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Sirianer

Das Jahr 2071

Politik/Weltgeschehen: Es war der 24. März 2071, der die Welt für immer veränderte, den Glauben der meisten Menschen an ihre Einzigartigkeit im Universum erschütterte und die Scherze aller belustigten Kritiker verstummen ließ. Die Teleskope auf der Erde und im Orbit nahmen alle plötzlich gegen 8.33 UTC ein Signal wahr, das wie aus dem Nichts jenseits von Neptun aufgetaucht war und sich mit großer Geschwindigkeit der Erde näherte. Drei Stunden später schenkte ein Raumschiff, dessen Bauart auch der UNAISF völlig unbekannt und dessen beeindruckende Größe nicht mit den sirianischen Aufklärungsschiffen zu vergleichen war, in den Erdorbit ein und sandte in Englisch, Chinesisch, Hindi, Russisch und Portugiesisch Grußbotschaften in alle Welt. Um 12.04 UTC erschienen wie aus dem Nichts Aliens von der Spezies der Grauen in den Büros der Regierungschefs der sieben Großmächte der Welt in Washington, London, Brasilia, Peking, Dehli, Moskau und Tokio. Noch bevor die überraschten Sicherheitsdienste eingreifen konnten hatten die Aliens die Botschaft von Freundschaft und Frieden übermittelt – die auch auf den meisten TV-Kanälen zu sehen – war und ihrer Hoffnung auf ein friedliches Kennenlernen Ausdruck verliehen. Sie seien Reisende auf der Suche nach neuen Kulturen und Freunden in der endlosen Weite des Universums.

Während die meisten Regierungen größere Zurückhaltung übten, entschloss sich die Führung Australiens, das Schiff der Aliens unter Einsatz sämtlicher ihr zur Verfügung stehender Militärsatelliten vom Himmel zu schießen, erzielte mit ihren Angriffen jedoch keine Wirkung. Die friedliche und gutmütige Antwort der Aliens, die Verständnis für die Besorgnis der Regierungen der Menschen äußerten und den Angriff als ein natürliches Verhalten betrachteten, sorgte in den meisten Ländern für Aufatmen und die Ansicht, die Aliens seien tatsächlich in Frieden gekommen. Es wurden Gespräche mit den Regierungschefs der Welt vereinbart und am 26. März 2071 hielt ein Botschafter der Grauen eine wortgewandte Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York, in der er der Menschheit anbot, ihr bei der Weiterentwicklung der Technik, dem Verständnis für die Geheimnisse der Raumfahrt und des Kosmos sowie bei der Bekämpfung dringlicher Probleme behilflich zu sein. Er schloss mit den Worten, dass es seit jeher Prinzip der Grauen gewesen sei, ihr erworbenes Wissen mit anderen kulturschaffenden, intelligenten Wesen im ganzen Universum zu teilen.

Besonders verlockend erschien das zwei Tage darauf folgende Angebot der Grauen, die Menschen von ihrer größten Bedrohung, der Seuche FMF, zu befreien. Die Medizin der Grauen, so sagte ihr Botschafter, sei hochentwickelt und erste Untersuchungen hätten ergeben, dass es den Ärzten seines Volkes möglich wäre, FMF zu kurieren. Gleiches gälte für andere Erkrankungen, die die Menschen plagen würden. Allerdings seien für solche Therapien umfangreiche Einrichtungen nötig, so dass er darum bat, die Menschen mögen seinem Volk Gebäude zur Verfügung stellen, in denen die Behandlung durchgeführt werden könnten. Als erstes Land stimmte Indien, das von allen Großmächten am stärksten von FMF betroffen war, diesem Vorschlag zu und am 27. Mai 2071 eröffnete in Mumbai mit dem Medizinzentrum für Frieden und Freundschaft die erste Einrichtung der Grauen auf der Erde. Die Erfolge der Grauen waren überwältigend. Alle 123 Patienten, die sich an diesem Tag meldeten und deren Krankheitsstadium weit fortgeschritten war, wurden vollständig geheilt und alle mit der Erkrankung einhergehende Gebrechen rückgängig gemacht. Die Resonanz in der Weltbevölkerung war überschwänglich und es vergingen keine vier Wochen, bis in jedem größeren Land der Erde nicht wenigstens ein Medizinzentrum der Grauen eröffnet hatte.

