstufe

Alle Ausrüstungsgegenstände (mit Ausnahme von Waffen, Rüstungen und Fahrzeugen) mit Verfügbarkeit 4 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Ware muss dennoch ganz normal gezahlt werden.

Voraussetzung: -

Platz: 3

Kosten: 1 BP

Unterhaltskosten: 2 BP

 

Lager, Ausbaustufe I

Alle Ausrüstungsgegenstände (mit Ausnahme von Waffen, Rüstungen und Fahrzeugen) mit Verfügbarkeit 5 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Ware muss dennoch ganz normal gezahlt werden.

Voraussetzung: Grundstufe

Platz: -

Kosten: 2 BP

Unterhaltskosten: – BP

 

Lager, Ausbaustufe II

Alle Ausrüstungsgegenstände (mit Ausnahme von Waffen, Rüstungen und Fahrzeugen) mit Verfügbarkeit 6 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Ware muss dennoch ganz normal gezahlt werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe I

Platz: -

Kosten: 3 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Lager, Ausbaustufe III

Alle Ausrüstungsgegenstände (mit Ausnahme von Waffen, Rüstungen und Fahrzeugen) mit Verfügbarkeit 7 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Ware muss dennoch ganz normal gezahlt werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe II

Platz: -

Kosten: 4 BP

Unterhaltskosten: – BP

 

Lager, Ausbaustufe IV

Alle Ausrüstungsgegenstände (mit Ausnahme von Waffen, Rüstungen und Fahrzeugen) mit Verfügbarkeit 8 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Ware muss dennoch ganz normal gezahlt werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe III

Platz: -

Kosten: 5 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Computer

Computer, Grundstufe

Ein Supercomputer ist die Grundlage für viele neue Forschungsgegenstände, die sich aus der Sammlung von außerirdischen Artefakten ergeben. Ohne einen Supercomputer zur Simulation des Verhaltens kann der Gegenstand nicht erforscht werden.

Voraussetzung: -

Platz: 1

Kosten: 3 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Computer, Ausbaustufe I

Ein noch stärkerer Supercomputer. Die Forschungszeit wird um 5% verkürzt.

Voraussetzung: Grundstufe

Platz: -

Kosten: 5 BP

Unterhaltskosten: +1 BP

 

Computer, Ausbaustufe II

Ein noch stärkerer Supercomputer. Die Forschungszeit wird um insgesamt 10% verkürzt.

Voraussetzung: Ausbaustufe I

Platz: 1

Kosten: 7 BP

Unterhaltskosten: +1 BP

 

Computer, Ausbaustufe III

Ein noch stärkerer Supercomputer. Die Forschungszeit wird um insgesamt 15% verkürzt.

Voraussetzung: Ausbaustufe II, Anti-Psi

Platz: -

Kosten: 9 BP

Unterhaltskosten: +1 BP

 

Computer, Ausbaustufe IV

Ein noch stärkerer Supercomputer. Die Forschungszeit wird um insgesamt 20% verkürzt.

Voraussetzung: Ausbaustufe III

Platz: 1

Kosten: 11 BP

Unterhaltskosten: +1 BP

 

 

Diplomatisches Korps

Diplomatisches Korps, Grundstufe

Ohne ein diplomatisches Rumpfkorps kann keine Präsentation der Missionserfolge durch Angestellte der UNAISF erfolgen. Die Spieler müssen mit ihren eigenen Charakteren vor der UNAISF erscheinen und die Mission präsentieren. Dabei erhalten sie einen WM -2 auf ihre Fertigkeitsprobe. Durch den Bau der Grundstufe des Diplomatischen Korps kann diese Arbeit von Fachkräften übernommen werden.

Voraussetzung: -

Platz: 1

Kosten: 3 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Diplomatisches Korps, Ausbaustufe I

Durch die Ausbaustufe wird ein negativer Wirkungsgrad von -6 oder schlechter abgemildert und auf -5 reduziert. Anstatt automatisch eine Kategorie geringer eingestuft zu werden, erhält das diplomatische Korps noch die Chance auf eine Nachprüfung.

Voraussetzung: Grundstufe

Platz: 1

Kosten: 4 BP

Unterhaltskosten: 0 BP

 

Diplomatisches Korps, Ausbaustufe II

Proben auf Nachprüfungen erhalten einen WM +1.

Voraussetzung: Ausbaustufe I

Platz: 0

Kosten: 5 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

Diplomatisches Korps, Ausbaustufe III

Proben auf die Präsentation der Missionserfolge erhalten einen WM +2.

Voraussetzung: Ausbaustufe II

Platz: 1

Kosten: 6 BP

Unterhaltskosten: 0 BP

 

Diplomatisches Korps, Ausbaustufe IV

Der wahrgenommene Erfolg der UNAISF ist immer mindestens genauso hoch, wie der tatsächliche Erfolg. Sollte es also bei der Präsentation oder Nachprüfung zu Fehlschlägen kommen, so leidet nicht das Einkommen der UNAISF darunter.

Voraussetzung: Ausbaustufe III

Platz: 0

Kosten: 7 BP

Unterhaltskosten: 1 BP

 

 

Gefängnisse

Gefängnis, Grundstufe

Das Gefängnis besteht aus einem einfachen Raum, mit Toilette, Waschbecken und Schlafgelegenheiten. Die Zelle kann bis zu 5 Personen aufnehmen.

Voraussetzung: -

Platz: 1

Kosten: 1 BP

Unterhaltskosten: – BP

 

Gefängnis, Ausbaustufe I

Die Zellenkammer wurde mit einer Schleusenkammer versehen und kann bei Bedarf unter Druck gesetzt werden, sodass nun alle möglich Atmosphärengemische darin genutzt werden können.

Voraussetzung: Grundstufe

Platz: 1

Kosten: 2 BP

Unterhaltskosten: +1 BP

 

Gefängnis, Ausbaustufe II

Die Zelle lässt sich nicht nur hinsichtlich der Atmosphäre anpassen, sondern auch in eine aquatische Zelle umwandeln oder mit einer anderen Flüssigkeit füllen.

Voraussetzung: Ausbaustufe I

Platz: -

Kosten: 4 BP

Unterhaltskosten: +1 BP

 

Gefängnis, Ausbaustufe III

Die Zelle ist mit einem Fluidum ausgefüllt, dass den Einsatz von Psionik stark erschwert. Jede Nutzung von Psi-Kräften erhält einen WM -4. Teleportation wird gänzlich unterbunden.

Voraussetzung: Ausbaustufe II, Anti-Psi

Platz: 1

Kosten: 6 BP

Unterhaltskosten: +2 BP

 

Gefängnis, Ausbaustufe IV

Das Fluidum wurde noch einmal verbessert und erschwert nun jede Anwendung von Psi-Kräften mit einem WM -6. Teleportation ist weiterhin nicht möglich.

Voraussetzung: Ausbaustufe III

Platz: -

Kosten: 6 BP

Unterhaltskosten: +2 BP

 

 

Waffenkammer

Waffenkammer, Grundstufe

Alle Waffen und Rüstungen mit Verfügbarkeit 4 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Ware muss dennoch ganz normal gezahlt werden.

Voraussetzung: -

Platz: 2

Kosten: 2 BP

Unterhaltskosten: 2 BP

 

Waffenkammer, Ausbaustufe I

Alle Waffen und Rüstungen mit Verfügbarkeit 5 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Ware muss dennoch ganz normal gezahlt werden.

