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Neben den Spielercharakteren, die in einer Invasion 2071 Kampagne zweifellos die Hauptrolle spielen, darf ein weiterer “Hauptdarsteller” nicht vergessen werden: Die Basis. Diese Anlage ist in der Ausgangspunkt aller Aktionen und das Herz einer jeden Zelle der UNAISF.

Heute geht es also um …

Die Basis der UNAISF

Aufbau und Erhalt

Basispunkte

Um eine Basis aufzubauen, werden ähnlich wie bei der Charaktererschaffung Punkte verwendet. Bei der Errichtung eine Basis für die UNAISF gibt es eine Vielzahl an Einflüssen zu berücksichtigen. Den Standort, das Personal und die Ausstattung. All diese Werte können ähnlich dem Charakter bei der Charaktererschaffung mit Basispunkten erworben werden. Keine Basis ist perfekt und kann immer alles bieten. Eine große Basis, mit vielen Räumlichkeiten und Personal wird sich wesentlich schwerer geheim halten lassen, als eine kleine Basis, mit nur wenig Personal.

 

Genau wie bei der Charaktererschaffung wird eine Basis nicht schon von Beginn an vollkommen sein, sondern wird sich auch erst im Laufe des Spiels verbessern. Dabei sollten die Spieler die Entwicklung der Basis aber keinesfalls unterbewerten: Eine gute Basis kann den Charakteren Zugriff auf bessere Fahrzeuge, Waffen und Werkzeuge geben. Sie kann ihnen zu Bonus-WM verhelfen, selbst wenn sie nicht in der Basis sind und kann während eines laufenden Einsatzes wertvolle Informationen liefern. Die richtige Wahl der Basis ist daher für jede Spielgruppe essentiell und sie sollte von allen beteiligten Spielern gemeinsam entworfen werden. Keinesfalls sollte die Aufgabe nur einem einzelnen Spieler zufallen.

 

Darüber hinaus nimmt die Basis natürlich auch noch die allgemeinen Aufgaben wahr. Sie ist der Ausgangspunkt für die meisten Missionen. Die Charaktere und viele NSCs werden auf der Basis wohnen und dort täglich zur Arbeit erscheinen. Verwundete und kranke Charaktere werden auf der Basis medizinisch versorgt. Wissenschaftler erforschen hier die neusten Technologien, die Charaktere später einmal im Kampf gegen die Außerirdischen unterstützen sollen und die von Ingenieuren und Mechanikern in den Werkräumen produziert werden.

 

Kurzum: Die Basis ist wichtig.

 

Basispunkte

Wie Eingangs bereits erwähnt, wird eine Basis wie ein Charakter erstellt. Dafür werden Basispunkte verwendet, deren Menge vom gewählten Machtniveau abhängt. Das Machtniveau ist das gleiche, wie das der Charaktere und wurde bereits im Kapitel über die Charaktererschaffung nach Punktesystem beschreiben. Das bedeutet, dass die Spieler und die Basis auf dem gleichen Machtniveau erschaffen werden. Der Spielleiter kann jedoch unter Umständen, damit es dem gewünschten Spiel entspricht, unterschiedliche Machtniveaus für Spieler und Basis ansetzen.

Für den Rest des Spiels wird davon jedoch davon ausgegangen, dass beide Machtniveaus gleich sind und in beiden Fällen dem Niveau „normal“ entspricht.

Basispunkte

Machtniveau Basispunkte
Hart 80
Normal 100
Leicht 120
Sehr leicht 140

 

Jedes Element, wie Standort, Personal und Ausstattung kostet Basispunkte. Diese Basispunkte sind aber nicht als Symbol für reine Geldmittel zu verstehen, sondern beinhalten wesentlich mehr als das. Da die UNAISF eine internationale Körperschaft ist, hängt sie direkt von den Staaten und Organisationen ab, die sie unterstützen. Basispunkte bilden daher auch Einfluss auf eben diese Staaten und Organisationen ab. Immerhin müssen diese Staaten militärische Operationen auf ihrem Hoheitsgebiet dulden, die sie nicht direkt kontrollieren können. Dies kann nur in den seltensten Fällen allein mit Geld gelöst werden. Einfluss ist daher sehr wichtig für die UNAISF.

 

Wie bereits erwähnt kostet jedes Element beim Erwerb Basispunkte. Viele Elemente, besonders das Personal, verlangen jedoch einen periodischen Aufwand von Basispunkten. Wissenschaftler und Personal wollen Gehälter einstreichen, Fahrzeuge wollen neu betankt werden, Waffenvorräte neu bestückt werden, usw. All dies kostet Geld und Einfluss, kurzum: Basispunkte. Die Kosten für Elemente sind daher zweigeteilt. Zum einen in die anfänglichen Kosten für den Erwerb und zum anderen in die periodischen Kosten zum Unterhalt. Wenn die periodischen Kosten nicht aufgebracht werden können, dann fallen die entsprechenden Elemente aus. Bei Fahrzeugen bedeutet dies, sie können nicht mehr fahren/fliegen, Waffen sind nicht mehr vorhanden und Angestellten wird gekündigt – ob sie danach jemals wiederkommen, steht in den Sternen. Immerhin gibt es noch andere Arbeitgeber. UNAISF arbeitet zwar für die Menschheit, aber auch Angestellte haben Familien, die sie ernähren müssen.