Die Reaktion bei der UNAISF war freilich weit weniger euphorisch, hatte man doch vom Sirianer aus Roswell erfahren, dass auch der Eroberung seiner Welt eine friedliche Begegnung mit den Grauen vorausgegangen war. Die Zeit der Invasion war gekommen und die UNAISF musste schnell handeln, wenn sie die Grauen aufhalten wollte.

Das Jahr 2070

Politik/Weltgeschehen: Zahlreiche Berichte von Ufologen, die Raumschiffe über Indien, China, Russland und den USA gesehen haben wollten, wurden von der breiten Weltöffentlichkeit natürlich weitgehend belächelt. Die vorherrschende Meinung blieb, dass die Teleskope im Erdorbit und bei entsprechenden Gegenstücken auf der Erde, so etwa das 2064 in Betrieb genommene Portales-Teleskop in Chile, das größte Radioteleskop der Welt, eine Ankunft von Aliens sicher erkennbar gemacht hätten. Ufologen bezeichneten Fotographien von schwebenden Raumschiffen hingegen äußerst glaubwürdig. Auch der Unfalltod des berühmten Ufologen und selbsternannten Alienkundlers Giovanni di Natale und die Zerstörung eines russischen Tourismusshuttles zum Mond, für das die AGR zunächst keine Ursache feststellen konnte, gaben den Verschwörungstheorien neue Nahrung, sorgten in seriösen Kreisen aber nicht für große Schlagzeilen.

Bei der UNAISF hingegen schrillten alle Alarmglocken. Die im Internet veröffentlichten Bilder waren in ihren Augen nicht die von der Weltöffentlichkeit als äußerst geschickt gestaltete Photomanipulationen verhöhnten Auswüchse von Phantasten, sondern zeigten eindeutig sirianische Aufklärungsschiffe. Es war nicht zu leugnen, dass der seit den Ereignissen von Roswell befürchtete Zeitpunkt der Ankunft von Außerirdischen auf der Erde und die damit verbundene Invasion unmittelbar bevorstehen mussten.

Das Jahr 2061

Politik/Weltgeschehen: Der Halleysche Komet passierte das Sonnensystem. Weltweite, angebliche UFO-Sichtungen erwiesen sich jedoch um Phantasien und Spinnereien handelte, denen jegliche faktische Basis fehlte, bis schließlich im Dezember ein Mitglied der UNAISF, Lt. Magdalena Gabrielle Cucinotta, mit eignen Augen ein sirianisches Erkundungsschiff in Chile beobachten konnte. Ihre Beschreibung über das Flugverhalten und Aussehen des Schiffes ließ keinen Zweifel an der Richtigkeit ihres Berichtes.

Nach den Grauen folgt heute eine weitere, bereits erwähnte außerirdische Spezies, mit der die SC im Laufe einer Invasion 2071-Kampagne mit tödlicher Sicherheit zusammentreffen werden. 

 

Die Sirianer

Beschreibung

Im Gegensatz zu den meisten anderen Spezies, besitzen Sirianer nicht nur eine körperliche Form, sondern treten in vielen Formen und Größen auf. Kurz nach ihrer Geburt sind noch alle Sirianer gleich und befinden sich in Larvenform. Ähnlich wie bei Bienen und Ameisen auf der Erde, bestimmt die Art und Menge der zugeführten Nahrung und biologischer Botenstoffe, in welche Richtung sich die Larve entwickelt. Sirianer besitzen einen breiten Genpool und können sich in sehr viele Unterarten weiterentwickeln. Wenn der Reifungsprozess erst einmal begonnen hat, kann er nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Die Gesellschaft der Sirianer ist in Funktionalen aufgebaut. Jede Funktionale besteht aus einer bestimmten Unterart von Sirianern und erfüllt eine bestimmte Aufgabe – daher auch der Name Funktionale. Einige Sirianer reifen zu Anführern heran, andere zu Technikern, wiederum andere zu Piloten oder Soldaten. Die Körper der Mitglieder einer Funktionale sind dabei untereinander relativ gleich und eine Unterscheidung gelingt meistens nur Sirianern, die direkten Kontakt mit den Mitgliedern der Funktionale haben. Mitglieder verschiedener Funktionalen sehen jedoch oftmals ganz anders aus und haben auch unterschiedliche körperliche Attribute.

