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Europa

Die hier folgenden Beschreibungen umfassen Staaten der zweiten und dritten Reihe oder solche, die durch Besonderheiten eine gewisse Bedeutung besitzen oder stellvertretend für eine Gruppe anderer kleinerer Staaten stehen. Es handelt sich um eine unvollständige Auswahl.

 

Europa

Nähere Daten zu den VEN und Russland wurden bereits in vorangegangenen Artikeln aufgeführt.

 

Staaten

Albanien: Das rückständige Land, an das der Kosovo 2033 freiwillig angegliedert wurde, zählt zu den wirtschaftlich und gesellschaftlich rückständigsten Nationen in Europa. Die Bevölkerung ist stolz, gilt als eigensinnig und in vielen Bereichen auch als antiquiert. Die Blutrache wird hier immer noch praktiziert, die albanische Mafia ist in der VEN berüchtigt und versucht die oftmals schnell wechselnden, kurzlebigen albanischen Regierungen zu kontrollieren, doch nach umfangreichen Reformen könnte die seit langem gehegte Politik, Albanien an die VEN anzugliedern erfolgreich verlaufen. Ein ständiger Konflikt mit Großserbien sorgt momentan noch für Grenzkonflikte.

 

Großserbien: Großserbien ist ein autoritär gelenkter Staat mit nur offiziell freien Wahlen. Es herrscht strengste Zensur, die Verfolgung von politischen Gegnern und willkürliche Verhaftungen sind an der Tagesordnung. Die nationalistische Regierung, deren Auslandskonten schon seit Jahrzehnten eingefroren sind, stützt sich stark auf das Militär, das als eigentliche Macht im Staat eine Art Schattenherrschaft einnimmt. Die riesigen wirtschaftlichen Probleme sorgen für eine Hohe Armut und schlechte medizinische Versorgung, die strikt praktizierte Abschottung gegen äußere Staaten, die den einst florierenden Tourismus zerstörte, sorgte aber auch dafür, dass das Land nur sehr gering von FMF betroffen ist. Ein Konflikt mit Albanien führt immer wieder zu Grenzscharmützeln.

 

Norwegen: Das hoch entwickelte Norwegen ist die einzige Industrienation Europas, die weder mit Russland noch mit der VEN politisch verbunden ist, auch wenn sie zu beiden Seiten gute Beziehungen unterhält. Das Land gehört zu den führenden Nationen bezüglich Schiffbaus, Rohstoffabbau in der Arktis und bei neuen Technologien. Die Bildungs- und Sozialsysteme zählen zu den Besten weltweit. Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle und Norwegen ist das beliebteste Reiseziel von VEN-Bürgern. Militärische Streitkräfte besitzt Norwegen hingegen gar nicht, seitdem die norwegische Armee 2049 aufgelöst wurde.

 

Schweiz: Über die Schweiz könnte man viel sagen, aber es genügt sehr wenig: Die Schweiz ist die Schweiz ist die Schweiz. Wie eh und je ist das Land neutral, pflegt aber enge Wirtschaftskontakte zu den VEN und ist für sein Bankenwesen berühmt, auch wenn es sich auf Druck der VEN veranlasst sah, seit 2031 alle Geldbewegungen von VEN-Bürgern offenzulegen. Für chinesische, indische und russische Geldanlagen ist die Schweiz hingegen immer noch ein Paradies. Genf ist nach wie vor Sitz der UN, hat aber wie die Organisation selbst nahezu jede weltpolitische Bedeutung verloren.

 

Ukraine: Wie auch Weißrussland und Moldawien ist die Ukraine ein Marionettenstaat Russlands. Die gelenkte Demokratie bringt immer wieder wechselnde Kandidaten an die Macht, die mehr im Sinne des Kremls als im Interesse des eigenen Volkes handeln. Dank der günstigen Lage am Schwarzen Meer, der vergleichsweise stabilen Wirtschaft und der stark entwickelten Schwerindustrie ist die Ukraine allerdings weit weniger arm als Weißrussland und Moldawien. Die Schwarzmeerhäfen sind eine wichtige Landestelle für die russische Flotte.

 

Organisationen

RESEA: Die russisch-europäische Sicherheits- und Energie-Assoziation ist eine Art stabilisierendes Rückversicherungsbündnis zwischen Russland und Europa. Nebenbei verwaltet es den Staat Montenegro wirtschaftlich und stellt eine etwa 5.000 Mann starke Schutztruppe, die großserbischen Eroberungsgedanken einen strikten Riegel vorschiebt. Bei halbjährlichen Treffen der RESEA, über die alle koordinierenden Angelegenheiten der russisch-europäischen Energiewirtschaft laufen, treffen sich Innen-, Wirtschafts- und Verteidigungsminister beider Staaten, um mit den wichtigsten RESEA-Bürokraten politische Fragen für die nächsten sechs Monate vorab anzusprechen. Leiter der Behörde ist der Russe Sergj Archawin, der auch für die UNAISF von nicht geringer Bedeutung ist, da er finanzielle Mittel zu Gunsten der Geheimorganisation umleitet.