 

Neben der Startfinanzierung in der Tabelle Basispunkte, gibt es auch noch eine periodische Finanzierung, die zu Beginn 30 Basispunkte/Quartal beträgt. Von diesen Basispunkten müssen die monatlichen Unterhaltskosten bezahlt werden. Bitte beachten Sie, dass die Finanzierung quartalsweise erfolgt, die Unterhaltskosten aber monatlich bezahlt werden müssen.

 

Charaktere können sich entsprechende Vorteile kaufen, um mehr Basispunkte zur Verfügung zu haben. Es erfolgt damit ein Transfer von Charakterpunkten zu Basispunkten. Der umgekehrte Transfer ist allerdings nicht möglich.

 

Voraussetzungen

Einige der Elemente benötigen eine Voraussetzung, um erworben werden zu können. Die SIGINT benötigt zum Beispiel ein Computerzentrum um funktionieren zu können. Das Zeitalter der manuellen Auswertung elektronischer Daten ist vorbei. Das entsprechende Element kann auch ohne die Voraussetzung erworben werden, wird dann aber keinerlei Funktion besitzen. Wissenschaftler ohne Labore werden den Tag mit Sudoku verbringen, im Internet surfen oder mit Freunden telefonieren. Wenn sie sich zu sehr langweilen, werden sie kündigen – immerhin steht ihr Ruf auf dem Spiel. Ganz ähnlich wird es sich bei allen anderen Personengruppen verhalten. Gegenstände sind da natürlich schon wesentlich genügsamer, aber eine Krankenstation ohne Zugriff auf medizinische Werkzeuge und Medikamente ist einfach nur ein Raum mit Betten oder direkt ein leerer Raum.

Die Voraussetzungen sollten daher immer erfüllt sein.

 

Platzbedarf

Die meisten Elemente benötigen eine gewisse Menge an Platz. Angestellte benötigen eine Unterkunft, Wissenschaftler darüber hinaus Labore, Ingenieure benötigen Werkstätten, Special Units benötigen Trainingsräume, usw.

Je nach Art der Basis ist der Platz allerdings begrenzt. Ein Flugzeugträger oder ein anderes Schiff können nur begrenzt ausgebaut werden. Aber auch bei landbasierten Basen wie Bunkern oder Fabriken ist dies so. Diese können nicht unbegrenzt ausgebaut werden, ohne dass es auffällt. Wenn eine Basis also bis zu ihrem Maximum ausgebaut wurde, haben die Spieler die Wahl, entweder etwas anderes zu entfernen, um Platz zu schaffen, oder aber eine weitere Basis zu errichten. Dies hat natürlich auch Vorteile. Sollten die Außerirdischen auf eine Basis aufmerksam werden und diese zerstören, so bleibt immer noch die zweite Basis. Alle Ressourcen an einem Ort zu konzentrieren kann bei einem überlegenen Gegner sogar gefährlich sein.

 

Ausrüstung

Jede Basis kann mit einer Standardausrüstung (Kapitel Ausrüstung) versehen werden. Diese Ausrüstung findet sich immer in der Basis und muss nicht nochmal extra durch die Spieler gekauft werden. Sollte also während eines Einsatzes z.B. ein Sturmgewehr verlorengehen und dies gehört zur Standardausrüstung der Basis, so braucht der Charakter einfach nur in die Waffenkammer gehen, um sich ein neues zu besorgen. Ausrüstungsgegenstände, die nicht zur Standardausrüstung gehören müssen durch die Charaktere separat gekauft werden, wenn sie verloren gehen oder zerstört werden.

Um einer Basis Standardausrüstung zuzuweisen, muss zunächst die Verfügbarkeit geprüft werden. Entspricht die Verfügbarkeit des Gegenstandes denen des Lagers, Fuhrparks, Waffenkammer oder Hangars der Basis oder liegt darunter, so kann der Gegenstand besorgt werden. Liegt die Verfügbarkeit hingegen darüber, so muss ein separater Beschaffungswurf (siehe Kapitel Ausrüstung) bestimmen, ob der Gegenstand zur Verfügung steht oder nicht.

Wenn der Gegenstand zur Verfügung steht, so muss ein Preis in Basispunkten bezahlt werden, wie er bei dem Ausrüstungsgegenstand angegeben ist. Ist dies geschehen, gehört der Gegenstand zur Standardausrüstung der Basis. Allerdings nur dieser Basis und keiner anderen. Die Gegenstände können zwar in eine andere Basis geschafft werden, aber sie sind dort nicht „unbegrenzt“ vorhanden und müssen ggf. wieder von der ursprünglichen Basis dorthin transportiert werden. Für jede weitere Basis, muss der Gegenstand erneut als Standardgegenstand erworben werden, damit er ohne Einschränkung zur Verfügung steht.

