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Mond

Das Jahr 2066

Politik/Weltgeschehen: Der russische Tourismus-Konzern AGR, der auch schon als erster mit Orbitaltourismus begonnen hatte, bot im März 2066 erste touristische Reisen zum Mond mit einer Aufenthaltsdauer von bis zu zwei Wochen an. In der Folgezeit wurde der Mond als touristisches Ziel sehr beliebt und die AGR dehnte ihre Flüge weiter aus. In der Gegenwart ist Orbital- und Mondtourismus zu einem Standard für jene geworden, die über das nötige Geld verfügen. Die AGR konnte dank ihrer hervorragenden Transportqualitäten über die russischen Erdorbitalaufzüge und die damit verbundenen Orbitalstationen, die auch als Ausgangspunkt für Mondflüge dienten, ihre marktbeherrschende Stellung weiter ausbauen. Für Reisen in den Weltraum ist die AGR auch heute noch erster Ansprechpartner für jene, die es sich leisten können, die nicht geringen Preise zu zahlen, die die AGR bedenkenlos verlangen kann.

In den USA waren die schwersten Kämpfe um die Vorrangstellung zwischen den Kandidaten des Nordens und des Süden, die stellvertretend für ein kapitalistisches und ein fundamental-religiöses System standen, ohne Sieg einer der beiden Seiten abgeklungen. Die Nation blieb gespalten. Washington wurde zwar von den Südstaaten weiter als Hauptstadt anerkannt, jedoch blieb die eigene Regierung im Süden bestehen.

Das Jahr 2065

Politik/Weltgeschehen: Als erstes Land verpachtete Indien Helium-3 Abbaugebiete und andere Rohstoffparzellen auf dem Mond an nationale sowie internationale, private Firmen, die die indischen Mondbasis Neu-Kalkutta und den von dort ausgehenden Orbitalaufzug nutzen durften. Es fanden sich Dutzende Bewerber die in das kostenintensive, aber äußerst lukrative Geschäft einsteigen wollten. Schließlich wurden drei indische, eine US-amerikanische und eine thailändische Firma ausgewählt, die ersten privaten Unternehmen zu sein, die mit dem kommerziellen Rohstoffabbau auf dem Mond in Eigenregie beginnen sollten. Nach anfänglichem Zögern schlossen sich auch Russland und China diesem Modell an, während die VEN und Brasilien ihre Gebiete weiterhin unter staatlicher Kontrolle abbauten.