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Monats-Archive: April 2012

Das Jahr 2058

Politik/Weltgeschehen: Mit dem Tod des chinesischen Generals Bo Sun-Wai, der mit zweimonatiger Verzögerung von verschiedenen chinesischen Stellen bekannt erst im Juni gegeben wurde, endete die heiße Phase des chinesischen Bürgerkriegs und der damit verbundenen Separationsbestrebungen. Mittlerweile hatte sich das Land in zahlreiche, von lokalen Warlords mit wechselnden Loyalitäten und Allianzen kontrollierte Gebiete aufgeteilt, von denen manche immer noch um die Wiederherstellung der alten Ordnung bemüht waren, während andere sich zu souveränen Staatsführern erklärten. Von den Großstaaten der Welt sind bis heute sieben chinesische Teilstaaten weitgehend anerkannt, jedoch sind die Grenzstreitigkeiten und Scharmützeln an den neuen, ungeklärten Staatsgrenzen auch 2071 noch nicht beendet.

Die folgende Wahrheit ist der UNAISF noch nicht bekannt und muss im Verlauf des Spiels herausgefunden werden.

Warnung an alle Spieler: Wenn Sie sich den Spielspaß nicht verderben wollen, lesen Sie nicht weiter.

Wahrheit 10
Ein Bericht, der der UNAISF von einer unbekannten Quelle zugespielt wurde, legt nahe, dass die Grauen alle ihre Kolonien evakuieren, die dem galaktischen Zentrum zugewandt sind. Möglichweise gibt es dort einen bisher unbekannten Gegner, der die Grauen bekämpft. Die Situation sollte analysiert werden, aber wenn es sinnvoll erscheint, sollte mit aller Macht versucht werden, Kontakt mit diesem Gegner der Grauen aufzunehmen. Der Feind meines Feindes…

Es erklärt immerhin, weshalb die Erde nicht mit der vollen Macht der Grauen getroffen wird. Anscheinend wird ein Großteil der Ressourcen zur Evakuierung benötigt.

Das Jahr 2057

Politik/Weltgeschehen: 2057 erschütterte das Auftreten einer furchtbaren Seuche den Planeten und wurde alsbald als Bedrohung für die gesamte menschliche Zivilisation angesehen. Anfangs herrschte noch Unglauben und die in den Medien dauerhaft präsenten Berichte wurden von vielen Menschen belächelt. Man erinnerte sich noch sehr gut an die übertriebenen Warnungen der WHO vor der „Indischen Grippe“ im Jahr 2044, die weltweit weniger als 200 Menschen das Leben gekostet hatte, aber Unsummen für präventiv eingelagerte Impfstoffe zweifelhafter Qualität und Wirksamkeit verschlungen hatte. Doch schon im Laufe des Jahres wurde klar, dass es sich bei der neuen Seuche nicht um eine stärkere Grippe, sondern einen sehr gefährlichen und wandlungsfähigen viralen Erreger handelte, der die 2021 gelöste HIV-Bedrohung wie einen harmlosen Schnupfen wirken ließ.