 

Attribute bei Basen und Fahrzeugen

Basen-Attribute werden genau wie bei Charakteren auch gekauft. Dafür werden Basispunkte verwendet. Im Gegensatz zum Charakter müssen jedoch monatliche Unterhaltkosten gezahlt werden, welche die Löhne des Personals widerspiegeln. Wenn die Lohnkosten einen Monat lang nicht gezahlt werden können, sinkt jedes Attribut permanent um einen Punkt oder nur so viel, bis genügend Basispunkte vorhanden sind, um die verbleibenden Attribute zu bezahlen. Wenn auch im zweiten Monat nicht genug Lohn gezahlt werden kann, sinken alle Attribute, bis ein Niveau erreicht wurde, auf dem die Lohnkosten durch die Basispunkte gedeckt werden können. Die Kosten können der folgenden Tabelle entnommen werden.

Attribut Anschaffungskosten (BP) Unterhaltskosten/Monat (BP)
2 -3 0
3 -2 0
4 -1 0
5 0 0
6 2 1
7 4 1
8 6 1
9 10 2
10 12 2
11 16 2
12 20 3
13 24 3
14 30 3
15 36 4
16* 44 4
17* 52 4
18* 60 5
19* 70 5
20* 80 5
21+* +20 +1 pro weitere 3 Punkte Attributwert

 

Körperkraft (KK)

Die Körperkraft bei Basen und Fahrzeugen besitzt eine ähnliche Funktion wie bei Charakteren. Sie ist ein Maß für die Belastbarkeit und die Menge an Schaden, die eine Basis einstecken kann, bevor sie zerstört wird. Die Dicke der Wände, als auch die Art des Materials und die Bauweise haben einen starken Einfluss auf die Körperkraft bei Basen, aber auch bei Fahrzeugen. Sofern nicht anders vermerkt, ist eine Basis immer von der Größenordnung „Basis“ (siehe Kapitel Kampf: Fahrzeugwaffen gegen Personen).

Wenn dieses Attribut 0 oder weniger beträgt, gilt die Basis oder das Fahrzeug als zerstört.

 

Körperbeherrschung (KB)

Körperbeherrschung ist ein Zeichen für die Mobilität der Basis. Eine unterirdische Höhle wird hier sicherlich einen Wert von 0 haben, aber Basen können ja auch in Schiffen oder Überlandfahrzeugen oder auch Flugzeugen existieren. Diese können sie bewegen und besitzen auch eine gewisse Manövrierfähigkeit.

Wenn dieses Attribut 0 oder weniger beträgt, gilt die Basis als bewegungsunfähig.

 

Auffassungsgabe (AG)

Bei Lebewesen bezeichnet das Attribut die geistige Kapazität eines Lebewesens, schwierige Aufgaben in einer angemessenen Zeit zu lösen und sich auf neue Situationen einzustellen. Bei Basen steht es für die Anzahl und Ausbildung des Personals. Gerade große Basen wie zum Beispiel Flugzeugträger können nicht von einer Person gesteuert werden. Es bedarf einer Vielzahl an Mitarbeitern, von den Maschinisten, den Ingenieuren in der Reaktorkammer, dem Deckspersonal und vielen mehr, damit ein Flugzeugträger funktioniert und sich entsprechend schnell auf neue Situationen einstellen kann. Einer vollzähligen Mannschaft, die auch noch gut ausgebildet ist, gelingt dies besser, als einer unterbesetzten Stammmannschaft, die keine Ahnung hat, welche Knöpfe sie drücken muss. Kleinere Fahrzeuge, wie beispielsweise Autos besitzen keine Auffassungsgabe. Hier ist allein der Fahrer maßgeblich.

Wenn dieses Attribut 0 oder weniger beträgt, gilt die Basis als verwirrt.

 

Wissen (WI)

Das Attribut Wissen ist ein Maß für die Qualität der Datenbanken, auf die eine Basis zugreifen kann. Es stellt dabei jedoch nur einen Gradmesser für die Qualität bzw. das Qualitätspotential dar und ist nicht mit den Datenbanken an sich zu verwechseln. Die müssen extra erworben werden. Wenn die Basis ein hohes Wissen besitzt, aber keine Datenbankanbindung, dann kann sie keine Informationen erhalten. Es ist nur bekannt, dass die Informationen sehr guter Qualität wären, wenn eine Datenbankanbindung installiert würde.

Wenn dieses Attribut 0 oder weniger beträgt, gilt die Basis als verwirrt.

 

Wahrnehmung (WN)

Bei Wahrnehmung handelt es sich, genau wie bei dem Attribut Wissen, um das Potential, bzw. die potentielle Qualität der Daten von Spionagesatelliten, Radar- und Sonaranlagen, sowie sonstigen installierten Scannern. Wenn keine solche Anlage installiert ist, aber ein hohes Attribut vorhanden ist, dann weiß man nur, dass die Ergebnisse sehr gut wären, wenn man eine Anlage hätte. Umgekehrt bedeutet eine vorhandene Anlage bei kleinem Attributwert, dass die Ergebnisse nicht immer sehr zuverlässig sind.

Wenn dieses Attribut 0 oder weniger beträgt, gilt die Basis als blind.

 

Kampfmoral (KM)

Unter Kampfmoral versteht man die Bereitschaft und Motivation unter schwierigen Bedingungen nicht aufzugeben und sich weiter zu bemühen, das gesteckte Ziel zu erreichen. Wenn das Personal einer Basis eine niedrige Kampfmoral besitzt, lässt sie sich leichter einschüchtern, sie kann schneller panisch reagieren, wenn unerwartete Situationen eintreten. Sie geben schneller auf und suchen ihr Heil in der Flucht, als sich der Situation zu stellen und zu kämpfen. Oder aber bei politischen Verhandlungen werden sie schneller Kompromisse schließen, die zu ihrem Nachteil sind.

