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So, hier eine erste Rassenbeschreibung der Grauen, der Hauptbösewichte. Die Beschreibung enthält auch schon Spielwerte, die noch nicht erklärt wurden, aber mir erschien es sinnvoller, den Text komplett zu posten. Morgen werde ich dann mal die Charaktererschaffung angehen, einige Werte erläutern und erklären, welche Prämissen wir dabei zugrundelegten. Für heute, viel Spaß mit den Grauen. :-)

 

Die Grauen

Beschreibung

Die Grauen sind eine aggressive Spezies und die Initiatoren hinter der Invasion der Erde. Ihr Körperbau entspricht in etwa dem, was die meisten Menschen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts sich unter „typischen“ Außerirdischen vorstellen: Ihre Körper sind etwa 140 cm groß und bedeckt von einer haarlosen, grauen Haut. Sie besitzen große, mandelförmige Augen, die weder über eine erkennbare Iris, noch eine Pupille verfügen. Trotzdem sind ihre Augen sehr leistungsstark und nehmen in einem ähnlichen Lichtspektrum wahr, wie der Mensch. Analysen und Reaktionen lassen jedoch vermuten, dass die Grauen etwas weiter in den kurzwelligen (ultravioletten) Bereich sehen können, aber dadurch die Fähigkeit verlieren, ein langwelliges Spektrum (dunkelrot) wahrzunehmen, dass den Menschen noch zugänglich ist. Anstelle von Ohrmuscheln besitzen sie nur zwei Höröffnungen, was ihre akustische Wahrnehmung gegenüber dem Menschen benachteiligt. Ein schmaler, nahezu lippenloser Mund und eine kleine Nase tragen zusätzlich zum andersartigen Äußeren der Grauen bei.

Ihre Arme sind etwas länger und ragen über das Becken hinaus und enden in Händen mit jeweils drei Fingern und einem Daumen. Ihre Beine sind etwas kürzer, weshalb sie keine schneller Läufer sind.

Überhaupt scheint die Körperform der Grauen sehr gebrechlich zu sein, wenn man sie mit einem Menschen vergleicht. Ihre Knochenstruktur ist nicht so dicht und ihre inneren Organe sind anfälliger für körperliche Schocks. Aus diesem Grund können sie weniger körperliche Belastung ertragen und sind dem Menschen insgesamt unterlegen. Sie sind zweigeschlechtlich, jedoch sind die Geschlechtsorgane in Taschen verborgen, so dass sie nach außen als geschlechtslos erscheinen, bzw. nicht voneinander zu unterscheiden sind. Untereinander erkennen sie sich an Pheromonen.

Die Grauen besitzen jedoch einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Sie sind nahezu unsterblich. Ihre Technologie ist bereits weit genug fortgeschritten, dass ihre Bewusstseine in einen Computer transferiert werden können. Ein Quantencomputer übernimmt die komplexe Simulation der Gedankenmuster der Grauen. Durch eine Quantenverschränkung werden der Verstand des Grauen und die Computersimulation aufeinander abgestimmt. Ein Gedanke, den der Graue hat, wird gleichzeitig als Simulation an einem Computer durchgeführt. Durch die Quantenverschränkung ist keine weitere Funkübertragung nötig. Die Informationen werden lichtschnell ausgetauscht, ohne dass der Austausch gestört werden kann. Der Graue und die Simulation am Quantencomputer sind ein und dasselbe. Durch einen Sicherheitsmechanismus im Quantencomputer kann die Quantenverschränkung zwischen Simulation und Bewusstsein unterbrochen werden, wenn der biologische Körper stirbt oder die Quantensimulation zu einem unvorhergesehen Ende kommt. Auf diese Weise kann der Graue weiterexistieren, selbst wenn der Körper oder der Computer zerstört werden sollten. Aufgrund der Quantenverschränkung wird keine direkte Nähe zwischen Computer und biologischen Körper benötigt. Die Verbindung ist auch über mehrere Lichtminuten hinaus aktiv, führt jedoch zu erheblichen Verzögerungen, bei der Aktualisierung der Simulation.