Der neue Erreger, als FMF – familiäres mittelamerikanisches Fieber – bezeichnet, griff die Nervenbahnen der Infizierten an und sorgte nach seinem Ausbruch für degenerative Schäden des Gehirns. Sie Auswirkungen erwiesen sich in der Folgezeit als von Individuum zu Individuum höchst unterschiedlich. Bei der Großzahl der Bevölkerung setzten binnen einiger Monate erste kognitive Probleme und später Alzheimer-ähnliche Effekte ein, die die Betroffenen zu Pflegefällen machten. In selteneren Fällen trat nach einigen Jahren auch eine Schädigung des vegetativen Nervensystems auf, so dass es zur Unfähigkeit der Eigenatmung und somit zum Tod kam, wenn der Patient nicht rechtzeitig künstlich beatmet wurde. Die größte Gefahr des FMF lag aber in seiner langen Inkubationszeit, die zwischen vier und sieben Monaten betragen konnte, so dass die Infizierten sich lange Zeit nicht bewusst waren, dass sie den Erreger in sich trugen und in dieser Zeit Personen in ihrem Umfeld anstecken konnten. Bis die Existenz der Seuche bekannt war, hatten sich bereits 8% der Weltbevölkerung mit ihr infiziert. Glücklicherweise schritt FMF nach seinem eigentlichen Ausbruch gewöhnlich langsam voran, führte in den ersten Jahren, als die Krankheit noch weitgehend unerforscht war, aber bald zur sozialen Ächtung, da Mitmenschen die Betroffenen mieden, um sich nicht selbst anzustecken. Umfangreiche Quarantänemaßnahmen der WHO führten zu einer Verlangsamung der Verbreitung von FMF, konnten diese aber nicht gänzlich stoppen, so dass bis 2071 37% der Weltbevölkerung erkrankt war und sich FMF über den ganzen Erdball ausgebreitet hatte. Erst 2063 wurde ein Testverfahren entwickelt, um FMF vor seinem Ausbruch im Körper eines Patienten zu diagnostizieren. Impfstoffe konnten trotz intensiver Bemühungen nicht entwickelt werden, nur einzelne Präparate, die das Fortschreiten der Seuche verlangsamten.

In vielen, weniger zivilisierten Staaten kam es in den 2060er Jahren zu regelrechten Jagdszenen, bei denen noch nicht erkrankte Menschen ihre infizierten Mitmenschen zu vertreiben oder zu töten versuchten. Unglücklicherweise führte dies meist zu einer schnelleren Verbreitung der Infektion, da sich FMF durch Blut und sexuelle Kontakte, jedoch nicht durch Schweiß oder die Luft verbreitete. Endzeitstimmung war die Folge der scheinbar nicht zu bekämpfenden Krankheit und religiöse Kreise erhielten großen Zulauf, vor allem in Südamerika, dem Nahen Osten und den USA.

FMF verdankte seinen Namen – familiäres mittelamerikanisches Fieber – seinem erst in 2062 entdeckten, vermuteten Ursprungsgebiet in Belize, Nicaragua und Honduras. Die Ausbreitung der Krankheit ist in Afrika, Mittel- und Südamerika sowie in den südostasiatischen Ballungsräumen am weitesten verbreitet. Die Gesamtzahl der Todesopfer beläuft sich auf etwa 7 Millionen Menschen, der weit größere Teil der Erkrankten ist zu Pflegefällen geworden oder sieht diesem Schicksal entgegen. Bis dieser Zustand erreicht ist vergeht gewöhnlich eine äußerst unterschiedliche und zu Beginn des Krankheitsverlaufes höchst schwierig zu prognostizierende Zeitspanne, die zwischen fünf und zwanzig Jahren zu liegen scheint.

Die folgende Wahrheit ist der UNAISF noch nicht bekannt und muss im Verlauf des Spiels herausgefunden werden.

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Wahrheit 9
Ein Peilsender, der an Bord eines außerirdischen Raumschiffes geschmuggelt wurde und Informationen über den Standort der Basis der Grauen liefern sollte, sendete zuletzt aus einer Umlaufbahn des Jupiters. Eine Ausrichtung verschiedener Röntgen- und optischer Teleskope auf Jupiter zeigten eine Raumstation in der Nähe des Auge des Jupiters. Zu klein, um eine Basis zu sein, aber irgendwas am Jupiter oder Auge des Jupiters scheint die Grauen zu interessieren. Möglicherweise könnte hier der Schlüssel liegen, weshalb die Grauen an der Erde interessiert sind.