Wenn dieses Attribut 0 oder weniger beträgt, gilt die Basis als willenlos.

 

 

Standort

Der Standort ist eine sehr wichtige Entscheidung für die Basis, der von sehr vielen Faktoren beeinflusst wird. Die UNAISF ist zwar eine Organisation unter dem internationalen Mandat der UNO, allerdings ist sie die bisher einzige Mission, bei der die UNO einem vermutlich übermächtigen Feind gegenübertritt. Die Außerirdischen besitzen die bessere Ausrüstung und es ist auch anzunehmen, dass sie mehr über die Menschheit wissen, als umgekehrt es der Fall ist. Auch gerade die Tatsache, dass die UNAISF unter internationaler Kontrolle steht und nicht unter Kontrolle eines Landes (um genauer zu sein: ihres Landes) ist für viele Regierungen nur schwer zu akzeptieren. All diese Faktoren und noch mehr müssen bei der Standortwahl berücksichtigt werden. Im Folgenden werden sie aufgeführt und erklärt.

 

Mobilität

Die Mobilität der Basis sollte berücksichtigt werden. Anders ausgedrückt: Soll die Basis selbst mobil sein? Gute Gründe sprechen dafür. So kann man seinen Einsatzort je nach Bedarf verlegen. Sollte der Standort aufgeflogen sein, die Basis als solche aber noch nicht, so kann man ebenfalls den Standort der Basis wechseln. Eine mobile Basis ist also schwerer zu lokalisieren. Die Geheimhaltung ist besser gewährleistet, denn Mitarbeiter und Angestellte entfernen sich nur selten von einer mobilen Basis, besonders nicht, wenn sie mitten auf dem Ozean schwimmt. Die mit der Mobilität verbundene „Internationalität“ könnte einigen kleineren Ländern gefallen, die davon ausgegangen sind, dass die „Großen“ mal wieder das Sagen haben würden.

Probleme durch die Mobilität ergeben sich aber ganz klar in den Versorgungsrouten. Es ist wesentlich schwieriger die benötigten Materialien an Bord einer Basis zu schaffen, die mitten auf dem Atlantik kreuzt, als zu einer Basis auf dem Festland. Die Nachschubschiffe könnten damit die Außerirdischen zu Basis führen. Probleme gibt es auch im Ernstfall. Wer kommt der Basis zur Hilfe? Wohin können sich die Angestellten flüchten? Meistens erweisen sich mobile Basen auch wesentlich anfälliger für Schäden. Und zu guter Letzt sind da natürlich noch die wesentlich höheren Unterhaltungs- und Wartungskosten.

 

Platz

Wie schon beim Aufbau erwähnt, ist Platz eine mitunter wichtige Ressource für eine Basis. Besonders bei mobilen Basen ist der Raum begrenzt und es können nicht unbegrenzt viele Personen und Material auf der Basis sein. Aber auch bei stationären Basen ist der Platz zunächst begrenzt und kann nicht ohne weiteres vergrößert werden. So müssten bei unterirdischen Stationen die Tunnel und Hallen dort erst gegraben werden, was einige Zeit in Anspruch nimmt. Unter Umständen kann vielleicht keine weitere Grabung vorgenommen werden, weil damit bestehende Anlagen, wie beispielsweise U-Bahn Tunnel oder Seen berührt würden. Auch oberirdische Anlagen lassen sich nicht einfach vergrößern, ohne dass es auffällt. Die UNAISF ist den außerirdischen waffentechnisch unterlegen. Die Existenz der Basis ist also nicht durch die Verteidigungsanlagen gesichert, sondern hauptsächlich dadurch, dass nur wenige wissen, wo sich diese Basis befindet. Eine bauliche Vergrößerung, besonders mit auffälligen Installationen, wie einem Radarturm oder ähnlichen würde ggf. schnell auffallen. Der verfügbare Platz wird in numerischen Einheiten angegeben, die von der Ausstattung verbraucht wird. Wenn der gesamte verfügbare Platz durch die Ausstattung und Räumlichkeiten in Anspruch genommen wurde, muss entweder ausgebaut werden, eine neue Basis errichtet oder etwas anderes abgebaut werden, damit eine neue Räumlichkeit genutzt werden kann.

Daher muss man Vorsicht beim Ausbau der Basis walten lassen und vielleicht schon zu Beginn berücksichtigen, wie groß die Basis letzten Endes werden soll.

 

Unterhaltskosten

Ein wichtiger Faktor sind auch die Unterhaltskosten der Basis. So werden die laufenden Kosten für eine mobile Basis beispielsweise wesentlich höher sein, als die einer stationären. Dies liegt zum einen an ihrem zur Fortbewegung notwendigen Brennstoffverbrauch, zum anderen aber auch an der wesentlich kostspieliger aufrechtzuerhaltenden Versorgungsstrecke. Dies gilt auch für Schiffe, die im Hafen vor Anker liegen. Sicherlich ist es günstiger Waren in einem Hafen an Bord zu nehmen, anstatt sie sich auf hoher See liefern zu lassen, aber die Logistikstrecke bis dahin muss auch erst eingerichtet werden. Bei einer festen Basis ist die Versorgungsstrecke auf den einen Standort fixiert. Bei einer mobilen Basis muss die Versorgungsstrecke flexibel bleiben. Das treibt die Kosten in die Höhe. Darüber hinaus sind die Wartungskosten von mobilen Einheiten wesentlich höher, da alle beweglichen Teile wesentlich schneller verschleißen oder einfach komplexer in der Wartung sind.