Ein Vorteil dieser genetischen Ausprägung liegt ganz klar in der hohen Spezialisierung der einzelnen Funktionalen. Jede ist ein Experte auf ihrem Gebiet. Hier zeigen sich aber auch die Nachteile der genetischen Ausprägung. Sirianern ist die Vielseitigkeit, wie sie für Menschen selbstverständlich ist, unbekannt. Eine Funktionale kann nicht die Arbeit einer anderen Funktionalen übernehmen, da ihr das intrinsische Verständnis für deren Arbeit fehlt. Diese Schwäche wurde den Sirianern letzten Endes auch zum Verhängnis, als die Grauen die Verbindungen erkannten und sich auf wenige Funktionale konzentrierten und mit gezielten Schlägen die ganze Gesellschaft lahmlegen konnten.

Das Sirius-Sternensystem ist ein ternäres System und Planeten dort sind einer hohen Strahlenbelastung ausgesetzt. Die Sirianer entwickelten sich daher als unterirdische Rasse, was sich in den Sinnesorganen der meisten Funktionalen widerspiegelt. Fast alle (wenn auch nicht alle) Sirianer besitzen sehr schlechte Augen und können als extrem kurzsichtig bezeichnet werden. Sie besitzen jedoch ein Ultraschallorgan, mit dem sie sich auch an dunklen Orten bestens orientieren können und einen ausgezeichneten Geruchssinn, der auf ihrer Heimatwelt bei der Suche nach Nahrung (vornehmlich Insekten) half.

Viele der bekannten Sirianer-Funktionalen haben einen humanoiden Körperbau, wobei der Oberkörper jedoch Ähnlichkeiten mit einer Kobra aufweist. Verbreiterte Halsrippen und flexible Haut im Halsbereich bilden eine Haube über dem Kopf. Damit endet auch schon die äußerliche Gemeinsamkeit für viele Sirianer-Unterarten. Die kleinsten der bisher bekannten Sirianer sind etwa 50cm groß, die größten erreichen etwa 2,5m.

Insgesamt sind bislang fünf Unterarten bekannt, wobei die Existenz von weiteren nicht ausgeschlossen werden kann. Jede Funktionale besitzt eine eigene Mentalität. Diplomaten sind sehr eloquent, geduldig und Fremden gegenüber aufgeschlossen. Sie werden etwa 160cm groß, haben zwei eher schwächliche Armpaare und ihre Ultraschallwahrnehmung ist nur rudimentär ausgeprägt. Dafür besitzen sie aber ein Gehör, dass dem menschlichen durchaus ebenbürtig ist. Außerdem können sie sich besser im optischen Bereich orientieren, als viele der anderen Funktionalen.  Techniker tendieren dazu wortkarg zu sein und unterhalten sich meistens nur fachbezogen. Sie werden gerade einmal 50cm groß und besitzen zwei sehr feingliedrige Armpaare, die zur Feinmanipulation fähig, allerdings nicht sehr stark sind. Die Truppenführer Funktionalen besitzen eine gesteigerte Aggressivität und eine reduzierte Hemmschwelle. Sie werden fast 250cm groß und ihr oberes Armpaar ist sehr kräftig und verfügt über einen zusätzlichen Sporn am Handgelenk, der im Nahkampf wie ein Messer verwendet werden kann. Die Piloten der Funktionalen besitzen ein ausgezeichnetes räumliches Wahrnehmungsvermögen. Ihr Ultraschall reicht soweit wie bei keinem anderen der bisher bekannten Funktionalen. Sie werden etwa 110cm groß und ihre Halsknochen sind besonders breit. Ihre Armpaare hingegen sind zu sehr feinen Manipulationen fähig. Die Arbeiter der Sirianer werden etwa 200cm groß und ihre beiden Armpaare sind sehr stark ausgebildet. Das obere Armpaar ist dabei kräftiger und die Hände sind auch grobschlächtiger als beim unteren Armpaar.