Voraussetzung: Grundstufe

Platz: -

Kosten: 3 BP

Unterhaltskosten: – BP

 

Waffenkammer, Ausbaustufe II

Alle Waffen und Rüstungen mit Verfügbarkeit 6 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Ware muss dennoch ganz normal gezahlt werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe I

Platz: -

Kosten: 4 BP

Unterhaltskosten: +1 BP

 

Waffenkammer, Ausbaustufe III

Alle Waffen und Rüstungen mit Verfügbarkeit 7 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Ware muss dennoch ganz normal gezahlt werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe II

Platz: -

Kosten: 5 BP

Unterhaltskosten: – BP

 

Waffenkammer, Ausbaustufe IV

Alle Waffen und Rüstungen mit Verfügbarkeit 8 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Ware muss dennoch ganz normal gezahlt werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe III

Platz: -

Kosten: 6 BP

Unterhaltskosten: +1 BP

 

 

Hangar

Hangar, Grundstufe

Alle Flugzeuge und Raumfähren, Schiffe und U-Boote mit Verfügbarkeit 4 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Fahrzeuge muss dennoch ganz normal bezahlt werden.

Voraussetzung: -

Platz: 6

Kosten: 5 BP

Unterhaltskosten: 4 BP

 

Hangar, Ausbaustufe I

Alle Flugzeuge und Raumfähren, Schiffe und U-Boote mit Verfügbarkeit 5 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Fahrzeuge muss dennoch ganz normal bezahlt werden.

Voraussetzung: Grundstufe

Platz: -

Kosten: 7 BP

Unterhaltskosten: +2 BP

 

Hangar, Ausbaustufe II

Alle Flugzeuge und Raumfähren, Schiffe und U-Boote mit Verfügbarkeit 6 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Fahrzeuge muss dennoch ganz normal bezahlt werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe I

Platz: -

Kosten: 9 BP

Unterhaltskosten: +2 BP

 

Hangar, Ausbaustufe III

Alle Flugzeuge und Raumfähren, Schiffe und U-Boote mit Verfügbarkeit 7 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Fahrzeuge muss dennoch ganz normal bezahlt werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe II

Platz: -

Kosten: 11 BP

Unterhaltskosten: +2 BP

 

Hangar, Ausbaustufe IV

Alle Flugzeuge und Raumfähren, Schiffe und U-Boote mit Verfügbarkeit 8 oder weniger können direkt beschafft werden. Es ist kein Wurf mehr auf Verfügbarkeit notwendig. Der Preis für die Fahrzeuge muss dennoch ganz normal bezahlt werden.

Voraussetzung: Ausbaustufe III

Platz: -

Kosten: 13 BP

Unterhaltskosten: +2 BP

 

 

Neben den Spielercharakteren, die in einer Invasion 2071 Kampagne zweifellos die Hauptrolle spielen, darf ein weiterer “Hauptdarsteller” nicht vergessen werden: Die Basis. Diese Anlage ist in der Ausgangspunkt aller Aktionen und das Herz einer jeden Zelle der UNAISF.

Heute geht es also um …

Die Basis der UNAISF

Aufbau und Erhalt

Basispunkte

Um eine Basis aufzubauen, werden ähnlich wie bei der Charaktererschaffung Punkte verwendet. Bei der Errichtung eine Basis für die UNAISF gibt es eine Vielzahl an Einflüssen zu berücksichtigen. Den Standort, das Personal und die Ausstattung. All diese Werte können ähnlich dem Charakter bei der Charaktererschaffung mit Basispunkten erworben werden. Keine Basis ist perfekt und kann immer alles bieten. Eine große Basis, mit vielen Räumlichkeiten und Personal wird sich wesentlich schwerer geheim halten lassen, als eine kleine Basis, mit nur wenig Personal.

 

Genau wie bei der Charaktererschaffung wird eine Basis nicht schon von Beginn an vollkommen sein, sondern wird sich auch erst im Laufe des Spiels verbessern. Dabei sollten die Spieler die Entwicklung der Basis aber keinesfalls unterbewerten: Eine gute Basis kann den Charakteren Zugriff auf bessere Fahrzeuge, Waffen und Werkzeuge geben. Sie kann ihnen zu Bonus-WM verhelfen, selbst wenn sie nicht in der Basis sind und kann während eines laufenden Einsatzes wertvolle Informationen liefern. Die richtige Wahl der Basis ist daher für jede Spielgruppe essentiell und sie sollte von allen beteiligten Spielern gemeinsam entworfen werden. Keinesfalls sollte die Aufgabe nur einem einzelnen Spieler zufallen.

 

Darüber hinaus nimmt die Basis natürlich auch noch die allgemeinen Aufgaben wahr. Sie ist der Ausgangspunkt für die meisten Missionen. Die Charaktere und viele NSCs werden auf der Basis wohnen und dort täglich zur Arbeit erscheinen. Verwundete und kranke Charaktere werden auf der Basis medizinisch versorgt. Wissenschaftler erforschen hier die neusten Technologien, die Charaktere später einmal im Kampf gegen die Außerirdischen unterstützen sollen und die von Ingenieuren und Mechanikern in den Werkräumen produziert werden.

 

Kurzum: Die Basis ist wichtig.

 

Basispunkte

Wie Eingangs bereits erwähnt, wird eine Basis wie ein Charakter erstellt. Dafür werden Basispunkte verwendet, deren Menge vom gewählten Machtniveau abhängt. Das Machtniveau ist das gleiche, wie das der Charaktere und wurde bereits im Kapitel über die Charaktererschaffung nach Punktesystem beschreiben. Das bedeutet, dass die Spieler und die Basis auf dem gleichen Machtniveau erschaffen werden. Der Spielleiter kann jedoch unter Umständen, damit es dem gewünschten Spiel entspricht, unterschiedliche Machtniveaus für Spieler und Basis ansetzen.

Für den Rest des Spiels wird davon jedoch davon ausgegangen, dass beide Machtniveaus gleich sind und in beiden Fällen dem Niveau „normal“ entspricht.

Basispunkte

Machtniveau Basispunkte
Hart 80
Normal 100
Leicht 120
Sehr leicht 140

 

Jedes Element, wie Standort, Personal und Ausstattung kostet Basispunkte. Diese Basispunkte sind aber nicht als Symbol für reine Geldmittel zu verstehen, sondern beinhalten wesentlich mehr als das. Da die UNAISF eine internationale Körperschaft ist, hängt sie direkt von den Staaten und Organisationen ab, die sie unterstützen. Basispunkte bilden daher auch Einfluss auf eben diese Staaten und Organisationen ab. Immerhin müssen diese Staaten militärische Operationen auf ihrem Hoheitsgebiet dulden, die sie nicht direkt kontrollieren können. Dies kann nur in den seltensten Fällen allein mit Geld gelöst werden. Einfluss ist daher sehr wichtig für die UNAISF.

 

Wie bereits erwähnt kostet jedes Element beim Erwerb Basispunkte. Viele Elemente, besonders das Personal, verlangen jedoch einen periodischen Aufwand von Basispunkten. Wissenschaftler und Personal wollen Gehälter einstreichen, Fahrzeuge wollen neu betankt werden, Waffenvorräte neu bestückt werden, usw. All dies kostet Geld und Einfluss, kurzum: Basispunkte. Die Kosten für Elemente sind daher zweigeteilt. Zum einen in die anfänglichen Kosten für den Erwerb und zum anderen in die periodischen Kosten zum Unterhalt. Wenn die periodischen Kosten nicht aufgebracht werden können, dann fallen die entsprechenden Elemente aus. Bei Fahrzeugen bedeutet dies, sie können nicht mehr fahren/fliegen, Waffen sind nicht mehr vorhanden und Angestellten wird gekündigt – ob sie danach jemals wiederkommen, steht in den Sternen. Immerhin gibt es noch andere Arbeitgeber. UNAISF arbeitet zwar für die Menschheit, aber auch Angestellte haben Familien, die sie ernähren müssen.

 

Neben der Startfinanzierung in der Tabelle Basispunkte, gibt es auch noch eine periodische Finanzierung, die zu Beginn 30 Basispunkte/Quartal beträgt. Von diesen Basispunkten müssen die monatlichen Unterhaltskosten bezahlt werden. Bitte beachten Sie, dass die Finanzierung quartalsweise erfolgt, die Unterhaltskosten aber monatlich bezahlt werden müssen.