Das Jahr 2056

Politik/Weltgeschehen: Der Bürgerkrieg und die Separationsbestrebungen in China erreichten ihre Höhepunkte im Sommer 2056. Nach Streitigkeiten der führenden Revolutionsgenarale Ten und Bo über die zukünftigen Verteilung der Macht brach das Bündnis der Regierungsgegner auseinander, was die regierungstreuen, im Großraum Peking eingeschlossenen und fast am Ende ihrer Kraft befindlichen Truppen vor der vollständigen Vernichtung bewahrte und ihnen bis Ende Oktober 2056 sogar eine Gegenoffensive erlaubte. Inzwischen hatten sich manche östliche Provinzen Chinas ohne Kampfhandlungen von der Zentralregierung losgesagt, um nicht in die Kämpfe hineinzugeraten. Lokale Militäreinheiten wurden hier aufgestellt, aber auch mit den reichen Finanzmitteln dieser Gebiete internationale Sicherheitsunternehmen angeworben, die als moderne Söldner die Sicherheit gewährleisten sollten.  Hierüber verstärkten sich die Streitigkeiten zwischen Bo und Ten, da Bo weiterhin eine geeinte chinesische Staatenwelt bevorzugte, während Ten den Separatisten wohlgesonnen gegenüberstand. So war es nicht verwunderlich, dass die reichen, auf Eigenständigkeit bedachten Ostprovinzen Ten mit finanziellen Mittel unterstützten, um dessen Sieg zu gewährleisten, als das Bündnis der beiden Generale im Dezember 2056 zerbrach.

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Wahrheit 8
Laut einer offiziell übergebenen Datenbank der Außerirdischen als Geschenk an die Menschheit gibt es in einem Umkreis von 50 Lichtjahren um die Erde dutzende Planeten, die von Menschen bewohnt werden könnten. Eine Anpassung der Suchparameter an die Lebensbedingungen für Graue ergab, dass es fast ebenso viele Planeten gibt, die für eine Kolonisierung der Grauen besser geeignet wären als die Erde. Damit der Planet für die Grauen optimale Lebensbedingungen aufweist, muss er minimal terraformt werden. Die Luft muss einen höheren Fluor-Anteil aufweisen.

Ein kürzlich erbeutetes Datenfragment deutet außerdem darauf hin, dass Graue sonst immer unbewohnte Planeten kolonisieren. Die Erde scheint die einzige Ausnahme in dieser Hinsicht zu bilden. Warum? Was ist so besonders an der Erde? Offensichtlich muss hier für eine Kolonisierung ein recht hoher Aufwand getrieben werden und doch wollen die Grauen die Erde besiedeln.

Das Jahr 2055

Politik/Weltgeschehen: Unter Federführung Südafrikas wurde die Neue Afrikanische Union (NAU) ins Leben gerufen, die sich zum Ziel setzte, die – wenn auch in abgeschwächter Form – immer noch andauernden Bürgerkriege und lokalen Konflikte auf dem krisengeschüttelten Kontinent einzudämmen und Afrika zu einer größeren Selbständigkeit gegenüber Indien, das seit Beginn der chinesischen Unruhen seine Position auf dem Kontinent ausgebaut hatte, zu verhelfen, die weiterhin die sozialen und politischen Probleme Afrikas ausnutzten, um sich die Rohstoffe des Kontinents zu sichern. Besondere Bedeutung kam hierbei Alain Matokombo, dem neugewählten Präsidenten Südafrikas, zu, der sich als radikaler Gegner der Einflussnahme anderer Staaten auf die afrikanischen Interessen erwies. Der studierte Jurist und Volkskundler erlangte schnell den Status eines Messias in Afrika und es gelang ihm dank seines Charismas zahlreiche Staaten Mittel- und Südafrikas für seine Pläne zu gewinnen. Anfänglichen Erfolgen zum Trotz führten seine Ideale jedoch bald zu weiteren kriegerischen Auseinandersetzungen, bei denen sich Völker gegen die von China und Indien inoffiziell geförderten Diktatoren erhoben. Die wohlhabenden Staaten der ILN konnten entgegen der Hoffnungen Matokombos nicht für seine Zwecke gewonnen werden und auch die erbetenen Unterstützungen aus den VEN blieben aus, da diese ihre wirtschaftlichen Interessen bezüglich Indien nicht gefährden wollten. Bis zur Gegenwart gelang es Matokombo und seiner Bewegung für ein neues Afrika gegen alle Widerstände, den chinesischen und indischen Einfluss ein wenig zurückzudrängen.

