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Hoshire Club

Der Hoshire Club bezieht seinen Namen vom gleichnamigen Hotel in New York, in dem er Ende des 20. Jahrhunderts gegründet worden ist. Ursprünglich war er eine Zusammenkunft ehemaliger Staatsmänner und einflussreicher Wirtschaftskapitäne, die ihr politisches Gewicht für gemeinsame Zwecke nutzen wollten. Zunächst bestand er hauptsächlich aus US-amerikanischen Mitgliedern, später kamen Europäer, Chinesen und Russen hinzu. In der Gegenwart besteht er aus 37 Personen aus 11 Ländern, zu denen neben den sieben Global Playern auch Thailand, Kanada, Mexiko und Syrien gehören.

Im Jahr 2032 änderte sich jedoch die Maxime dieses Clubs radikal, als auf Vorschlag des ehemaligen französischen Staatspräsidenten Matthieu de St. Martin der Brasilianer Ernesto Guitierrez de Navarre aufgenommen wurde. Dieser war in seiner Zeit als brasilianischer Innenminister auf Kontakte seiner Regierung zu UNAISF gestoßen und hatte entsprechende Nachforschungen angestellt. So erfuhr er von der Existenz überlegener außerirdischer Technologie und den vermutlichen Plänen der Grauen, die Menschheit zu einer Sklavenrasse zu machen. Dieses Wissen teilte Guitierrez de Navarre mit den Mitgliedern des Hoshire Clubs und so kam es bald zu einem Richtungswechsel in der Politik der Vereinigung. Freilich wurde immer noch versucht, einander zu lukrativen und einflussreichen Ämtern zu verhelfen, doch fortan war das eigentliche Ziel, die Invasion der Aliens möglichst gut zu überstehen. Es herrschte Einigkeit, dass ein militärischer Widerstand aussichtslos sei, so beschlossen die Mitglieder sich für die Aliens unentbehrlich zu machen und ihnen bei einer Machtübernahme zu helfen, stets von der Hoffnung geleitet, dafür belohnt zu werden, vom Inhibitor verschont zu bleiben und eine bessere Stellung innerhalb der Sklavengesellschaft der Menschen zu erhalten. Und vielleicht – aber nur vielleicht – eines Tages die Menschheit wieder durch Zersetzung von Innen vom Joch der Außerirdischen zu befreien.

Der Hoshire Club war sich bewusst, dass vor allem die Kontrolle durch den Inhibitor eine große Schwierigkeit bedeutete. Warum sollten die Aliens ihnen Vertrauen schenken, wenn man sie auch kontrollieren und zu Marionetten machen könnte. So begann der Hoshire Club über geheime Kanäle alle Forschungen zu fördern, die einen geistigen Widerstand ermöglichen würde. Die Ankunft der Aliens erschreckte die Mitglieder, da ihre Forschungen noch nicht abgeschlossen waren, doch von allen Kräften auf der Erde sind sie mit einem bisher entwickelten Impfserum, dass den Inhibitor abschwächen kann, am nächsten an einem Schutz gegen die Alienkontrolle. Kurz nach Ankunft der Aliens arrangierte der zweite Vorsitzende der Vereinigung, der Syrer Assad ibn Adil, ein Treffen mit einem der Grauen. Darin verschwieg er freilich die Forschung des Hoshire Clubs und sein Wissen über die UNAISF und die Pläne der Grauen, bot aber die Hilfe beim Aufbauen politischer Kontakte an, so dass die Grauen weit schneller Zugang zu den wirklichen politischen Schlüsselmännern jenseits der Ämterträger erhielten.

Gegenwärtig herrscht Uneinigkeit im Hoshire Club über weitere Schritte. Manche wollen den Aliens radikal mit dem Wissen über deren Pläne konfrontieren, andere wollen als Zeichen der Verbundenheit die UNAISF auslöschen und von ihren finanziellen Versorgungen abschneiden, wieder andere bevorzugen das Abwarten. Alle drei Strömungen halten sich gegenwärtig die Waage. Der einflussreiche Vorsitzende des Clubs, der US-Amerikaner Jonah Abcott, hält sich mit einer eigenen Meinung noch zurück.

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