 

Charaktere können sich entsprechende Vorteile kaufen, um mehr Basispunkte zur Verfügung zu haben. Es erfolgt damit ein Transfer von Charakterpunkten zu Basispunkten. Der umgekehrte Transfer ist allerdings nicht möglich.

 

Voraussetzungen

Einige der Elemente benötigen eine Voraussetzung, um erworben werden zu können. Die SIGINT benötigt zum Beispiel ein Computerzentrum um funktionieren zu können. Das Zeitalter der manuellen Auswertung elektronischer Daten ist vorbei. Das entsprechende Element kann auch ohne die Voraussetzung erworben werden, wird dann aber keinerlei Funktion besitzen. Wissenschaftler ohne Labore werden den Tag mit Sudoku verbringen, im Internet surfen oder mit Freunden telefonieren. Wenn sie sich zu sehr langweilen, werden sie kündigen – immerhin steht ihr Ruf auf dem Spiel. Ganz ähnlich wird es sich bei allen anderen Personengruppen verhalten. Gegenstände sind da natürlich schon wesentlich genügsamer, aber eine Krankenstation ohne Zugriff auf medizinische Werkzeuge und Medikamente ist einfach nur ein Raum mit Betten oder direkt ein leerer Raum.

Die Voraussetzungen sollten daher immer erfüllt sein.

 

Platzbedarf

Die meisten Elemente benötigen eine gewisse Menge an Platz. Angestellte benötigen eine Unterkunft, Wissenschaftler darüber hinaus Labore, Ingenieure benötigen Werkstätten, Special Units benötigen Trainingsräume, usw.

Je nach Art der Basis ist der Platz allerdings begrenzt. Ein Flugzeugträger oder ein anderes Schiff können nur begrenzt ausgebaut werden. Aber auch bei landbasierten Basen wie Bunkern oder Fabriken ist dies so. Diese können nicht unbegrenzt ausgebaut werden, ohne dass es auffällt. Wenn eine Basis also bis zu ihrem Maximum ausgebaut wurde, haben die Spieler die Wahl, entweder etwas anderes zu entfernen, um Platz zu schaffen, oder aber eine weitere Basis zu errichten. Dies hat natürlich auch Vorteile. Sollten die Außerirdischen auf eine Basis aufmerksam werden und diese zerstören, so bleibt immer noch die zweite Basis. Alle Ressourcen an einem Ort zu konzentrieren kann bei einem überlegenen Gegner sogar gefährlich sein.

 

Ausrüstung

Jede Basis kann mit einer Standardausrüstung (Kapitel Ausrüstung) versehen werden. Diese Ausrüstung findet sich immer in der Basis und muss nicht nochmal extra durch die Spieler gekauft werden. Sollte also während eines Einsatzes z.B. ein Sturmgewehr verlorengehen und dies gehört zur Standardausrüstung der Basis, so braucht der Charakter einfach nur in die Waffenkammer gehen, um sich ein neues zu besorgen. Ausrüstungsgegenstände, die nicht zur Standardausrüstung gehören müssen durch die Charaktere separat gekauft werden, wenn sie verloren gehen oder zerstört werden.

Um einer Basis Standardausrüstung zuzuweisen, muss zunächst die Verfügbarkeit geprüft werden. Entspricht die Verfügbarkeit des Gegenstandes denen des Lagers, Fuhrparks, Waffenkammer oder Hangars der Basis oder liegt darunter, so kann der Gegenstand besorgt werden. Liegt die Verfügbarkeit hingegen darüber, so muss ein separater Beschaffungswurf (siehe Kapitel Ausrüstung) bestimmen, ob der Gegenstand zur Verfügung steht oder nicht.

Wenn der Gegenstand zur Verfügung steht, so muss ein Preis in Basispunkten bezahlt werden, wie er bei dem Ausrüstungsgegenstand angegeben ist. Ist dies geschehen, gehört der Gegenstand zur Standardausrüstung der Basis. Allerdings nur dieser Basis und keiner anderen. Die Gegenstände können zwar in eine andere Basis geschafft werden, aber sie sind dort nicht „unbegrenzt“ vorhanden und müssen ggf. wieder von der ursprünglichen Basis dorthin transportiert werden. Für jede weitere Basis, muss der Gegenstand erneut als Standardgegenstand erworben werden, damit er ohne Einschränkung zur Verfügung steht.

 

Attribute bei Basen und Fahrzeugen

Basen-Attribute werden genau wie bei Charakteren auch gekauft. Dafür werden Basispunkte verwendet. Im Gegensatz zum Charakter müssen jedoch monatliche Unterhaltkosten gezahlt werden, welche die Löhne des Personals widerspiegeln. Wenn die Lohnkosten einen Monat lang nicht gezahlt werden können, sinkt jedes Attribut permanent um einen Punkt oder nur so viel, bis genügend Basispunkte vorhanden sind, um die verbleibenden Attribute zu bezahlen. Wenn auch im zweiten Monat nicht genug Lohn gezahlt werden kann, sinken alle Attribute, bis ein Niveau erreicht wurde, auf dem die Lohnkosten durch die Basispunkte gedeckt werden können. Die Kosten können der folgenden Tabelle entnommen werden.

Attribut Anschaffungskosten (BP) Unterhaltskosten/Monat (BP)
2 -3 0
3 -2 0
4 -1 0
5 0 0
6 2 1
7 4 1
8 6 1
9 10 2
10 12 2
11 16 2
12 20 3
13 24 3
14 30 3
15 36 4
16* 44 4
17* 52 4
18* 60 5
19* 70 5
20* 80 5
21+* +20 +1 pro weitere 3 Punkte Attributwert

 

Körperkraft (KK)

Die Körperkraft bei Basen und Fahrzeugen besitzt eine ähnliche Funktion wie bei Charakteren. Sie ist ein Maß für die Belastbarkeit und die Menge an Schaden, die eine Basis einstecken kann, bevor sie zerstört wird. Die Dicke der Wände, als auch die Art des Materials und die Bauweise haben einen starken Einfluss auf die Körperkraft bei Basen, aber auch bei Fahrzeugen. Sofern nicht anders vermerkt, ist eine Basis immer von der Größenordnung „Basis“ (siehe Kapitel Kampf: Fahrzeugwaffen gegen Personen).

Wenn dieses Attribut 0 oder weniger beträgt, gilt die Basis oder das Fahrzeug als zerstört.

 

Körperbeherrschung (KB)

Körperbeherrschung ist ein Zeichen für die Mobilität der Basis. Eine unterirdische Höhle wird hier sicherlich einen Wert von 0 haben, aber Basen können ja auch in Schiffen oder Überlandfahrzeugen oder auch Flugzeugen existieren. Diese können sie bewegen und besitzen auch eine gewisse Manövrierfähigkeit.

Wenn dieses Attribut 0 oder weniger beträgt, gilt die Basis als bewegungsunfähig.

 

Auffassungsgabe (AG)

Bei Lebewesen bezeichnet das Attribut die geistige Kapazität eines Lebewesens, schwierige Aufgaben in einer angemessenen Zeit zu lösen und sich auf neue Situationen einzustellen. Bei Basen steht es für die Anzahl und Ausbildung des Personals. Gerade große Basen wie zum Beispiel Flugzeugträger können nicht von einer Person gesteuert werden. Es bedarf einer Vielzahl an Mitarbeitern, von den Maschinisten, den Ingenieuren in der Reaktorkammer, dem Deckspersonal und vielen mehr, damit ein Flugzeugträger funktioniert und sich entsprechend schnell auf neue Situationen einstellen kann. Einer vollzähligen Mannschaft, die auch noch gut ausgebildet ist, gelingt dies besser, als einer unterbesetzten Stammmannschaft, die keine Ahnung hat, welche Knöpfe sie drücken muss. Kleinere Fahrzeuge, wie beispielsweise Autos besitzen keine Auffassungsgabe. Hier ist allein der Fahrer maßgeblich.