Aber nicht nur die Mobilität der Basis trägt zu den Unterhaltkosten bei, sondern auch das Personal und einige Ausstattungen, wie zum Beispiel ein großangelegter Fuhrpark. Eine große Zahl an Fahrzeugen einsatzbereit zu halten und mit Treibstoff und Waffen zu versorgen, kostet ebenfalls Geld.

 

Geheimhaltung / Entdeckung

Die vielleicht wichtigste Waffe der UNAISF gegen die Außerirdischen ist ihre Geheimhaltung. Wenn die Außerirdischen wüssten, wo die Basis liegt, könnten sie diese vermutlich binnen Minuten zerstören, wenn sich herausstellt, dass die UNAISF tatsächlich zu einer Bedrohung werde sollte. Die Organisation wurde zwar offiziell vom UN Sicherheitsrat ins Leben gerufen, aber die Details der Gründung wurden nur einem sehr kleinen Kreis bekannt, um die Geheimhaltung zu gewährleisten. Bei einer Organisation dieser Größe kann es dabei mehrere mögliche Arten geben, um aufzufliegen.

Gefahr der Entdeckung durch Versorgung

Eine Organisation wie die UNAISF benötigt eine große Menge an Nachschub und Ressourcen. Dies fängt mit den Geldströmen an. Internationale Gelder müssen auf einem Konto geparkt werden. Dies wird ein anonymes Nummernkonto in einem Bankenstaat sein. Solange das Geld dort liegt, besteht auch keine Gefahr einer Entdeckung. Aber sobald Geld benötigt wird, wird es irgendwo hin transferiert – sei es durch den Transfer auf ein anderes Konto oder als Barmittelabhebung. Beides kann Hinweise darauf geben, wo sich die Organisation aufhält. Wenn Außerirdischen diese Pfade verfolgen können, ist dies gefährlich.

Aber auch tatsächliche Warenströme können zurückverfolgt werden. Hohe Treibstoffmengen, Waren, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können, rein militärische Güter, oder einfach sehr spezielle Erzeugnisse (wie z.B. Speziallegierungen) könnten außerirdische Agenten auf die Spur der UNAISF führen.

Diese Güter müssen nämlich irgendwo produziert werden und gerade bei Speziallegierungen und den neusten Technologien, die zwangsläufig bei der UNAISF zum Einsatz kommen, sind dies nicht sehr viele Hersteller.

 

Gefahr der Entdeckung durch aufgeflogene Operatives

Eine weitere große Gefahr stellen Mitarbeiter der UNAISF dar. Wohl oder übel müssen die meisten von ihnen irgendwann auf der Basis erscheinen. Sie wissen, wer ihre Vorgesetzten sind, wie die grobe Verwaltungsstruktur aussehen wird, von wem sie Befehle entgegen nehmen und wem sie welche erteilen, wie die Basis ausgerüstet ist und so weiter. Wird ein solcher Mitarbeiter von den Außerirdischen gefangen genommen, könnte er sehr viel, wenn nicht sogar alles Wissen über die UNAISF preisgeben. Dabei muss es sich noch nicht einmal um einen Agenten oder Soldaten im Feld handeln, der im Kampf gefangengenommen wurde. Es können auch einfache Techniker oder Büroangestellte sein, die im Laufe der Zeit aufgeflogen sind oder verraten wurden.

Es müssen daher Maßnahmen getroffen werden, sowohl die Mitarbeiter, als auch die UNAISF zu schützen.

 

Gefahr der Entdeckung durch Betrieb

Neben der Versorgung kann die UNAISF Basis auch noch durch den Betrieb auffallen. Radartürme können Hinweise geben, Telefongespräche abgehört und elektronische Daten abgefangen werden. Die größte Gefahr für eine Entdeckung besteht jedoch kurz vor und nach einem Einsatz der Spezialeinheiten. Die Spezialeinheiten müssen von der Basis zum Einsatzort gebracht werden. Zu diesem Zeitpunkt ist es vielleicht noch sehr ruhig und die Außerirdischen werden nicht wissen, dass Soldaten und Agenten unterwegs sind. Nach dem (hoffentlich erfolgreichen) Einsatz der Spezialeinheit werden die Außerirdischen jedoch sehr schnell wissen, dass etwas im Gange ist. Der Rückweg der Agenten zur Basis bedeutet für die UNAISF größte Gefahr, da diese meistens Fahrzeuge verwenden müssen (nicht alle Einsatzorte liegen direkt vor der Haustür), die von den Außerirdischen verfolgt werden können. Es sind daher spezielle Maßnahmen erforderlich, um zumindest die Chance einer Entdeckung zu minimieren.

