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Hinweis: Die im Folgenden erwähnten Rüstungsmerkmale und -optionen werden in einem späteren Beitrag ausführlich beschrieben.

 

Rüstungen

Gute Schutzkleidung ist Ende des 21. Jahrhunderts nicht nur auf den Schlachtfeldern, sondern auch auf den Straßen mancher Großstadt wichtiger denn je. Im Folgenden werden einige typische Rüstungs- bzw. Schutzkleidungstypen vorgestellt. Der wichtigste Wert einer Rüstung ist ihr Panzerungswert. Je höher der Wert ist, desto mehr Schaden eines Angriffes wird von der Rüstung aufgefangen. Welche Trefferzonen von einer Rüstung geschützt werden, ist unter Schutzzone aufgelistet. Die Behinderung einer Rüstung gibt an, wie sehr sie ihren Träger bei bestimmten Tätigkeiten (z.B. Athletik, Kampf etc.) einschränkt. Dieser Malus gilt zusätzlich zu etwaigen Abzügen aufgrund hoher Traglast. Unter Merkmale werden alle bereits in die Schutzkleidung integrierten Merkmale (siehe Rüstungsmerkmale) aufgeführt. Sofern eine Rüstung zusätzlich mit optionalen Erweiterungen ausgestattet werden kann, wird dies unter dem Punkt Optionen genau spezifiziert. Gewicht, Kosten, Verfügbarkeit und eine kurze Beschreibung vervollständigen schließlich jeden vorgestellten Rüstungstyp.

Verschiedene Rüstungsteile können auch miteinander kombiniert werden, es zählt allerdings immer nur der höchste Panzerungswert. Die Behinderungen von Rüstungen hingegen addieren sich auf.

Beispiel: Eine schwere Flakweste über einem gepanzerten Tarnanzug hat einen Panzerungswert von 5 (nur Panzerung 5 der Flakweste wird gewertet, nicht die 2 Punkte der Tarnanzug) und eine Behinderung von 1 (1 durch Flakweste + 0 durch den Tarnanzug).

Sofern nichts anderes angegeben ist, erfordert die Verwendung von Helmen und anderer Schutzkleidung keine besonderen Qualifikationen.

 

Schutzkleidung (Kampf)

Gepanzerte Kleidung

Gepanzerte Kleidung wird nicht nur im zivilen Umfeld, sondern auch bei verdeckten Missionen der UNAISF verwendet. Äußerlich ist diese Schutzkleidung nicht von normaler Kleidung zu unterscheiden, bietet aber guten Schutz gegen leichte Stich- und Schusswaffen. Sie ist in unterschiedlichen Formen von Oberbekleidung (also z.B. Weste, Sakko, Mantel) verfügbar und kann ganz nach den Wünschen des Kunden gefertigt werden. Leichtere und eher locker sitzende Kleidungsstücke wie z.B. Hemden, Hosen, Röcke oder Kleider sind in der Regel nicht als gepanzerte Kleidung erhältlich, da die erforderliche Mindestdicke der schützenden Kunstfasern nicht ohne Beeinträchtigung der Optik und des Tragekomforts erreicht werden kann. Gepanzerte Kleidung ist in vielen Staaten der Welt auch für Zivilisten auf dem freien Markt erhältlich.

Schutzzone: Torso

Merkmale: keine

Optionen: keine

 

Leichte Unterweste

Die Leichte Unterweste schützt lediglich den oberen Torso des Trägers, ist aber so dünn und unauffällig, dass sie problemlos unter normaler Kleidung getragen werden kann. Durch optionale Panzerplatten lässt sich die Schutzwirkung zusätzlich erhöhen.

Schutzzone: Torso

Merkmale: Tarnmuster

Optionen: Zusatzpanzerung

 

Taktische Einsatzweste

Die Taktische Einsatzweste ist zwar deutlich als Schutzkleidung erkennbar, kann aber dennoch unter normaler Kleidung getragen werden. Sie besteht aus einer größeren Anzahl von Lagen aus Kevlar, was ihr gegenüber der Leichten Unterziehweste eine gesteigerte Schutzwirkung verleiht. Für eine Erhöhung der Schutzwirkung können optionale Panzerplatten der Einsatzweste hinzugefügt werden.

Schutzzone: Torso

Merkmale: Tarnmuster

Optionen: Zusatzpanzerung

 

Schwere Flakweste

Die Schwere Flakweste ist als Schutzkleidung für harten Gefechtseinsatz konzipiert und kann aufgrund ihrer zahlreichen Kevlarschichten nur über anderer Kleidung getragen werden. Sie besitzt eine Vielzahl Taschen und Schlaufen, die unterschiedliche Ausrüstungsteile (z.B. Munition, Taschenlampe, Funkgerät etc.) aufnehmen können. Auch sie kann durch optionale Panzerplatten verstärkt werden.