Wenn dieses Attribut 0 oder weniger beträgt, gilt die Basis als verwirrt.

 

Wissen (WI)

Das Attribut Wissen ist ein Maß für die Qualität der Datenbanken, auf die eine Basis zugreifen kann. Es stellt dabei jedoch nur einen Gradmesser für die Qualität bzw. das Qualitätspotential dar und ist nicht mit den Datenbanken an sich zu verwechseln. Die müssen extra erworben werden. Wenn die Basis ein hohes Wissen besitzt, aber keine Datenbankanbindung, dann kann sie keine Informationen erhalten. Es ist nur bekannt, dass die Informationen sehr guter Qualität wären, wenn eine Datenbankanbindung installiert würde.

Wenn dieses Attribut 0 oder weniger beträgt, gilt die Basis als verwirrt.

 

Wahrnehmung (WN)

Bei Wahrnehmung handelt es sich, genau wie bei dem Attribut Wissen, um das Potential, bzw. die potentielle Qualität der Daten von Spionagesatelliten, Radar- und Sonaranlagen, sowie sonstigen installierten Scannern. Wenn keine solche Anlage installiert ist, aber ein hohes Attribut vorhanden ist, dann weiß man nur, dass die Ergebnisse sehr gut wären, wenn man eine Anlage hätte. Umgekehrt bedeutet eine vorhandene Anlage bei kleinem Attributwert, dass die Ergebnisse nicht immer sehr zuverlässig sind.

Wenn dieses Attribut 0 oder weniger beträgt, gilt die Basis als blind.

 

Kampfmoral (KM)

Unter Kampfmoral versteht man die Bereitschaft und Motivation unter schwierigen Bedingungen nicht aufzugeben und sich weiter zu bemühen, das gesteckte Ziel zu erreichen. Wenn das Personal einer Basis eine niedrige Kampfmoral besitzt, lässt sie sich leichter einschüchtern, sie kann schneller panisch reagieren, wenn unerwartete Situationen eintreten. Sie geben schneller auf und suchen ihr Heil in der Flucht, als sich der Situation zu stellen und zu kämpfen. Oder aber bei politischen Verhandlungen werden sie schneller Kompromisse schließen, die zu ihrem Nachteil sind.

Wenn dieses Attribut 0 oder weniger beträgt, gilt die Basis als willenlos.

 

 

Standort

Der Standort ist eine sehr wichtige Entscheidung für die Basis, der von sehr vielen Faktoren beeinflusst wird. Die UNAISF ist zwar eine Organisation unter dem internationalen Mandat der UNO, allerdings ist sie die bisher einzige Mission, bei der die UNO einem vermutlich übermächtigen Feind gegenübertritt. Die Außerirdischen besitzen die bessere Ausrüstung und es ist auch anzunehmen, dass sie mehr über die Menschheit wissen, als umgekehrt es der Fall ist. Auch gerade die Tatsache, dass die UNAISF unter internationaler Kontrolle steht und nicht unter Kontrolle eines Landes (um genauer zu sein: ihres Landes) ist für viele Regierungen nur schwer zu akzeptieren. All diese Faktoren und noch mehr müssen bei der Standortwahl berücksichtigt werden. Im Folgenden werden sie aufgeführt und erklärt.

 

Mobilität

Die Mobilität der Basis sollte berücksichtigt werden. Anders ausgedrückt: Soll die Basis selbst mobil sein? Gute Gründe sprechen dafür. So kann man seinen Einsatzort je nach Bedarf verlegen. Sollte der Standort aufgeflogen sein, die Basis als solche aber noch nicht, so kann man ebenfalls den Standort der Basis wechseln. Eine mobile Basis ist also schwerer zu lokalisieren. Die Geheimhaltung ist besser gewährleistet, denn Mitarbeiter und Angestellte entfernen sich nur selten von einer mobilen Basis, besonders nicht, wenn sie mitten auf dem Ozean schwimmt. Die mit der Mobilität verbundene „Internationalität“ könnte einigen kleineren Ländern gefallen, die davon ausgegangen sind, dass die „Großen“ mal wieder das Sagen haben würden.

Probleme durch die Mobilität ergeben sich aber ganz klar in den Versorgungsrouten. Es ist wesentlich schwieriger die benötigten Materialien an Bord einer Basis zu schaffen, die mitten auf dem Atlantik kreuzt, als zu einer Basis auf dem Festland. Die Nachschubschiffe könnten damit die Außerirdischen zu Basis führen. Probleme gibt es auch im Ernstfall. Wer kommt der Basis zur Hilfe? Wohin können sich die Angestellten flüchten? Meistens erweisen sich mobile Basen auch wesentlich anfälliger für Schäden. Und zu guter Letzt sind da natürlich noch die wesentlich höheren Unterhaltungs- und Wartungskosten.

 

Platz

Wie schon beim Aufbau erwähnt, ist Platz eine mitunter wichtige Ressource für eine Basis. Besonders bei mobilen Basen ist der Raum begrenzt und es können nicht unbegrenzt viele Personen und Material auf der Basis sein. Aber auch bei stationären Basen ist der Platz zunächst begrenzt und kann nicht ohne weiteres vergrößert werden. So müssten bei unterirdischen Stationen die Tunnel und Hallen dort erst gegraben werden, was einige Zeit in Anspruch nimmt. Unter Umständen kann vielleicht keine weitere Grabung vorgenommen werden, weil damit bestehende Anlagen, wie beispielsweise U-Bahn Tunnel oder Seen berührt würden. Auch oberirdische Anlagen lassen sich nicht einfach vergrößern, ohne dass es auffällt. Die UNAISF ist den außerirdischen waffentechnisch unterlegen. Die Existenz der Basis ist also nicht durch die Verteidigungsanlagen gesichert, sondern hauptsächlich dadurch, dass nur wenige wissen, wo sich diese Basis befindet. Eine bauliche Vergrößerung, besonders mit auffälligen Installationen, wie einem Radarturm oder ähnlichen würde ggf. schnell auffallen. Der verfügbare Platz wird in numerischen Einheiten angegeben, die von der Ausstattung verbraucht wird. Wenn der gesamte verfügbare Platz durch die Ausstattung und Räumlichkeiten in Anspruch genommen wurde, muss entweder ausgebaut werden, eine neue Basis errichtet oder etwas anderes abgebaut werden, damit eine neue Räumlichkeit genutzt werden kann.

Daher muss man Vorsicht beim Ausbau der Basis walten lassen und vielleicht schon zu Beginn berücksichtigen, wie groß die Basis letzten Endes werden soll.

 

Unterhaltskosten

Ein wichtiger Faktor sind auch die Unterhaltskosten der Basis. So werden die laufenden Kosten für eine mobile Basis beispielsweise wesentlich höher sein, als die einer stationären. Dies liegt zum einen an ihrem zur Fortbewegung notwendigen Brennstoffverbrauch, zum anderen aber auch an der wesentlich kostspieliger aufrechtzuerhaltenden Versorgungsstrecke. Dies gilt auch für Schiffe, die im Hafen vor Anker liegen. Sicherlich ist es günstiger Waren in einem Hafen an Bord zu nehmen, anstatt sie sich auf hoher See liefern zu lassen, aber die Logistikstrecke bis dahin muss auch erst eingerichtet werden. Bei einer festen Basis ist die Versorgungsstrecke auf den einen Standort fixiert. Bei einer mobilen Basis muss die Versorgungsstrecke flexibel bleiben. Das treibt die Kosten in die Höhe. Darüber hinaus sind die Wartungskosten von mobilen Einheiten wesentlich höher, da alle beweglichen Teile wesentlich schneller verschleißen oder einfach komplexer in der Wartung sind.

Aber nicht nur die Mobilität der Basis trägt zu den Unterhaltkosten bei, sondern auch das Personal und einige Ausstattungen, wie zum Beispiel ein großangelegter Fuhrpark. Eine große Zahl an Fahrzeugen einsatzbereit zu halten und mit Treibstoff und Waffen zu versorgen, kostet ebenfalls Geld.