Es scheint weiterhin so, dass die Sirianer untereinander in Stämme aufgespalten sind. Jeder Stamm besitzt eigene Funktionale. Vor dem Krieg gegen die Sirianer waren die Stämme gespalten und bekämpften sich auch oft untereinander (und sei es nur, um den Soldaten ein Ventil zu geben). Erst nach der Eroberung durch die Grauen wurden die Konflikte unter den Stämmen unterdrückt, auch wenn sie nicht ganz verschwunden sind.

 

Durchschnittliche Attribute eines Arbeiter Funktionalen

Attribut Wert
Körperkraft 18
Körperbeherrschung 14
Auffassungsgabe 6
Wissen 5
Wahrnehmung 8
Kampfmoral 8
Psionik 0

 

Vor-/Nachteile

  • Ultraschallwahrnehmung
  • Geringe akustische Wahrnehmung, Sensorisch Empfindlich, Unflexibel

 

Durchschnittliche Attribute eines Diplomaten Funktionalen

Attribut Wert
Körperkraft 7
Körperbeherrschung 7
Auffassungsgabe 12
Wissen 13
Wahrnehmung 11
Kampfmoral 12
Psionik 0

 

Vor-/Nachteile

  • Ultraschallwahrnehmung
  • Geringe Ultraschallwahrnehmung,  Unflexibel

 

Durchschnittliche Attribute eines Piloten Funktionalen

Attribut Wert
Körperkraft 7
Körperbeherrschung 16
Auffassungsgabe 9
Wissen 6
Wahrnehmung 18
Kampfmoral 8
Psionik 0

 

Vor-/Nachteile

  • Ultraschallwahrnehmung
  • Geringe akustische Wahrnehmung, Sensorisch Empfindlich, Unflexibel

 

Durchschnittliche Attribute eines Techniker Funktionalen

Attribut Wert
Körperkraft 8
Körperbeherrschung 12
Auffassungsgabe 14
Wissen 17
Wahrnehmung 10
Kampfmoral 7
Psionik 0

 

Vor-/Nachteile

  • Ultraschallwahrnehmung
  • Geringe akustische Wahrnehmung, Sensorisch Empfindlich, Unflexibel

 

Durchschnittliche Attribute eines Truppenführer Funktionalen

Attribut Wert
Körperkraft 9
Körperbeherrschung 10
Auffassungsgabe 10
Wissen 7
Wahrnehmung 15
Kampfmoral 15
Psionik 0

 

Vor-/Nachteile

  • Ultraschallwahrnehmung
  • Geringe akustische Wahrnehmung, Unflexibel

 

 

Rolle der Sirianer

Die Sirianer sind den Grauen untergeordnet, die sich die hohe Spezialisierung der Sirianer zu Nutze machen, um sie für geeignete Aufgaben einzusetzen.

Durch ihre natürliche Begabung in der räumlichen Wahrnehmung werden sie auch oft als Piloten eingesetzt und so kann man davon ausgehen, dass ein Schiff der Grauen für gewöhnlich von einem Sirianer geflogen wird.

In letzter Zeit übernehmen sie auch mehr und mehr die Rolle von Kommandanten auf dem Schlachtfeld. Damit lösen sie viele Reptilianer ab, die damit nur noch zu reinen Befehlsempfängern degradiert werden. Auch wenn die Sirianer nicht so kampfbereit scheinen wie die Reptilianer, haben sich ihre militärischen Operationen doch als ressourcenschonender erwiesen.

In einer reinen Kampfrolle finden sich Sirianer jedoch selten, da sie an die Repitilianern in Sachen Reaktionsschnelligkeit nicht heranreichen.

Teamzusammensetzungen

In Forschungs-,  Ingenieur- oder Konstruktionsteams treten Sirianer in Funktionalen von 3 bis zu 20 Personen auf. Untereinander sind sie eher gleichberechtigt und es gibt keine strenge Hierarchie. Sie wählen jedoch einen permanenten Vertreter, der mit den Grauen kommuniziert und stellvertretend für seine Funktionale die Verantwortung übernimmt.

Als Piloten treten sie einzeln oder in kleinen Funktionalen von bis zu fünf Personen auf, je nach der Größe des zu fliegenden Raumschiffes. Auch hier gibt es keine hierarchische Struktur untereinander, sondern der Erste Pilot wird meistens von den Grauen aufgrund seiner Fähigkeiten und Erfahrung bestimmt.