Schutzzone: Torso (inkl. Schultern, Hals und Unterleib)

Merkmale: Tarnmuster,  Transportkapazität

Optionen: Zusatzpanzerung

 

Gepanzerter Tarnanzug

Der gepanzerte Tarnanzug ist die Standardschutzkleidung für die meisten militärischen Einheiten. Trotz seiner im Vergleich mit dem Kampfanzug eher niedrigen Schutzwirkung ist er diesem sowohl in Bezug auf Bewegungsfreiheit, als auch Anschaffungskosten überlegen. Bei Bedarf kann er zusammen mit einer taktischen Einsatzweste oder schweren Flakweste kombiniert werden.

Schutzzone: Torso (inkl. Schultern, Hals und Unterleib), Arme und Beine

Merkmale: Tarnmuster

Optionen: Zusatzpanzerung

 

Kampfanzug

Der Standardkampfanzug wurde auf Basis des gepanzerten Tarnanzugs entwickelt, wobei besonders gefährdete Körperzonen mit weiteren Schichten schussfesten Gewebes und fest integrierten Panzerplatten verstärkt wurden. Durch geschickte Abstimmung der einzelnen Rüstungskomponenten entstand so ein Kampfanzug, der nicht nur starkem Beschuss standhalten kann, sondern zudem auch den Träger weniger stark einschränkt, als eine Kombination separater Rüstungsteile. Der Anzug wird zusammen mit Vollhelm (inkl. Atemsystem), Handschuhen und Einsatzstiefeln geliefert und kann bei Bedarf sogar versiegelt werden (externe Lebenserhaltung erforderlich!). Er ist nicht zur Kombination mit weiterer Schutzkleidung vorgesehen (-2 WM pro zusätzlicher Rüstungsschicht).

Schutzzone: Torso (inkl. Schultern, Hals und Unterleib), Arme und Beine

Merkmale: Tarnmuster, Versiegelung

Optionen: Feuerschutz, Hitzeschutz, Lebenserhaltung

 

Ballistischer Vollschutz

Der ballistische Vollschutz besteht aus einem, den Träger von Kopf bis Fuß einhüllen Anzug aus mehreren Lagen ballistischer Schutzschichten. Da der Anzug sehr schwer ist und die Bewegungsfreiheit des Trägers beträchtlich einschränkt, wird der ballistische Vollschutz hauptsächlich bei der Bombenentschärfung oder Beseitigung militärischer Kampfmittel getragen.

Die aufgeführte Panzerung gilt gegen direkte Treffer. Jede Explosion, deren Durchschlagskraft kleiner oder gleich dem Panzerungswert ist, verursacht beim Träger Betäubungsschaden (WN).

Schutzzone: Torso (inkl. Schultern, Hals und Unterleib), Arme und Beine (inkl. Hände und Füße)

Merkmale: Feuerschutz, Versiegelung

Optionen: Hitzeschutz, Lebenserhaltung, Panzerplatten

 

Schutzkleidung (Kampf) Panzerung Behinderung Gewicht Kosten Verfügbarkeit
Gepanzerte Kleidung 2 0 1-3 kg 200+ 5
Leichte Unterweste 3 0 2 kg 350 6
Taktische Einsatzweste 4 0 3 kg 500 7
Schwere Flakweste 5 1 5 kg 800 7
Gepanzerter Tarnanzug 2 0 4 kg 400 6
Kampfanzug 6 2* 10 kg* 1.800 8
Ballistischer Vollschutz 12 4* 25 kg* 4.000 10

*) inkl. Helm

 

Helme

Alle hier aufgeführten Helmtypen schützen nur die Schutzzone Kopf. Ihr Panzerungswert erhöht nicht den Gesamtpanzerungswert einer Rüstung, sondern wird lediglich bei direkten Angriffen gegen den Kopf angewendet.

 

Standardhelm

Der militärische Standardhelm besteht seit fast einem Jahrhundert nicht mehr aus Metall, sondern wird ähnlich wie die restliche Körperpanzerung aus modernen Kunststoffen gefertigt. Der Helm schützt große Teile des Kopfes, lässt aber das Gesicht und Teile des Halses frei. Er kann mit zusätzlicher Ausrüstung ausgestattet und in Kombination mit einer Schutzmaske getragen werden.

Merkmale: Tarnmuster

Optionen: ComPort, Taktische Lampe, Visier

 

Vollhelm

Im Gegensatz zum Standardhelm schützt der Vollhelm den gesamten Kopf des Trägers. Er kann am Hals luftdicht versiegelt und mit einem Atemgerät verbunden werden. Vollhelme werden in der Regel zu Flug- und Raumanzügen getragen, finden aber auch im Zusammenhang mit dem Kampfanzug Verwendung. Ein Vollhelm besitzt serienmäßig ein Visier, welches mit weiteren Optionen ausgestattet werden kann. Neben einem integrierten ComPort verfügt der Helm auch über ein externes Lautsprecher- und Mikrophonsystem, das eine direkte Kommunikation auch bei geschlossenem Helm ermöglicht. Das System kann automatisch (z.B. während einer Kommunikation über den ComPort oder bei lauten Geräuschen zum Schutz des Gehörs) oder manuell an- und abgeschaltet werden. Die Mikrophone, die aufgefangene Umgebungsgeräusche über die internen Lautsprecher natürlich und räumlich wiedergeben, lassen sich in ihrer Empfindlichkeit regulieren (Würfe auf akustische Wahrnehmung erhalten bei richtiger Einstellung einen +1 WM).