 

Geheimhaltung / Entdeckung

Die vielleicht wichtigste Waffe der UNAISF gegen die Außerirdischen ist ihre Geheimhaltung. Wenn die Außerirdischen wüssten, wo die Basis liegt, könnten sie diese vermutlich binnen Minuten zerstören, wenn sich herausstellt, dass die UNAISF tatsächlich zu einer Bedrohung werde sollte. Die Organisation wurde zwar offiziell vom UN Sicherheitsrat ins Leben gerufen, aber die Details der Gründung wurden nur einem sehr kleinen Kreis bekannt, um die Geheimhaltung zu gewährleisten. Bei einer Organisation dieser Größe kann es dabei mehrere mögliche Arten geben, um aufzufliegen.

Gefahr der Entdeckung durch Versorgung

Eine Organisation wie die UNAISF benötigt eine große Menge an Nachschub und Ressourcen. Dies fängt mit den Geldströmen an. Internationale Gelder müssen auf einem Konto geparkt werden. Dies wird ein anonymes Nummernkonto in einem Bankenstaat sein. Solange das Geld dort liegt, besteht auch keine Gefahr einer Entdeckung. Aber sobald Geld benötigt wird, wird es irgendwo hin transferiert – sei es durch den Transfer auf ein anderes Konto oder als Barmittelabhebung. Beides kann Hinweise darauf geben, wo sich die Organisation aufhält. Wenn Außerirdischen diese Pfade verfolgen können, ist dies gefährlich.

Aber auch tatsächliche Warenströme können zurückverfolgt werden. Hohe Treibstoffmengen, Waren, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können, rein militärische Güter, oder einfach sehr spezielle Erzeugnisse (wie z.B. Speziallegierungen) könnten außerirdische Agenten auf die Spur der UNAISF führen.

Diese Güter müssen nämlich irgendwo produziert werden und gerade bei Speziallegierungen und den neusten Technologien, die zwangsläufig bei der UNAISF zum Einsatz kommen, sind dies nicht sehr viele Hersteller.

 

Gefahr der Entdeckung durch aufgeflogene Operatives

Eine weitere große Gefahr stellen Mitarbeiter der UNAISF dar. Wohl oder übel müssen die meisten von ihnen irgendwann auf der Basis erscheinen. Sie wissen, wer ihre Vorgesetzten sind, wie die grobe Verwaltungsstruktur aussehen wird, von wem sie Befehle entgegen nehmen und wem sie welche erteilen, wie die Basis ausgerüstet ist und so weiter. Wird ein solcher Mitarbeiter von den Außerirdischen gefangen genommen, könnte er sehr viel, wenn nicht sogar alles Wissen über die UNAISF preisgeben. Dabei muss es sich noch nicht einmal um einen Agenten oder Soldaten im Feld handeln, der im Kampf gefangengenommen wurde. Es können auch einfache Techniker oder Büroangestellte sein, die im Laufe der Zeit aufgeflogen sind oder verraten wurden.

Es müssen daher Maßnahmen getroffen werden, sowohl die Mitarbeiter, als auch die UNAISF zu schützen.

 

Gefahr der Entdeckung durch Betrieb

Neben der Versorgung kann die UNAISF Basis auch noch durch den Betrieb auffallen. Radartürme können Hinweise geben, Telefongespräche abgehört und elektronische Daten abgefangen werden. Die größte Gefahr für eine Entdeckung besteht jedoch kurz vor und nach einem Einsatz der Spezialeinheiten. Die Spezialeinheiten müssen von der Basis zum Einsatzort gebracht werden. Zu diesem Zeitpunkt ist es vielleicht noch sehr ruhig und die Außerirdischen werden nicht wissen, dass Soldaten und Agenten unterwegs sind. Nach dem (hoffentlich erfolgreichen) Einsatz der Spezialeinheit werden die Außerirdischen jedoch sehr schnell wissen, dass etwas im Gange ist. Der Rückweg der Agenten zur Basis bedeutet für die UNAISF größte Gefahr, da diese meistens Fahrzeuge verwenden müssen (nicht alle Einsatzorte liegen direkt vor der Haustür), die von den Außerirdischen verfolgt werden können. Es sind daher spezielle Maßnahmen erforderlich, um zumindest die Chance einer Entdeckung zu minimieren.

 

Schutz

Ein nicht ganz so wichtiger, aber dennoch nicht uninteressanter Aspekt ist der Schutz, den eine Basis gegenüber einem Angriff der Außerirdischen bieten würde.

Nicht ganz so wichtig, da sich die Experten einig sind, dass eine Basis einem Vernichtungsangriff der Außerirdischen in keinem Fall Stand halten würde, egal wie stark die Panzerung oder wie tief unter der Erde gelegen sie auch sein mag. Die Waffentechnik der Außerirdischen ist einfach zu weit fortgeschritten.

Nicht uninteressant daher, weil auch die theoretische Möglichkeit besteht, dass die Basis nicht vernichtet, sondern erobert werden soll, um möglichst viel über UNAISF zu erfahren. In solch einem Fall wären die Außerirdischen wohl gezwungen Waffen geringerer Stärke zu verwenden. In diesem Fall könnte ein möglicher Schutzaspekt der Basis wieder von Interesse sein. Dies betrifft nicht nur die passiven Verteidigungssysteme, wie die Stärke der Wände und Türen, sondern auch aktive Waffensysteme, wie Luftraumverteidigung, aktiver Schussvorrichtungen und so weiter.

 

Mögliche Kollateralschäden

Der Standort hat natürlich auch Einfluss auf mögliche Kollateralschäden im Fall eines Angriffs der Außerirdischen auf die Basis. Wenn die Basis inmitten einer Metropole errichtet wurde, vielleicht in einem Bürogebäude, so könnte ein potentieller Angriff die Basis hunderte, tausende, oder gar zehntausende Leben unter der Zivilbevölkerung kosten. Solche dramatischen Folgen hätten auch erhebliche Auswirkungen auf den Fortbestand der UNAISF oder zumindest auf die Beziehungen mit dem Land, in dem sich die Basis befand.

Eine Basis relativ weit draußen, in einer Wüste oder im Ozean, kann ohne große Kollateralschäden von den Außerirdischen zerstört werden. Selbst eine völlige Vernichtung hätte dann vermutlich noch einen Sympathieschub für die UNAISF zur Folge anstatt negativer Konsequenzen.

Allerdings fällt auch hier die Wahl nicht so einfach. Ein Stützpunkt in der Wüste wird vermutlich schneller entdeckt, als ein Stützpunkt in einer Millionenmetropole. Es fällt nun mal auf, wenn mehrmals in der Woche Dutzende LKW ein kleines Haus im Nirgendwo mit Gütern versorgen.

 

Evakuierungsmöglichkeiten

Bei einem Angriff auf die UNAISF Basis sollte auch die Möglichkeit einer Evakuierung in Betracht gezogen werden. Wie stehen die Chancen für einen Mitarbeiter schnell aus der Gefahrenzone zu entkommen? Auf einer schwimmenden Basis oder einer Unterwasserbasis wird er sicherlich mehr Probleme haben, als dies auf dem Festland der Fall wäre. Wobei auch hier unterirdische Anlagen oftmals nicht die besten Möglichkeiten zur Evakuierung bieten. Gebäude auf dem offenen Gelände lassen die vielfältigsten und schnellsten Evakuierungen zu.

Natürlich muss man auch hier wieder abwägen. Gebäude auf offenem Gelände bieten meistens weniger Schutz, als unterirdische Anlagen. Mobile Basen sind oft schwerer zu entdecken für den Gegner als stationäre Basen.