 

Schutz

Ein nicht ganz so wichtiger, aber dennoch nicht uninteressanter Aspekt ist der Schutz, den eine Basis gegenüber einem Angriff der Außerirdischen bieten würde.

Nicht ganz so wichtig, da sich die Experten einig sind, dass eine Basis einem Vernichtungsangriff der Außerirdischen in keinem Fall Stand halten würde, egal wie stark die Panzerung oder wie tief unter der Erde gelegen sie auch sein mag. Die Waffentechnik der Außerirdischen ist einfach zu weit fortgeschritten.

Nicht uninteressant daher, weil auch die theoretische Möglichkeit besteht, dass die Basis nicht vernichtet, sondern erobert werden soll, um möglichst viel über UNAISF zu erfahren. In solch einem Fall wären die Außerirdischen wohl gezwungen Waffen geringerer Stärke zu verwenden. In diesem Fall könnte ein möglicher Schutzaspekt der Basis wieder von Interesse sein. Dies betrifft nicht nur die passiven Verteidigungssysteme, wie die Stärke der Wände und Türen, sondern auch aktive Waffensysteme, wie Luftraumverteidigung, aktiver Schussvorrichtungen und so weiter.

 

Mögliche Kollateralschäden

Der Standort hat natürlich auch Einfluss auf mögliche Kollateralschäden im Fall eines Angriffs der Außerirdischen auf die Basis. Wenn die Basis inmitten einer Metropole errichtet wurde, vielleicht in einem Bürogebäude, so könnte ein potentieller Angriff die Basis hunderte, tausende, oder gar zehntausende Leben unter der Zivilbevölkerung kosten. Solche dramatischen Folgen hätten auch erhebliche Auswirkungen auf den Fortbestand der UNAISF oder zumindest auf die Beziehungen mit dem Land, in dem sich die Basis befand.

Eine Basis relativ weit draußen, in einer Wüste oder im Ozean, kann ohne große Kollateralschäden von den Außerirdischen zerstört werden. Selbst eine völlige Vernichtung hätte dann vermutlich noch einen Sympathieschub für die UNAISF zur Folge anstatt negativer Konsequenzen.

Allerdings fällt auch hier die Wahl nicht so einfach. Ein Stützpunkt in der Wüste wird vermutlich schneller entdeckt, als ein Stützpunkt in einer Millionenmetropole. Es fällt nun mal auf, wenn mehrmals in der Woche Dutzende LKW ein kleines Haus im Nirgendwo mit Gütern versorgen.

 

Evakuierungsmöglichkeiten

Bei einem Angriff auf die UNAISF Basis sollte auch die Möglichkeit einer Evakuierung in Betracht gezogen werden. Wie stehen die Chancen für einen Mitarbeiter schnell aus der Gefahrenzone zu entkommen? Auf einer schwimmenden Basis oder einer Unterwasserbasis wird er sicherlich mehr Probleme haben, als dies auf dem Festland der Fall wäre. Wobei auch hier unterirdische Anlagen oftmals nicht die besten Möglichkeiten zur Evakuierung bieten. Gebäude auf dem offenen Gelände lassen die vielfältigsten und schnellsten Evakuierungen zu.

Natürlich muss man auch hier wieder abwägen. Gebäude auf offenem Gelände bieten meistens weniger Schutz, als unterirdische Anlagen. Mobile Basen sind oft schwerer zu entdecken für den Gegner als stationäre Basen.

 

Unabhängigkeit

Ein weiterer Faktor, mit dem die UNAISF vermutlich täglich auf dem politischen Parkett ringen muss, ist die Unabhängigkeit ihrer Missionen. Sie wurde zwar als internationale, unabhängige Organisation ins Leben gerufen, was auch auf dem Papier garantiert ist, aber in der politischen Realität werden die Staaten versuchen die Kontrolle über die UNAISF an sich zu reißen.

Die Gründe dafür können mannigfaltig sein. Die Politiker der meisten Staaten besitzen von Natur aus einen gewissen Argwohn gegenüber der Staatengemeinschaft und trauen ihr nur soweit, wie sie diese auch kontrollieren können. Dies erstreckt sich natürlich besonders auf die UNAISF, die eine militärische Organisation ist und das Recht besitzt, auf den rechtstaatlichen Gebieten mehrerer Nationen militärisch tätig zu werden. Natürlich nur gegen Außerirdische und auch nur zum Wohle der Menschheit, aber Politiker stehen solchen Einsätzen immer skeptisch gegenüber.

Zudem ist da noch die Möglichkeit der technischen Entwicklung. Die UNAISF bringt außerirdische Technologien von ihren Einsätzen zurück und analysiert diese dann für zukünftige Einsätze. Die Technologien sollen schließlich der gesamten Menschheit zugänglich gemacht werden. Auch hier sehen Politiker ein gewaltiges Potential. Sicher, die (ungefährlichen) Technologien können der gesamten Menschheit zur Verfügung gestellt werden, aber was wäre, wenn die eigene Nation diese etwas früher erhalten würde. Vielleicht ein Jahr früher? Das könnte den heimischen Firmen gewaltige Vorteile verschaffen und bei einer Wiederwahl bestimmt hilfreich sein.