In Kampfgruppen sind sie meistens die Anführer und umgeben von mehreren Repitilianern und Biodrohnen. In wenigen Fällen werden sie auch als Scharfschützen eingesetzt, was sie ihrer außergewöhnlichen räumlichen Wahrnehmung zu verdanken haben.

Taktiken der Sirianer

Das Verhalten der Sirianer hängt von ihrer Aufgabe ab. Von Natur aus eher friedliebend, ziehen sie die Flucht oder Gefangennahme einem Kampf vor. Dies ist das Verhalten, dass man bei Technikern, Arbeitern und Diplomaten, aber auch bei Piloten beobachten kann. Truppenführer Funktionale weichen einem Kampf hingegen selten aus und können sehr unangenehm werden.

Truppenführer Funktionale sind militärisch sehr geschickt und wissen die Umgebung zu ihrem Vorteil zu nutzen. Aufgrund ihrer Ultraschallwahrnehmung können sie sich auch unter widrigsten Umständen ein klares Bild des Schlachtfeldes machen und Aktionen von Feinden beobachten, die eigentlich getarnt sind. Diesen taktischen Vorteil nutzen sie aus, um effektiv gegen den Feind vorzugehen oder sich nötigenfalls zurückzuziehen.

In einem voll ausgerüsteten Kampfteam wird der Truppenführer ein Sirianer sein und vielleicht noch einen oder zwei weitere Sirianer als Scharfschützen auf strategisch wichtigen Positionen besitzen. Darüber hinaus wird der Truppenführer die ihm unterstellten Reptilianer, Biodrohnen und Genees so effektiv wie möglich einsetzen. Unter Einsatz von Waffen und Sperrfeuer wird er die nahkampfstarken Genees so nah wie möglich an seine Feinde heranzubringen versuchen, während die Scharfschützen auf alles das Feuer eröffnen, das sich aus der Deckung traut.

Wenn die Genees in Nahkämpfe mit den vorderen Reihen der Feinde verwickelt sind, wird versucht die Reptilianer näher an den Feind heranzubringen, während die hinteren Reihen der Feinde mit Sperrfeuer belegt werden.

Sollte es notwendig oder opportun erscheinen, wird ein Sirianer nicht zögern Granaten oder andere flächenwirksamen Waffen auf eine Gruppe Feinde zu werfen, die sich im Nahkampf mit Genees befinden. Sollten die Genees jedoch auch so mit dem Gegner fertig werden, besteht kein Grund sie zu opfern.

Wenn sie überraschend angegriffen werden, wird der sirianische Truppenführer einen taktischen Rückzug versuchen und das Gelände dabei zu seinem Vorteil nutzen, um dann kurze Zeit später in den Gegenangriff überzugehen.

Wenn die Möglichkeit des Rückzuges nicht gegeben ist, wird der Truppenführer versuchen seine Truppen so aufzustellen, dass sie möglichst wenig Verluste hinnehmen und möglichst lange durchhalten, bis ggf. Verstärkung eintrifft.

In ausweglosen Situationen wird ein Sirianer auch kapitulieren, wenn kein anderslautender Befehl der Grauen vorliegt.

Die Hauptwaffe der Sirianer ist das Scharfschützengewehr, das sie mit tödlicher Präzision beherrschen.

Schwachstellen der Sirianer

Eine große Schwäche der Sirianer ist ihre Unflexibilität. Ein Diplomat oder ein Arbeiter kann nicht kämpfen. Sie werden sich zurückziehen. Generell kommt es darauf an, eine Funktionale mit Aufgaben zu belegen, die sie nicht erfüllen kann. Im Kampf gegen Soldaten und Truppenführer Funktionale hilft das natürlich nicht.

Jedoch kann man ihren größten Vorteil versuchen zu negieren, oder zumindest zu mindern: ihre Wahrnehmung. In planetaren Kämpfen kann man versuchen ihre Ultraschallwahrnehmung zu stören, indem man einen sehr starken Ultraschall aussendet und sie so für kurze Zeit taub (bzw. blind) macht. Auch reagieren ihre lichtempfindlichen Augen nicht so schnell auf große Helligkeitsschwankungen. Im besten Fall kann man sie für wenige Sekunden blenden. Blend- und Betäubungsgranaten, die auf lauten Geräuschen und Lichtblitzen basieren, haben bei Sirianern die doppelte Wirkungskraft. Natürlich können sich auch Sirianer mit Einsatzkleidung entsprechend gegen derartige Waffen schützen.