 

Unabhängigkeit

Ein weiterer Faktor, mit dem die UNAISF vermutlich täglich auf dem politischen Parkett ringen muss, ist die Unabhängigkeit ihrer Missionen. Sie wurde zwar als internationale, unabhängige Organisation ins Leben gerufen, was auch auf dem Papier garantiert ist, aber in der politischen Realität werden die Staaten versuchen die Kontrolle über die UNAISF an sich zu reißen.

Die Gründe dafür können mannigfaltig sein. Die Politiker der meisten Staaten besitzen von Natur aus einen gewissen Argwohn gegenüber der Staatengemeinschaft und trauen ihr nur soweit, wie sie diese auch kontrollieren können. Dies erstreckt sich natürlich besonders auf die UNAISF, die eine militärische Organisation ist und das Recht besitzt, auf den rechtstaatlichen Gebieten mehrerer Nationen militärisch tätig zu werden. Natürlich nur gegen Außerirdische und auch nur zum Wohle der Menschheit, aber Politiker stehen solchen Einsätzen immer skeptisch gegenüber.

Zudem ist da noch die Möglichkeit der technischen Entwicklung. Die UNAISF bringt außerirdische Technologien von ihren Einsätzen zurück und analysiert diese dann für zukünftige Einsätze. Die Technologien sollen schließlich der gesamten Menschheit zugänglich gemacht werden. Auch hier sehen Politiker ein gewaltiges Potential. Sicher, die (ungefährlichen) Technologien können der gesamten Menschheit zur Verfügung gestellt werden, aber was wäre, wenn die eigene Nation diese etwas früher erhalten würde. Vielleicht ein Jahr früher? Das könnte den heimischen Firmen gewaltige Vorteile verschaffen und bei einer Wiederwahl bestimmt hilfreich sein.

Wenn also eine Basis errichtet wird, sollte überlegt werden, wo sie errichtet wird und in wessen Einflussbereich man sich damit begibt. Ganz wird man sich dem politischen Gezerre um die UNAISF nicht entziehen können. Dafür ist sie derzeit zu wichtig. Besonders die großen Power Player haben einen weiten Arm und können auch auf der anderen Seite der Welt politisch agieren. Aber Lokalpolitiker wird es fast überall geben. Die Frage ist also, in wessen Hände möchte man sich mit der Basis begeben?

 

Beispielstandorte

Fabrikgelände, Aktiv

Die Basis der UNAISF liegt auf einem tatsächlich genutzten Fabrikgelände. Dort werden Güter hergestellt, die auf dem Markt verkauft werden und durchaus von Nutzen sind. Die meisten Mitarbeiter der Fabrik werden keine Ahnung haben, dass dort ebenfalls eine Basis der UNAISF liegt. Der Vorteil einer solchen Basis ist die große Geheimhaltung. Besonders die Nachschubwege lassen sich so bestens verschleiern. Wen interessiert schon ein weiterer Lastwagen mit Gütern in einer Fabrik?! Der Nachteil dieses Standorts sind die begrenzten Räumlichkeiten, die potentielle Entdeckung durch die Mitarbeiter und eventuell hohe Kollateralschäden bei einem Angriff.

Mobilität: Keine
Platz: 8
Geheimhaltung: Hoch
Schutz: Gering
Mögliche Kollateralschäden: Hoch
Evakuierungsmöglichkeiten: Hoch
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 17 BP / 0 BP pro Monat

 

Fabrikgelände, Verlassen

Ein verlassenes Fabrikgelände bietet gegenüber der aktiven Fabrik wesentlich mehr Platz, da nun das gesamte Gelände von der UNAISF genutzt werden kann. Ein Problem stellt jedoch die Geheimhaltung dar. Lastwagen, die Waren an eine verlassene Fabrik liefern sind verdächtig. Auch eine hohe Anzahl an Personen, auf dem Gelände kann Aufsehen erregen.

Mobilität: Keine
Platz: 20
Geheimhaltung: Mittel
Schutz: Gering
Mögliche Kollateralschäden: Mittel
Evakuierungsmöglichkeiten: Hoch
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 29 BP / 1 BP pro Monat

 

Verlassenes Bergwerk

Ein verlassenes Bergwerk liegt meistens außerhalb von Städten, weshalb bei einem potentiellen Angriff mit wenigen Kollateralschäden zu rechnen ist. Allerdings kann eine hohe Aktivität an Fahrzeugen und Personen Neugierige anziehen und die Geheimhaltung gefährden. Die unterirdischen Höhlen bieten zwar einen gewissen Schutz, sind aber auch schnell zum Einsturz zu bringen.

Mobilität: Keine
Platz: 20
Geheimhaltung: Gering
Schutz: Mittel
Mögliche Kollateralschäden: Gering
Evakuierungsmöglichkeiten: Gering
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 28 BP / 0 BP pro Monat

 

Bunker

Bunker werden sowohl auf dem Land, als auch in urbanen Regionen gebaut. Entsprechend schwankt die Gefahr von Kollateralschäden. Sie sind mit Stahlbeton verstärkt und verfügen oft über autarke Energiesysteme. Allerdings sind sie mit am schwersten zu erweitern.

Mobilität: Keine
Platz: 16
Geheimhaltung: Mittel
Schutz: Hoch
Mögliche Kollateralschäden: Gering bis Hoch (je nachdem wo der Bunker errichtet wurde)
Evakuierungsmöglichkeiten: Gering
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 25 BP / 2 BP pro Monat

 

Flugzeugträger

Flugzeugträger bieten eine hohe Mobilität, kombiniert mit starken Waffensystemen. Die Kollateralschäden bei einem Angriff sind nahezu null. Ein Problem stellen jedoch die geringe Geheimhaltung und die hohen Unterhaltskosten dar.

Mobilität: Hoch
Platz: 8
Geheimhaltung: Gering
Schutz: Hoch
Mögliche Kollateralschäden: Keine
Evakuierungsmöglichkeiten: Mittel
Unabhängigkeit: Hoch
Kosten / Unterhaltskosten: 24 BP / 4 BP pro Monat

 

U-Boot

Genau wie bei Flugzeugträgern sind U-Boote eine perfekte Synthese aus Mobilität und Schutz. Zudem besitzen sie eine gute Geheimhaltung. Ein Fähigkeit, die aber durch den geringen Platz und die hohen Unterhaltskosten erkauft wurden.

Mobilität: Mittel
Platz: 4
Geheimhaltung: Hoch
Schutz: Hoch
Mögliche Kollateralschäden: Keine
Evakuierungsmöglichkeiten: Gering
Unabhängigkeit: Hoch
Kosten / Unterhaltskosten: 20 BP / 4 BP pro Monat

 

Supertanker

Die großen Öltanker sind 2071 von den Weltmeeren verschwunden, aber es gibt immer noch Tanker für Flüssiggas und andere Flüssigkeiten oder verflüssigte Gase. Ein solcher Supertanker lässt sich auch in eine Basis umbauen. Die Vorteile sind die hohe Mobilität, verbunden mit einer akzeptablen Geheimhaltung, keinen Kollateralschäden und einer hohen Unabhängigkeit. Probleme bereiten hingegen der geringe Platz und kaum vorhandene Schutz dar.

Mobilität: Hoch
Platz: 8
Geheimhaltung: Mittel
Schutz: Gering
Mögliche Kollateralschäden: Keine
Evakuierungsmöglichkeiten: Mittel
Unabhängigkeit: Hoch
Kosten / Unterhaltskosten: 23 BP / 3 BP pro Monat

 

Bürogebäude

Bürogebäude finden sich in jeder Stadt, egal wie klein sie sein mag. Sie sind unauffällig und in den meisten wissen nicht einmal alle eingezogenen Unternehmen, was die anderen Unternehmen machen. Täglich gehen hunderte von Personen ein und aus. Die Geheimhaltung und die Evakuierungsmöglichkeiten in Bürogebäuden sind fantastisch. Die Geheimhaltung wird natürlich dadurch erkauft, dass auch andere Unternehmen im selben Bürogebäude residieren, was die potentielle Zahl der Kollateralschäden nach oben treibt und den Raum begrenzt. Sollte die UNAISF das Gebäude alleine beziehen, sinken die Geheimhaltung und Kollateralschäden auf gering, während der Platz sich auf 10 erhöht.

