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Das Jahr 2021

Politik/Weltgeschehen: Das Jahr 2021 wurde weitgehend von zwei Großereignissen bestimmt. Die US-Wirtschaft erlitt im Mai einen vollständigen Kollaps, der in den folgenden Jahren zu einer weltweiten Finanzkrise führte und den Rücktritt mehrerer US-Amtsträger, darunter Präsident William Talbot, führte. An seine Stelle trat mit der Sandra Gilbert aus Wisconsin die erste Frau an der Spitze der USA. Ihre Amtszeit wurde vom Kampf gegen die Auswirkungen der Finanzkrise geprägt, in deren Zuge die begonnene Reduzierung des amerikanischen Militärbudgets beschleunigt wurde. Schätzungen zufolge verloren dennoch fast vier Millionen Amerikaner ihre Jobs, was in diversen Großstädten zu Massenunruhen führte, die nur durch den Einsatz von Polizei und Nationalgarde niedergeschlagen werden konnten. Die schlimmsten Unruhen erschütterten die Ballungszentren Los Angeles, Chicago und Detroit. In L.A. kam es dabei auch zur rassistisch motivierten Übergriffen.

In Südamerika spitzte sich die schon lange schwelende Krise zwischen Venezuela und Kolumbien weiter zu. Im November entluden sich die durch fortwährende Grenzverletzungen geschürten Spannungen durch einen Einmarsch kolumbianischer Truppe, der jedoch zurückgeschlagen werden konnte. Massiver politischer Druck Brasiliens auf seine beiden Nachbarstaaten bewahrte den Norden Südamerikas vor einem längeren Krieg und führte zum Vertrag von Manaus, in dem sich Kolumbien zur Auslieferung zahlreicher paramilitärischer Gruppen an Venezuela verpflichtete. Ferner trat der seit 2014 autokratisch herrschende Präsident Kolumbiens zurück. Im Gegenzug gab Venezuela den seit Jahren geleisteten Widerstand gegen die Aufnahme Kolumbiens zur Banco del Sur auf.

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