 

Das Verhör verlief allerdings nur sehr schleppend, da er Englisch nur bruchstückhaft verstand. Es wurden Linguisten und andere Spezialisten hinzugezogen und mit der Zeit entwickelte sich tatsächlich eine rudimentäre Kommunikation zwischen dem Außerirdischen und den Angehörigen des US-Militärs. Er gehörte den Sirianern an, einer Rasse von Außerirdischen, die aus dem Sirius System stammen. Die anderen Toten wurden von ihm als Graue bezeichnet. Vor vielen Jahrhunderten hatten die Sirianer bereits die Erde besucht. Damals landeten sie in Afrika und nahmen Kontakt mit den Dogon auf. Das Wissen über die Kontaktaufnahme ist durch Marcel Griaul und Germain Dieterlen schon in den dreißiger Jahren indirekt bestätigt worden. Damals berichteten die Dogon davon, dass der Stern Sirius einen Begleiter hatte, eine weitere Sonne. Der lichtschwache Begleiter kann allerdings nicht ohne moderne Instrumente wahrgenommen werden, welche die Dogon nicht hatten. Die Sirianer brachten ihnen das Wissen darüber. Der Kontakt mit den Dogon fand vermutlich im 8. Jahrhundert nach Christus statt.
Laut dem Außerirdischen in Roswell waren die Sirianer damals noch ein freies Volk und kamen erst viel später, im frühen 20. Jahrhundert unserer Zeitrechnung, in Kontakt mit den Grauen. Der Kontakt verlief zunächst sehr freundlich, aber nachdem die Grauen die Schwachstellen der sirianischen Verteidigung ausspioniert hatten, gingen sie zum Angriff über. Der Krieg muss kurz, aber äußerst brutal gewesen sein und mehrere Milliarden Sirianer das Leben gekostet haben. Die Überlebenden wurden versklavt. Um eine Rebellion auszuschließen, erhält jeder Sirianer direkt nach seiner Geburt eine bionische Kontrollkralle in das Gehirn implantiert. Sie zwingt ihren Träger zu absolutem Gehorsam gegenüber den Grauen und wenn man versucht sie zu entfernen, wird der Träger sehr schnell durch die Kontrollkralle getötet. Die Kontrollkralle verhindert zum Beispiel, dass die unterjochte Rasse sich gegen die Grauen auflehnt oder Geheimnisse preisgeben kann.
Durch den schrecklichen Unfall bei Roswell muss sie jedoch beschädigt worden sein. Die Gedanken des Sirianers waren wieder frei von dem Zwang, den ihm die Grauen auferlegten und er konnte sprechen, wie es ihm beliebte, was er auch bereitwillig tat. Er hegte die Hoffnung, dass die Menschen vielleicht, wenn sie von der Gefahr wüssten, besser darauf vorbereitet wären und den Kampf gegen die Grauen beginnen könnten und dann, vielleicht eines Tages, sein Volk aus der Sklaverei befreien.
Die Sirianer waren nicht die erste Rasse, die von den Grauen unterjocht wurde. Die Reptilianer sind ebenfalls eine Sklavenrasse. Die Grauen versuchen die Galaxis zu beherrschen und unterwerfen jede andere Rasse, die ihnen gefährlich werden kann. Ihre Kolonien sind in einem Umkreis von mehreren Hundert Lichtjahren um die Erde verteilt und sie breiten sich unaufhörlich weiter aus.
Da die Sirianer Informationen über die Menschen hatten, war die Erde das nächste Ziel. Das Schiff des Sirianers gehörte zu einem Aufklärungsflug, der mehr Informationen über die Erde und ihr Militär in Erfahrung bringen sollte, als ein unerwarteter technischer Defekt den Antrieb ihres Schiffes störte. In diesem Zustand wurden sie von Captain Herriman in seiner P-80 gefunden.