Militärische Modelle besitzen eine höhere Schutzwirkung, insbesondere gegen Angriffe mit Schusswaffen, als zivile Vollhelme. Sie werden häufig zusätzlich mit einem Atemsystem ausgestattet.

Merkmale: ComPort, Versiegelung, Visier

Optionen: Atemsystem, Taktische Lampe

 

Halbschalenhelm

Der Halbschalenhelm ist ein sehr leichter Helm, der mehrheitlich von Fallschirmspringern getragen wird, allerdings auch bei Zivilisten und taktischen Einsatzkommandos aufgrund seines Tragekomforts sehr beliebt ist.

Militärische Modelle besitzen eine höhere Schutzwirkung, insbesondere gegen Angriffe mit Schusswaffen, als zivile Halbschalenhelme. Da nur die obere Hälfte des Kopfes vom Helm bedeckt ist, kann er auch zusammen mit einer Schutzmaske verwendet werden.

Merkmale: Tarnmuster (nur militärische Modelle)

Optionen: Taktische Lampe, Visier

 

Militärische Helme Panzerung Behinderung Gewicht Kosten Verfügbarkeit
Halbschalenhelm 3 0 0,5 kg 200 5
Standardhelm 4 0 1,0 kg 350 5
Vollhelm 5 1 2,0 kg 500 5

 

Zivile Helme Panzerung Behinderung Gewicht Kosten Verfügbarkeit
Halbschalenhelm 2 (1 gg. Schusswaffen) 0 0,5 kg 100 3
Vollhelm 4 (2 gg. Schusswaffen) 1 2,0 kg 200 3

 

Schilde

Schilde erfreuen sich auch im 21. Jh. bei Polizei- und Sicherheitskräften noch immer großer Beliebtheit. Zu ihrem Einsatz wird nur eine Hand benötigt, diese kann aber neben dem Schild keine anderen Gegenstände festhalten; auch ist es nicht möglich, mehr als einen Schild zu führen. Üblicherweise wird ein Schild zum Schutz von Kopf, Torso, Armen und Oberschenkeln verwendet. Der Träger erhält 75% Deckung (-3 WM). Um den Schild zu durchbrechen muss der Schaden der angreifenden Waffe  den (ggf. durch panzerbrechende Eigenschaften reduzierten) Panzerungswert des Schildes übertreffen. Dieser überzählige Schaden wird automatisch auf den Träger übertragen, wobei dessen Rüstung normal abgezogen wird (panzerbrechende Eigenschaften werden nicht erneut angerechnet).

Schilde können auch offensiv eingesetzt werden:

Schildstoss

Fertigkeit: Nahkampf (Stumpfe Waffen)

Reichweite: Nahkampf (Stumpfe Waffen)

Schaden: 0 (KK/KB)

Kontrolle: siehe Tabelle

Zuverlässigkeit: +3

 

Ballistischer Schild

Der ballistische Schild wird von Sicherheitskräften bei Aufständen oder der Erstürmung von Gebäuden verwendet. Er ist etwa einen Meter hoch und besteht aus einem stabilen Kunststoff, der im oberen Teil transparent ist, um dem Träger freie Sicht zu gewähren. Dieser durchsichtige Bereich kann verdunkelt werden, sodass auch beim Einsatz von Blendgranaten der Blick nicht abgewendet werden muss. In der Mitte befindet sich ein kleiner Scheinwerfer, der den Bereich vor dem Schild beleuchten und Gegner blenden kann. Er entspricht einer multispektralen, taktischen Lampe (siehe Waffenzubehör). Auf der Innenseite können bei Bedarf kleinere Ausrüstungsteile verstaut werden. Die Behinderung des Trägers aufgrund der Größe und des Gewichtes ist sehr hoch, weshalb bei Einsatzkommandos der Polizei üblicherweise immer nur das vorangehende Teammitglied einen Schild trägt.

 

Leichter Schutzschild

Der leichte Schutzschild wird von Polizei- und Sicherheitskräften bei der Bekämpfung von Unruhen zum Schutz vor Steinen, Flaschen und anderen Wurfgeschossen verwendet. Er ist aus widerstandsfähigem, meist transparentem Kunststoff gefertigt und vergleichsweise leicht. Auf der Innenseite sind Halterungen für einen Schlagstock, Abwehrspray oder Handschellen angebracht.

 

Schilde Panzerung Behinderung Kontrolle Gewicht Kosten Verfügbarkeit
Ballistischer Schild 10 3 +2 (KK) 9 kg 500 8
Leichter Schutzschild 5 (2 gegen Schusswaffen) 1 +0 (KK) 4 kg 200 6

 

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