Mobilität: Keine
Platz: 6
Geheimhaltung: Hoch
Schutz: Gering
Mögliche Kollateralschäden: Hoch
Evakuierungsmöglichkeiten: Hoch
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 15 BP / 0 BP pro Monat

 

Ölplattform

Ölplattformen finden sich meistens Offshore, einige Kilometer vor der Küste. Sie können von Trawlern in begrenztem Maße bewegt werden, verfügen jedoch über keinen eigenen Antrieb. Die Geheimhaltung ist ziemlich gut, sofern sie in einem Gebiet steht, das reiche Öl- oder Gasvorkommen verspricht. Einsam auf hoher See würde sie eher auffallen. Ein weiterer Bonus ist die relative Unabhängigkeit.

Mobilität: Gering
Platz: 10
Geheimhaltung: Hoch
Schutz: Mittel
Mögliche Kollateralschäden: Keine
Evakuierungsmöglichkeiten: Mittel
Unabhängigkeit: Mittel
Kosten / Unterhaltskosten: 24 BP / 3 BP pro Monat

 

Natürliche Höhle

Natürliche Höhlen finden sich meistens außerhalb von größeren Städten, im Hoch- oder Mittelgebirge. Sie bieten meistens viel Platz und einen gewissen Schutz vor Entdeckung. Allerdings sind die Schutz und Evakuierungsmöglichkeiten eher gering.

Mobilität: Keine
Platz: 18
Geheimhaltung: Mittel
Schutz: Mittel
Mögliche Kollateralschäden: Keine
Evakuierungsmöglichkeiten: Gering
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 28 BP / 0 BP pro Monat

 

Lagerhaus

Lagerhäuser bieten fast keine Vorteile, bis auf drei: Geringe Kosten, viel Platz und eine akzeptable Geheimhaltung. Lagerhäuser stehen in so ziemlich jeder Stadt und fallen den meisten gar nicht auf. Güter werden ständig an Lagerhäuser geliefert und es herrscht ein stetiges Kommen und Gehen.

Mobilität: Keine
Platz: 14
Geheimhaltung: Mittel
Schutz: Gering
Mögliche Kollateralschäden: Gering
Evakuierungsmöglichkeiten: Hoch
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 24 BP / 1 BP pro Monat

 

Unterseeische Basis

Irgendwo am Grund des Meeres gelegen, wird die unterseeische Basis von U-Booten mit Nachschub versorgt. Die Energieversorgung wird entweder von einem nuklearen Reaktor oder einem Geothermie-Kraftwerk übernommen. Je nach Lage kommt auch ein Gezeiten-Kraftwerk in Frage. Die Geheimhaltung der Basis ist natürlich exzellent, genauso wie ihre Unabhängigkeit und die fehlende Gefahr von Kollateralschäden.

Mobilität: Keine
Platz: 12
Geheimhaltung: Hoch
Schutz: Mittel
Mögliche Kollateralschäden: Keine
Evakuierungsmöglichkeiten: Gering
Unabhängigkeit: Hoch
Kosten / Unterhaltskosten: 25 BP / 4 BP pro Monat

 

Öffentliches Gebäude

Öffentliche Gebäude werden von anderen Regierungsorganisationen genutzt. Dies können Geheimdienste oder militärische Stützpunkte sein. Der Begriff „öffentlich“ ist aber nicht mit freiem Zugang für die Öffentlichkeit zu verwechseln. Die Geheimhaltung ist natürlich hoch, allerdings wird dies mit einer sehr engen Bindung an den Geberstaat erkauft, was eine geringe Unabhängigkeit zur Folge hat.

Mobilität: Keine
Platz: 8
Geheimhaltung: Hoch
Schutz: Gering
Mögliche Kollateralschäden: Mittel
Evakuierungsmöglichkeiten: Hoch
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 18 BP / 1 BP pro Monat

 

Im zweiten Teil mehr zu Ausstattung und Personal einer Basis.

Noch im selben Jahr gründete die US Regierung auf Befehl von Präsident Harry S. Truman Majestic-12 (auch MJ-12 abgekürzt), ein Geheimkomitee, das sich der Bedrohung durch Außerirdische annehmen sollten. Dort wurden Szenarien entwickelt und ausgewertet, wie den Grauen am besten zu begegnen wäre und die Verluste unter der Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.
Das Altman-Szenario sollte die Arbeit von MJ-12 für die nächsten Dekaden maßgeblich beeinflussen. Das Szenario traf Annahmen über die Reaktionen der Invasoren, wenn sie vorgaben in Frieden zu kommen, die Menschheit aber bereits über ihre Absichten Bescheid wüsste. Die wahrscheinlichste Antwort der Außerirdischen wäre die Ausrottung eines großen Teils der Erdbevölkerung. Das Szenario kam weiterhin zu dem Schluss, dass ein Kampf gegen die Invasoren nur dann effektiv geführt werden könne, wenn diese, sowie die Öffentlichkeit nichts über die Arbeit von Majestic-12 wüssten. Dieses Szenario wurde fortan zur Doktrin von MJ-12.
Unter einem Vorwand nahmen sie Kontakt zu anderen Staaten auf, um ggf. dortige Erkenntnisse über UFOs zu erhalten. Unter den ersten Staaten waren Großbritannien, die Sowjetunion und zu Beginn der fünfziger Jahre auch die Volkrepublik China. Letztere brach aber mit Beginn der Kulturrevolution ab 1966 alle Kontakte zu MJ-12 ab und war an deren Erkenntnissen für die nächsten 50 Jahre nicht interessiert.
MJ-12 untersuchte alle Anhaltspunkte auf UFOs, war dabei aber auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Die Organisation wanderte damit auf einem schmalen Grad, denn einerseits sollte das Altman-Doktrin nicht verletzt werden. Es durfte also niemals eine UFO-Sichtung von offizieller Seite bestätigt werden, andererseits sollten die Menschen mögliche Sichtungen freiwillig melden. Von ein paar Individuen abgesehen, die schnell als UFO-Verschwörer diskreditiert werden konnten, ging diese Strategie auch vollends auf und so sammelte MJ-12 in den laufenden Jahren und Jahrzehnten immer mehr Material zur UFO-Sichtungen. Ein Erfolg wie bei Roswell konnte jedoch nicht wiederholt werden.
Erst die Finanzkrise im Jahr 2008 trug dazu bei, die Struktur von Majestic-12 zu ändern. Finanzierung und Erforschung von Waffen gegen Außerirdische wurde zunehmend teurer und die asiatischen Staaten holten zunehmend in der technologischen Entwicklung auf und drohten sogar die USA zu überholen. So wurden vorsichtig erste Kontakte in andere Länder geknüpft. Zunächst zu den Verbündeten der USA und den NATO-Staaten, schließlich aber auch zu China und Russland.
Nochmal durch die Sparmaßnahmen in den USA 2017 verstärkt, wurde schließlich die Gründung einer internationalen Organisation unter dem Kommando des UN-Sicherheitsrates angeregt. Dies war die Geburtsstunde der United Nations Alien Interdiction Special Forces, kurz UNAISF. Die Altman-Doktrin wurde übernommen und die Anzahl der Eingeweihten in den Mitgliedsstaaten auf ein Minimum reduziert. Die Organisation finanziert sich über Schattenfonds, von denen die wenigsten Geldgeber wissen, wofür das Geld eigentlich verwendet wird. Nichts desto trotz muss die Organisation vor dem Sicherheitsrat ihr Budget rechtfertigen und Erfolge vorweisen können. Mitgliedsstaaten der UNAISF haben das Recht, die Mittel zu kürzen oder zu erhöhen, je nachdem, ob sie die Arbeit der UNAISF im Kampf gegen die Außerirdischen als effektiv ansehen, oder ob sie nicht lieber einer nationalen Lösung der Vorzug geben wollen.
Die UNAISF ist im Gegensatz zu MJ-12 in Zellen organisiert, um bei einem Kampf gegen die Außerirdischen länger Widerstand leisten zu können.