Wenn der Körper eines Grauen stirbt, kann die Simulation im Quantencomputer unbegrenzt weiterleben, solange der Computer funktioniert. Sobald ein neuer biologischer Körper zur Verfügung steht, wird eine neue Quantenverschränkung aufgebaut und das Bewusstsein wieder in den Körper transferiert. Diese einzigartige Fähigkeit des Bewusstseinstransfers wird auch genutzt, um andere Körper als den eigenen zu kontrollieren. In solchen Fällen werden spezielle Körper geklont, in die der Graue sich hineinversetzen kann. Dies muss nicht unbedingt der Körper eines Grauen, sondern es kann ein ganz beliebiger sein. Oftmals ist der Körper der Aufgabe und Umwelt angepasst.

Die Grauen werden im Allgemeinen als emotionslos beschrieben, was aber nicht der Wahrheit entspricht. Sie können sehr wohl Emotionen empfinden. Allerdings entspricht es nicht ihrer Kultur, diese Emotionen Fremden gegenüber zu zeigen. Das wäre ein Eingeständnis der Schwäche. Daher erscheinen sie in Interaktionen recht kalt. Sie versuchen jede Entscheidung logisch zu treffen, aber das heißt natürlich nicht, dass sie nicht von persönlichen Gefühlen in ihrer Entscheidungsfindung beeinflusst werden. Sie können durchaus unterschiedlicher Meinung sein und ihre moralische Bandbreite entspricht etwa der menschlichen, gewürzt durch ein Überlegenheitsgefühl der eigenen Rasse. Andere Rassen werden für gewöhnlich als minderwertig betrachtet und nach ihrer Nützlichkeit eingeschätzt. Ein ähnlicher sozialdarwinistischer Ansatz fand auch im frühen 20. Jahrhundert in Europa starke Verbreitung.

Trotz ihrer Fähigkeit sich in verschiedenen Körpern zu bewegen, scheinen sie jedoch ihre eigenen Körper vorzuziehen, wenn es die Aufgabe nicht unbedingt erfordert, einen anderen Körper zu verwenden. Dies ist vermutlich ebenfalls im Überlegenheitswahn der eigenen Rasse begründet.

 

Durchschnittliche Attribute eines Grauen

Attribut Wert
Körperkraft 5
Körperbeherrschung 6
Auffassungsgabe 18
Wissen 15
Wahrnehmung 9
Kampfmoral 6
Psionik 0

 

Vor-/Nachteile

  • Duale Existenz, Bewusstseinstransfer, relative Unsterblichkeit
  • Geringe akustische Wahrnehmung, Zerbrechlich

 

Rolle der Grauen

Die Grauen sind die Drahtzieher hinter der ganzen Invasion der Erde. Sie sind diejenigen, denen die anderen Sklavenrassen zu gehorchen haben. Und sie werden vermutlich auch die Menschen in eine Sklavenrasse verwandeln oder sie vernichten. Das endgültige Urteil über die Nützlichkeit der Menschheit steht wohl noch aus.

Wenn sie in Erscheinung treten, dann haben sie immer einen guten Grund. Es wird nicht vorkommen, dass sie nur zufällig irgendwo anzutreffen sind, um niedere Arbeit zu erledigen – dafür gibt es Sklavenrassen.

Innerhalb der Gesellschaft der Grauen gibt es, genau wie in menschlichen Gesellschaften, Abstufungen von sozialen Rollen. Einige sind Führer, andere nur Befehlsempfänger. Unter den Grauen finden sich viele Wissenschaftler und Techniker, wobei sie die Drecksarbeit meistens von Sklavenrassen verrichten lassen.

 

Teamzusammensetzungen

Sie treten meistens allein oder in kleiner Anzahl auf, umgeben von mehreren Mitgliedern der Sklavenrassen. Sie haben immer eine wichtige Funktion und auch wenn sie nicht unbedingt die Befehle für die Operationen vor Ort geben, sind sie es, die die Kontrolle haben. Sie nehmen niemals Befehle von Sklavenrassen entgegen und selbst der niedrigste Graue ist noch mehr wert, als eine Sklavenrasse.

Es kann vorkommen, dass Graue als Techniker oder Wissenschaftler in einem Kampfgebiet mit einem Team aus Kämpfern einer Sklavenrasse unterwegs sind. In solchen Fällen wird das Kampfteam und die operative Durchführung dem Anführer der Kämpfer überlassen. Er kann dem Grauen auch sicherheitsrelevante Wünsche unterbreiten („Herr, es wäre sinnvoll, wenn ihr in Deckung bleiben würdet, bis wir das erledigt haben.“), aber der Graue ist in keinster Weise daran gebunden. Er kann sogar die Befehle des Anführers widerrufen und eigene geben. Auch wenn er das vermutlich nicht tun wird. Graue wissen die Spezialfähigkeiten ihrer Sklavenrassen durchaus zu schätzen, immerhin wurde ihnen nur deshalb erlaubt weiterzuleben.