Wenn also eine Basis errichtet wird, sollte überlegt werden, wo sie errichtet wird und in wessen Einflussbereich man sich damit begibt. Ganz wird man sich dem politischen Gezerre um die UNAISF nicht entziehen können. Dafür ist sie derzeit zu wichtig. Besonders die großen Power Player haben einen weiten Arm und können auch auf der anderen Seite der Welt politisch agieren. Aber Lokalpolitiker wird es fast überall geben. Die Frage ist also, in wessen Hände möchte man sich mit der Basis begeben?

 

Beispielstandorte

Fabrikgelände, Aktiv

Die Basis der UNAISF liegt auf einem tatsächlich genutzten Fabrikgelände. Dort werden Güter hergestellt, die auf dem Markt verkauft werden und durchaus von Nutzen sind. Die meisten Mitarbeiter der Fabrik werden keine Ahnung haben, dass dort ebenfalls eine Basis der UNAISF liegt. Der Vorteil einer solchen Basis ist die große Geheimhaltung. Besonders die Nachschubwege lassen sich so bestens verschleiern. Wen interessiert schon ein weiterer Lastwagen mit Gütern in einer Fabrik?! Der Nachteil dieses Standorts sind die begrenzten Räumlichkeiten, die potentielle Entdeckung durch die Mitarbeiter und eventuell hohe Kollateralschäden bei einem Angriff.

Mobilität: Keine
Platz: 8
Geheimhaltung: Hoch
Schutz: Gering
Mögliche Kollateralschäden: Hoch
Evakuierungsmöglichkeiten: Hoch
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 17 BP / 0 BP pro Monat

 

Fabrikgelände, Verlassen

Ein verlassenes Fabrikgelände bietet gegenüber der aktiven Fabrik wesentlich mehr Platz, da nun das gesamte Gelände von der UNAISF genutzt werden kann. Ein Problem stellt jedoch die Geheimhaltung dar. Lastwagen, die Waren an eine verlassene Fabrik liefern sind verdächtig. Auch eine hohe Anzahl an Personen, auf dem Gelände kann Aufsehen erregen.

Mobilität: Keine
Platz: 20
Geheimhaltung: Mittel
Schutz: Gering
Mögliche Kollateralschäden: Mittel
Evakuierungsmöglichkeiten: Hoch
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 29 BP / 1 BP pro Monat

 

Verlassenes Bergwerk

Ein verlassenes Bergwerk liegt meistens außerhalb von Städten, weshalb bei einem potentiellen Angriff mit wenigen Kollateralschäden zu rechnen ist. Allerdings kann eine hohe Aktivität an Fahrzeugen und Personen Neugierige anziehen und die Geheimhaltung gefährden. Die unterirdischen Höhlen bieten zwar einen gewissen Schutz, sind aber auch schnell zum Einsturz zu bringen.

Mobilität: Keine
Platz: 20
Geheimhaltung: Gering
Schutz: Mittel
Mögliche Kollateralschäden: Gering
Evakuierungsmöglichkeiten: Gering
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 28 BP / 0 BP pro Monat

 

Bunker

Bunker werden sowohl auf dem Land, als auch in urbanen Regionen gebaut. Entsprechend schwankt die Gefahr von Kollateralschäden. Sie sind mit Stahlbeton verstärkt und verfügen oft über autarke Energiesysteme. Allerdings sind sie mit am schwersten zu erweitern.

Mobilität: Keine
Platz: 16
Geheimhaltung: Mittel
Schutz: Hoch
Mögliche Kollateralschäden: Gering bis Hoch (je nachdem wo der Bunker errichtet wurde)
Evakuierungsmöglichkeiten: Gering
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 25 BP / 2 BP pro Monat

 

Flugzeugträger

Flugzeugträger bieten eine hohe Mobilität, kombiniert mit starken Waffensystemen. Die Kollateralschäden bei einem Angriff sind nahezu null. Ein Problem stellen jedoch die geringe Geheimhaltung und die hohen Unterhaltskosten dar.

Mobilität: Hoch
Platz: 8
Geheimhaltung: Gering
Schutz: Hoch
Mögliche Kollateralschäden: Keine
Evakuierungsmöglichkeiten: Mittel
Unabhängigkeit: Hoch
Kosten / Unterhaltskosten: 24 BP / 4 BP pro Monat

 

U-Boot

Genau wie bei Flugzeugträgern sind U-Boote eine perfekte Synthese aus Mobilität und Schutz. Zudem besitzen sie eine gute Geheimhaltung. Ein Fähigkeit, die aber durch den geringen Platz und die hohen Unterhaltskosten erkauft wurden.

Mobilität: Mittel
Platz: 4
Geheimhaltung: Hoch
Schutz: Hoch
Mögliche Kollateralschäden: Keine
Evakuierungsmöglichkeiten: Gering
Unabhängigkeit: Hoch
Kosten / Unterhaltskosten: 20 BP / 4 BP pro Monat

 

Supertanker

Die großen Öltanker sind 2071 von den Weltmeeren verschwunden, aber es gibt immer noch Tanker für Flüssiggas und andere Flüssigkeiten oder verflüssigte Gase. Ein solcher Supertanker lässt sich auch in eine Basis umbauen. Die Vorteile sind die hohe Mobilität, verbunden mit einer akzeptablen Geheimhaltung, keinen Kollateralschäden und einer hohen Unabhängigkeit. Probleme bereiten hingegen der geringe Platz und kaum vorhandene Schutz dar.