Das Verhör verlief allerdings nur sehr schleppend, da er Englisch nur bruchstückhaft verstand. Es wurden Linguisten und andere Spezialisten hinzugezogen und mit der Zeit entwickelte sich tatsächlich eine rudimentäre Kommunikation zwischen dem Außerirdischen und den Angehörigen des US-Militärs. Er gehörte den Sirianern an, einer Rasse von Außerirdischen, die aus dem Sirius System stammen. Die anderen Toten wurden von ihm als Graue bezeichnet. Vor vielen Jahrhunderten hatten die Sirianer bereits die Erde besucht. Damals landeten sie in Afrika und nahmen Kontakt mit den Dogon auf. Das Wissen über die Kontaktaufnahme ist durch Marcel Griaul und Germain Dieterlen schon in den dreißiger Jahren indirekt bestätigt worden. Damals berichteten die Dogon davon, dass der Stern Sirius einen Begleiter hatte, eine weitere Sonne. Der lichtschwache Begleiter kann allerdings nicht ohne moderne Instrumente wahrgenommen werden, welche die Dogon nicht hatten. Die Sirianer brachten ihnen das Wissen darüber. Der Kontakt mit den Dogon fand vermutlich im 8. Jahrhundert nach Christus statt.
Laut dem Außerirdischen in Roswell waren die Sirianer damals noch ein freies Volk und kamen erst viel später, im frühen 20. Jahrhundert unserer Zeitrechnung, in Kontakt mit den Grauen. Der Kontakt verlief zunächst sehr freundlich, aber nachdem die Grauen die Schwachstellen der sirianischen Verteidigung ausspioniert hatten, gingen sie zum Angriff über. Der Krieg muss kurz, aber äußerst brutal gewesen sein und mehrere Milliarden Sirianer das Leben gekostet haben. Die Überlebenden wurden versklavt. Um eine Rebellion auszuschließen, erhält jeder Sirianer direkt nach seiner Geburt eine bionische Kontrollkralle in das Gehirn implantiert. Sie zwingt ihren Träger zu absolutem Gehorsam gegenüber den Grauen und wenn man versucht sie zu entfernen, wird der Träger sehr schnell durch die Kontrollkralle getötet. Die Kontrollkralle verhindert zum Beispiel, dass die unterjochte Rasse sich gegen die Grauen auflehnt oder Geheimnisse preisgeben kann.
Durch den schrecklichen Unfall bei Roswell muss sie jedoch beschädigt worden sein. Die Gedanken des Sirianers waren wieder frei von dem Zwang, den ihm die Grauen auferlegten und er konnte sprechen, wie es ihm beliebte, was er auch bereitwillig tat. Er hegte die Hoffnung, dass die Menschen vielleicht, wenn sie von der Gefahr wüssten, besser darauf vorbereitet wären und den Kampf gegen die Grauen beginnen könnten und dann, vielleicht eines Tages, sein Volk aus der Sklaverei befreien.
Die Sirianer waren nicht die erste Rasse, die von den Grauen unterjocht wurde. Die Reptilianer sind ebenfalls eine Sklavenrasse. Die Grauen versuchen die Galaxis zu beherrschen und unterwerfen jede andere Rasse, die ihnen gefährlich werden kann. Ihre Kolonien sind in einem Umkreis von mehreren Hundert Lichtjahren um die Erde verteilt und sie breiten sich unaufhörlich weiter aus.
Da die Sirianer Informationen über die Menschen hatten, war die Erde das nächste Ziel. Das Schiff des Sirianers gehörte zu einem Aufklärungsflug, der mehr Informationen über die Erde und ihr Militär in Erfahrung bringen sollte, als ein unerwarteter technischer Defekt den Antrieb ihres Schiffes störte. In diesem Zustand wurden sie von Captain Herriman in seiner P-80 gefunden.

1947: Am 12. Juni kam es zu einem folgenschweren Zwischenfall, wenn nicht sogar zu dem wichtigsten Zwischenfall der Menschheit. Eine Chance von eins zu einer Millionen. Zwei Lockheed P-80 waren um 9:37 Uhr Ortszeit vom Armeeflugplatz in Roswell zu einem Testflug gestartet. Fünf Minuten später entdeckte Captain William Herriman ein Flugobjekt, das ihm folgte. Er nahm Kontakt mit dem Stützpunkt auf, aber die hatten nichts auf ihren Radarschirmen. Laut Captain Herriman bewegte sich das Flugobjekt scheinbar zufällig hin und her, so als wäre es außer Kontrolle geraten und wechselte dabei die Flugrichtung mitunter sehr schnell. Sein Flügelmann Lieutenant Jefferson Drake bestätigte die Beobachtung und die beiden erhielten vom Stützpunkt die Anweisung dem Flugobjekt zu folgen. Die Jagd zog sich für 10 Minuten hin, als das Objekt bei hoher Beschleunigung plötzlich und abrupt den Kurs wechselte. Es stieß mit der P-80 von Captain Herriman zusammen, der noch vor Ort verstarb. Das UFO stürzte ebenfalls ab. Lt. Drake meldete den Vorfall und die Armee rückte aus, um die Überreste sowohl der P-80, als auch des UFOs zu bergen.

Zu ihrer Überraschung fanden die Soldaten aber nicht nur Trümmerteile, sondern auch Außerirdische, von denen sogar noch einige lebten. Insgesamt wurden fünf Außerirdische geborgen, von denen drei bereits tot waren, einer verstarb kurz nach dem Eintreffen der Soldaten. Der fünfte aber schien relativ unverletzt und gehörte auch einer anderen Spezies an. Er wurde gefangengenommen und einer eingehenden Befragung unterzogen.

Die United Nations Alien Interdiction Special Forces, kurz UNAISF, ist die internationale Nachfolgerorganisation von Majestic-12. Die Spieler gehören ihr an und bekämpfen in ihrem Auftrag die außerirdischen Invasoren. Dies ist die Gründungsgeschichte der UNAISF.

1942: In der Nacht vom 24. auf den 25. Februar wurde über Los Angeles ein helles Objekt gesichtet. Drei Monate nach dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg und den Überfall auf Pearl Harbor hielten es die Beobachter zunächst für eine Angriffsstreitmacht der Japaner. Luftalarm wurde ausgelöst, das Licht in der Stadt gelöscht und die 37. Coast Artillery Brigade eröffnete das Feuer. Das Objekt wurde mit über 1.400 12,8 Pfund Flak-Geschossen bombardiert. Zwischendurch verschwand es immer mal wieder, tauchte aber kurze Zeit später wieder auf. Das Gefecht ging in die Geschichte als die Schlacht von Los Angeles ein. Bereits in den Morgenstunden des 25. Februars war den meisten Beteiligten klar, dass kein Angriff der Japaner stattgefunden hatte. Die Zeitungen vermeldeten bereits UFOs, aber die offizielle Version war ein Wetterballon. Einige Farmer im Großraum von Los Angeles fanden jedoch am Mittwochmorgen Trümmerteile auf ihren Feldern, die sie für Überreste japanischer Flieger hielten. Das Militär sammelte die Wrackteile ein und ließ sie untersuchen. Nach wochenlangen Analysen konnte aber nur eines mit Sicherheit gesagt werden: Es waren keine japanischen Flieger gewesen. Die Herstellungsmethoden für solche Bauteile lagen weit über den Möglichkeiten aller Nationen von 1942. Das COI stellte einige Anfragen an MI6, aber auch die wussten nicht, was es war. Und so wurden die Trümmerteile zwar eingehend untersucht, aber es konnten zum damaligen Zeitpunkt noch keine Erkenntnisse darüber gewonnen werden.