 

Taktiken der Grauen

Graue werden in Kampfgebieten entweder einen speziellen Körper besitzen in den sie ihr Bewusstsein transferierten oder sie sind mittels Quantenverschränkung mit einem Computer verbunden oder auch beides. Sie selbst halten sich aus Kämpfen soweit es geht zurück und überlassen dies ihren Sklaven. Die Grauen sind sehr defensiv eingestellt und versuchen sich in Sicherheit zu bringen oder eine Stellung zu erreichen, an der sie nicht oder nur schwer angegriffen werden können. Erst dann werden sie überlegen, ob und ggf. wie sie offensiv in den Kampf eingreifen wollen.

Wenn sie schließlich in den Kampf eingreifen, werden sie versuchen das Ziel anzugreifen, das ihnen physisch am nächsten ist oder die größte Bedrohung für sie darstellt.

Wenn der Graue mittels Quantenverschränkung mit einem Computer verbunden ist, wird er mitunter auch schon offensiver und furchtloser agieren, gerät er aber in Panik, wird er seine Sklaven nicht schonen und versuchen ihr Leben so effizient wie möglich einzusetzen, um sich aus der Gefahrenzone abzusetzen oder zu überleben.

Aufgrund der eher schwächlichen Physis bevorzugen Graue nur leichte Waffen und dazu solche, die einen Flächeneffekt besitzt, um sich möglichst vieler Gegner gleichzeitig erwehren zu können. Die Maxime dahinter lautet, dass ein Grauer nur zur Waffe greifen muss, wenn es wirklich schlimm läuft und dann müssen so viele Gegner wie möglich ausgeschaltet werden.

Nahkämpfe versuchen sie weitestgehend zu meiden, da sie körperlich nahezu jeder anderen Rasse unterlegen sind.

Graue in Spezialkörpern werden sich vermutlich furchtloser verhalten oder der Situation angemessen. Sie können in solchen Fällen auch in den Nahkampf gehen, wenn sie ihren neuen Körper für stärker und im Vorteil halten.

Zudem werden die Grauen meistens mit starken Schimmerschilden ausgestattet sein.

(Weiterlesen um die Schwachstellen der Grauen zu erfahren.)

Schwachstellen der Grauen

Wie bereits in der Beschreibung des Körpers aufgeführt, ist der biologische Körper eines Grauen dem eines Menschen unterlegen. Die potentielle Unsterblichkeit durch die Quantenverschränkung bietet zwar einen gewaltigen, taktischen Vorteil, besitzt aber auch seine Schwachstellen. So ist zum einen eine gewaltige Rechenkapazität notwendig, um ein Bewusstsein zu simulieren, weshalb die Grauen nicht andauernd als duale Persönlichkeit in Körper und Computer existieren. Wenn ein Grauer sich in Sicherheit wähnt, wird er für gewöhnlich keine simulierte Persönlichkeit besitzen und ist damit ganz normal sterblich.

Die Errichtung einer Quantenverschränkung mit einem Computer ist ein komplizierter Vorgang und dauert etwa eine Stunde, während dessen sich der Graue in einer speziellen Transferkammer aufhalten muss, während eine Quantenteleportation des Bewusstseinsinhaltes stattfindet.

Ein weiterer Nachteil der Quantenverschränkung liegt in der Tatsache, dass die Verbindung zwischen Körper und Computer zwar abgebrochen werden kann, wenn einer von beiden aufhört zu existieren, der Informationsaustausch zwischen den Quanten jedoch in beiden Richtungen abläuft und auch nicht unterbunden werden kann. Das bedeutet, dass der Gedankengang eines Grauen durch eine Manipulation der Simulation beeinflusst werden kann. Wenn es gelingt die Computersimulation zu manipulieren, dann sind auch die Gedanken eines Grauen entsprechend verändert worden. Gedankenkontrolle ist damit bis zu einem gewissen Grad möglich.

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