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UFO

Das Jahr 2070

Politik/Weltgeschehen: Zahlreiche Berichte von Ufologen, die Raumschiffe über Indien, China, Russland und den USA gesehen haben wollten, wurden von der breiten Weltöffentlichkeit natürlich weitgehend belächelt. Die vorherrschende Meinung blieb, dass die Teleskope im Erdorbit und bei entsprechenden Gegenstücken auf der Erde, so etwa das 2064 in Betrieb genommene Portales-Teleskop in Chile, das größte Radioteleskop der Welt, eine Ankunft von Aliens sicher erkennbar gemacht hätten. Ufologen bezeichneten Fotographien von schwebenden Raumschiffen hingegen äußerst glaubwürdig. Auch der Unfalltod des berühmten Ufologen und selbsternannten Alienkundlers Giovanni di Natale und die Zerstörung eines russischen Tourismusshuttles zum Mond, für das die AGR zunächst keine Ursache feststellen konnte, gaben den Verschwörungstheorien neue Nahrung, sorgten in seriösen Kreisen aber nicht für große Schlagzeilen.

Bei der UNAISF hingegen schrillten alle Alarmglocken. Die im Internet veröffentlichten Bilder waren in ihren Augen nicht die von der Weltöffentlichkeit als äußerst geschickt gestaltete Photomanipulationen verhöhnten Auswüchse von Phantasten, sondern zeigten eindeutig sirianische Aufklärungsschiffe. Es war nicht zu leugnen, dass der seit den Ereignissen von Roswell befürchtete Zeitpunkt der Ankunft von Außerirdischen auf der Erde und die damit verbundene Invasion unmittelbar bevorstehen mussten.

Das Jahr 2061

Politik/Weltgeschehen: Der Halleysche Komet passierte das Sonnensystem. Weltweite, angebliche UFO-Sichtungen erwiesen sich jedoch um Phantasien und Spinnereien handelte, denen jegliche faktische Basis fehlte, bis schließlich im Dezember ein Mitglied der UNAISF, Lt. Magdalena Gabrielle Cucinotta, mit eignen Augen ein sirianisches Erkundungsschiff in Chile beobachten konnte. Ihre Beschreibung über das Flugverhalten und Aussehen des Schiffes ließ keinen Zweifel an der Richtigkeit ihres Berichtes.