Mobilität: Hoch
Platz: 8
Geheimhaltung: Mittel
Schutz: Gering
Mögliche Kollateralschäden: Keine
Evakuierungsmöglichkeiten: Mittel
Unabhängigkeit: Hoch
Kosten / Unterhaltskosten: 23 BP / 3 BP pro Monat

 

Bürogebäude

Bürogebäude finden sich in jeder Stadt, egal wie klein sie sein mag. Sie sind unauffällig und in den meisten wissen nicht einmal alle eingezogenen Unternehmen, was die anderen Unternehmen machen. Täglich gehen hunderte von Personen ein und aus. Die Geheimhaltung und die Evakuierungsmöglichkeiten in Bürogebäuden sind fantastisch. Die Geheimhaltung wird natürlich dadurch erkauft, dass auch andere Unternehmen im selben Bürogebäude residieren, was die potentielle Zahl der Kollateralschäden nach oben treibt und den Raum begrenzt. Sollte die UNAISF das Gebäude alleine beziehen, sinken die Geheimhaltung und Kollateralschäden auf gering, während der Platz sich auf 10 erhöht.

Mobilität: Keine
Platz: 6
Geheimhaltung: Hoch
Schutz: Gering
Mögliche Kollateralschäden: Hoch
Evakuierungsmöglichkeiten: Hoch
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 15 BP / 0 BP pro Monat

 

Ölplattform

Ölplattformen finden sich meistens Offshore, einige Kilometer vor der Küste. Sie können von Trawlern in begrenztem Maße bewegt werden, verfügen jedoch über keinen eigenen Antrieb. Die Geheimhaltung ist ziemlich gut, sofern sie in einem Gebiet steht, das reiche Öl- oder Gasvorkommen verspricht. Einsam auf hoher See würde sie eher auffallen. Ein weiterer Bonus ist die relative Unabhängigkeit.

Mobilität: Gering
Platz: 10
Geheimhaltung: Hoch
Schutz: Mittel
Mögliche Kollateralschäden: Keine
Evakuierungsmöglichkeiten: Mittel
Unabhängigkeit: Mittel
Kosten / Unterhaltskosten: 24 BP / 3 BP pro Monat

 

Natürliche Höhle

Natürliche Höhlen finden sich meistens außerhalb von größeren Städten, im Hoch- oder Mittelgebirge. Sie bieten meistens viel Platz und einen gewissen Schutz vor Entdeckung. Allerdings sind die Schutz und Evakuierungsmöglichkeiten eher gering.

Mobilität: Keine
Platz: 18
Geheimhaltung: Mittel
Schutz: Mittel
Mögliche Kollateralschäden: Keine
Evakuierungsmöglichkeiten: Gering
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 28 BP / 0 BP pro Monat

 

Lagerhaus

Lagerhäuser bieten fast keine Vorteile, bis auf drei: Geringe Kosten, viel Platz und eine akzeptable Geheimhaltung. Lagerhäuser stehen in so ziemlich jeder Stadt und fallen den meisten gar nicht auf. Güter werden ständig an Lagerhäuser geliefert und es herrscht ein stetiges Kommen und Gehen.

Mobilität: Keine
Platz: 14
Geheimhaltung: Mittel
Schutz: Gering
Mögliche Kollateralschäden: Gering
Evakuierungsmöglichkeiten: Hoch
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 24 BP / 1 BP pro Monat

 

Unterseeische Basis

Irgendwo am Grund des Meeres gelegen, wird die unterseeische Basis von U-Booten mit Nachschub versorgt. Die Energieversorgung wird entweder von einem nuklearen Reaktor oder einem Geothermie-Kraftwerk übernommen. Je nach Lage kommt auch ein Gezeiten-Kraftwerk in Frage. Die Geheimhaltung der Basis ist natürlich exzellent, genauso wie ihre Unabhängigkeit und die fehlende Gefahr von Kollateralschäden.

Mobilität: Keine
Platz: 12
Geheimhaltung: Hoch
Schutz: Mittel
Mögliche Kollateralschäden: Keine
Evakuierungsmöglichkeiten: Gering
Unabhängigkeit: Hoch
Kosten / Unterhaltskosten: 25 BP / 4 BP pro Monat

 

Öffentliches Gebäude

Öffentliche Gebäude werden von anderen Regierungsorganisationen genutzt. Dies können Geheimdienste oder militärische Stützpunkte sein. Der Begriff „öffentlich“ ist aber nicht mit freiem Zugang für die Öffentlichkeit zu verwechseln. Die Geheimhaltung ist natürlich hoch, allerdings wird dies mit einer sehr engen Bindung an den Geberstaat erkauft, was eine geringe Unabhängigkeit zur Folge hat.

Mobilität: Keine
Platz: 8
Geheimhaltung: Hoch
Schutz: Gering
Mögliche Kollateralschäden: Mittel
Evakuierungsmöglichkeiten: Hoch
Unabhängigkeit: Gering
Kosten / Unterhaltskosten: 18 BP / 1 BP pro Monat

 

Im zweiten Teil mehr zu Ausstattung und Personal einer Basis.

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