Get Adobe Flash player

PLS

Phoenix Logistic Systems (PLS)

Hinter diesem unauffälligen Namen verbirgt sich der größte, private Sicherheitskonzern der Welt. Sein Gründer Joaquim Fernandez, halb spanisch und halb US-amerikanischer Abstammung, hat das betagte Alter von 91 Jahren erreicht, ist aber immer noch geistig in der Lage, dass Unternehmen in allen wichtigen Entscheidungen zu führen. Seine beiden Mitgründer sind mittlerweile tot und nicht wenige Gerüchte ziehen eine Verbindung zwischen Fernandez und deren Unfällen. Das operative Tagesgeschäft überlässt er seinen Geschäftsführern, die strategischen Entscheidungen des Konzerns liegen immer noch bei Fernandez. Phoenix Logistic Systems (PLS) bildet Soldaten des US-Militärs aus, produziert Panzer und Einsatzfahrzeuge und führt kleiner Kommandoaufträge mit eigens dafür unter Vertrag genommenen geübten und sehr kampferfahrenen Söldnern. War PLS zunächst nur in den USA tätig, besitzt der Konzern mittlerweile auch Verträge mit Kanada, der VEN und einem Dutzend kleineren Staaten, wenn auch die USA Hauptpartner bleiben.

Der Konzern bevorzugt dabei weder die Nord- noch die Südstaaten. Seine Gelände und Stützpunkte befinden sich auf beiden Seiten der Grenze, eine Hauptzentrale hat PLS ganz bewusst nicht mehr, um keiner Konfliktpartei einen Vorzug zu geben. Diese neutrale Position wird von beiden Seiten nur geduldet, da sie auf die Waffenlieferungen und Söldner von PLS angewiesen sind. Nicht selten kämpfen PLS-Söldner gegen einander, eine Truppe für die Süd-, die andere für die Nordstaaten. Hierin sieht die Leitung von PLS kein Problem, denn Krieg und Spezialeinsätze sind für den Konzern keine Frage des Patriotismus, sondern nichts weiter als ein knallhartes Geschäft auf einem umkämpften Markt, auf dem sich niemand – auch nicht der Marktführer – den Luxus leisten kann, eine politischen Richtung gegen eine andere den Vorzug zu geben, denn die besten Geschäfte lassen sich im Krieg machen, wenn man beide Seiten mit Waffen, Beratern, Soldaten und Spezialteams unterstützt.

Den Aliens steht PLS äußerst kritisch gegenüber, nicht zuletzt aus marktwirtschaftlichen Gedanken. Einerseits fürchtet der Konzern das überlegene technische und waffentechnische Potential der Außerirdischen, andererseits scheinen diese viele Konfliktlösungen einzuleiten, wodurch sich die Zahl der Geschäfte von PLS verringert.