Die folgende Wahrheit ist der UNAISF noch nicht bekannt und muss im Verlauf des Spiels herausgefunden werden.

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Wahrheit 7
Es konnten Daten aus einem Raumschiff geborgen werden. Anscheinend handelt es sich dabei um eine Art Konferenzprotokoll. Die Teilnehmer scheinen allesamt Graue zu sein, allerdings lassen sich keine Namen zuordnen. In der Konferenz geht es um die Zukunft der Menschheit und anscheinend haben sich unter den Grauen zwei Parteien gebildet. Die eine Partei fordert die sofortige Auslöschung der Menschheit, damit die Erde so schnell wie möglich besiedelt werden kann. Die andere Partei will die Menschheit weiter untersuchen, da sie an einen Zusammenhang mit der Welle glaubt. Erst wenn die Fragen geklärt sind, soll die Menschheit in eine Sklavenrasse verwandelt werden. Auf der Konferenz konnte sich die zweite Partei durchsetzen. Der Fortbestand der menschlichen Rasse ist damit gesichert, vorläufig. Allerdings wirft das Protokoll weitere Fragen auf. Wieso wird hier von der Auslöschung der Menschheit gesprochen, wenn alle anderen Spezies bisher versklavt wurden? Was ist die Welle?

Das Jahr 2054

Politik/Weltgeschehen: In China kam es zu schweren Unruhen, als seitens des Militärs die Zentralregierung in Peking für unrechtmäßig erklärt und das allgemeine Kriegsrecht ausgerufen wurde. In den Monaten seit August kam es zu Zusammenstößen regierungstreuer und aufständischer Truppen, die von den Generalen Bo Sun-Wai und Ten Chang angeführt wurden.  In den folgenden Jahren versank China in Chaos eines trotz aller Bemühungen seitens der Regierung nicht mehr einzudämmenden Bürgerkrieges. Binnen weniger Monate zeichnete sich eine Niederlage der regierungstreuen Truppen ab, die kaum mehr als die Landstriche um die Hauptstadt halten konnten. Aus dem Ausland wurde offiziell humanitäre Hilfe angeboten, jegliche militärische Einmischung wurde von beiden Kriegsparteien jedoch abgelehnt.

Wissenschaft/Technik: Das im März diesen Jahres installierte EBRA-Teleskop Kepler-II, das bei weitem leistungsstärkste Projekt seiner Art, wurde kurz nach Inbetriebnahme zerstört. Wissenschaftler aus Brasilien und VEN konnten sich die Umstände nicht erklären und rätseln bis heute über die Vorgänge, die zur Explosion des 11-Milliarden-Euro-Teleskops führten. Die Behauptungen von Verschwörungstheoretikern, China habe das Projekt sabotiert, um seine Vormachtstellung in der Satelliten-Technologie zu verteidigen, erwiesen sich als haltlos. Die UNAISF hingegen vermutet die Grauen oder eines ihrer Sklavenvölker hinter dem Anschlag, da Kepler-II auf Sirius und in Richtung der zentralen Welten der Grauen gerichtet war. Diese Theorie ließ die UNAISF vermuten, dass die Invasionsvorbereitungen der Grauen weiter fortgeschritten seien.

Die folgende Wahrheit ist der UNAISF noch nicht bekannt und muss im Verlauf des Spiels herausgefunden werden.

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Wahrheit 6
Ein aufgefangener Datenburst von einem außerirdischen Raumschiff, der analysiert werden konnte, beinhaltet einen Bericht, demnach die Erde zur Besiedlung und Kolonisierung durch die Grauen in naher Zukunft bestimmt ist. Der Bericht gibt keinen genauen Zeitpunkt an, ab wann die Kolonisierung begonnen wurde. Es wird jedoch mit Dringlichkeit vermerkt, dass dies bald geschehen sollte und für die Grauen von enormer Wichtigkeit ist. Auch hier fehlen die Gründe nach dem Warum. Es muss weiter nachgeforscht werden. Es könnte aber erklären, warum das Wachstum der Menschheit reduziert werden soll. Sollen Graue und Menschen auf der Erde koexistieren?